Paydiliq Nerse Toghra, Ziyanliq Nerse Xata Bolidu. Yaxshiliqqa Sewep Bolghan Xata Toghra, Yamanliqqa Sewep Bolghan Toghra Xatadur! Toghra Yaki Xata Ikenligini Ichki we Tashqi Amillar Belgüleydu. Bir Ishning Toghra Xataliqigha Netijisige Qarap Baha Bérilidu.Toghra Digenlik Heqiqet Digenlik Emestur; Toghra Menggü Toghra, Xata Menggü Xata Boliwermeydu. Toghra Xataliqni Yene Zaman we Makanmu Belgüleydu. Bir Dewirde Toghra Bolghan Nerse Yene Bir Dewirde Xata Bolup Qalidighanlighini Chetke Qaqqili Bolmaydu. Toghra Ishlitish Alahiydilikige Qarap Törtke Bölünidu; Özgermeydighan Toghra, Özgiridighan Toghra, Waqti Ötken Toghra, Waqti Kelgen Toghra! Toghra we Xatalar Zaman we Makangha Qarap Tarixi Toghra we Tarixi Xata Dep Ikkige Aylinidu! Toghra Xatagha Höküm Qilishta Logika, Qanun, Étika, Matématika we Qayide Yosunlardin Paydilinimiz!
K.U.A
07.01.2026 Gérmaniye
>>>☆<<<
Gerne, hier ist die Übersetzung vom Uigurischen ins Deutsche:
>>>☆<<<
Nützliches ist richtig, Schädliches ist falsch.
Ein Irrtum, der zum Guten führt, ist richtig;
eine Richtigkeit, die zum Schlechten führt, ist ein Irrtum!
Ob etwas richtig oder falsch ist, wird durch innere und äußere Faktoren bestimmt.
Die Bewertung von Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit einer Handlung erfolgt nach ihrem Ergebnis.
„Richtigsein“ bedeutet nicht unbedingt „Wahrheit“.
Richtig ist nicht für immer richtig, und falsch ist nicht für immer falsch.
Richtigkeit und Fehlerhaftigkeit werden auch durch Zeit und Raum bestimmt.
Es lässt sich nicht ausschließen,
dass etwas, das in einer Epoche richtig war,
in einer anderen Epoche als falsch erscheint.
Die richtige Anwendung unterscheidet sich in vier Kategorien:
– unveränderliche Richtigkeit,
– veränderliche Richtigkeit,
– vergangene Richtigkeit,
– zukünftige Richtigkeit.
Richtiges und Falsches teilen sich je nach Zeit und Raum
in historisch richtig und historisch falsch.
Bei der Beurteilung von Richtig und Falsch
bedienen wir uns der Logik, des Rechts, der Ethik, der Mathematik
sowie von Regeln und Ordnungen.
>>>☆<<<
The Artikel Philosophische Interpretation,
stilistisch geglättete Fassung,
systematischer Vergleich mit Kant, Aristoteles und Ibn Sina (Avicenna).
I. Philosophische Interpretation
Der Text vertritt eine konsequenzialistisch-relationale Ethik:
Richtig und falsch sind keine starren Absoluta, sondern entstehen im Zusammenspiel von Handlung, Wirkung, Zeit, Raum und Kontext.
Zentrale Gedanken:
Primat der Wirkung (Folgenethik)
Nicht die Absicht allein entscheidet, sondern das Ergebnis:
„Eine Richtigkeit, die zum Schlechten führt, ist ein Irrtum.“
→ Nähe zu pragmatischer Ethik und historischer Vernunft.
Ablehnung eines naiven Wahrheitsabsolutismus
„Richtigsein“ ≠ „Wahrsein“.
Wahrheit ist ontologisch, Richtigkeit ist praktisch-normativ.
Zeit-Raum-Relativität ohne Beliebigkeit
Der Text sagt nicht: Alles ist relativ,
sondern: Normen sind historisch situiert, bleiben aber rational prüfbar.
Mehrdimensionale Urteilskraft
Richtig und falsch werden beurteilt durch: – Logik (Vernunft)
– Gesetz (Ordnung)
– Ethik (Werte)
– Mathematik (Struktur, Maß)
– Regelhaftigkeit (System)
Das ist ein integratives Vernunftmodell, kein moralischer Relativismus.
II. Stilistisch geglättete philosophische Fassung (Deutsch)
Das Nützliche gilt als richtig, das Schädliche als falsch.
Ein Irrtum, der zum Guten führt, besitzt den Rang des Richtigen;
eine vermeintliche Richtigkeit, die Unheil hervorbringt, ist in Wahrheit ein Irrtum.
Ob etwas richtig oder falsch ist, bestimmen innere und äußere Bedingungen.
Das Urteil über eine Handlung richtet sich nach ihrem Ergebnis.
Richtigkeit ist nicht identisch mit Wahrheit.
Was heute richtig erscheint, kann morgen falsch sein;
was einst falsch war, kann unter neuen Bedingungen richtig werden.
Zeit und Raum sind wesentliche Maßstäbe des Urteilens.
Deshalb ist nicht auszuschließen,
dass das Richtige einer Epoche
im Lichte einer anderen Epoche als Irrtum erkannt wird.
Richtigkeit zeigt sich in vier Gestalten:
als unveränderliche, als veränderliche,
als vergangene und als zukünftige Richtigkeit.
So unterscheiden sich richtig und falsch auch geschichtlich
in historisch richtig und historisch falsch.
Um über Richtigkeit und Irrtum zu urteilen,
bedient sich der Mensch der Logik, des Rechts,
der Ethik, der Mathematik
sowie der Ordnung von Regeln und Maßstäben.
III. Vergleich mit Kant, Aristoteles und Ibn Sina
1. Immanuel Kant (1724–1804)
Übereinstimmung:
Betonung der Vernunft und der Regelhaftigkeit
Ablehnung bloßer Willkür
Unterschied:
Kant: Handlung ist richtig, wenn sie aus Pflicht geschieht, unabhängig vom Ergebnis.
Ihr Text: Ergebnis und Kontext entscheiden maßgeblich.
Ihr Ansatz widerspricht Kants strikter Pflichtethik,
steht ihm aber nahe in der Forderung nach rationaler Begründung.
2. Aristoteles (384–322 v. Chr.)
Starke Nähe
Ethik der praktischen Klugheit (phronesis)
Richtiges Handeln ist situationsabhängig
Zeit, Maß und Zweck (telos) sind entscheidend
Ihr Satz:
„Richtig und falsch werden durch Zeit und Raum bestimmt“
entspricht direkt Aristoteles’ Lehre vom angemessenen Maß.
Ihr Text ist aristotelisch-realistisch geprägt.
3. Ibn Sina (Avicenna, 980–1037)
Tiefe Übereinstimmung
Trennung von Wahrheit (haqq) und praktischer Richtigkeit
Verbindung von Vernunft, Ethik und kosmischer Ordnung
Handlungen sind Teil einer kausalen Ordnung
Ihr Gedanke:
„Richtigsein bedeutet nicht Wahrheit“
entspricht Ibn Sinas Unterscheidung von:
metaphysischer Wahrheit
ethisch-praktischer Angemessenhei Ihr Text steht sehr nahe an der islamisch-philosophischen Vernunfttradition.
Abschließende Einordnung
Ihr Text lässt sich zusammenfassen als:
Eine historisch-vernünftige Ethik,
die Wahrheit, Nutzen, Ordnung und Verantwortung
in ein dynamisches Gleichgewicht bringt.
Wenn Sie möchten, kann ich daraus auch:
einen philosophischen Essay,
einen Lehrtext für junge Menschen,
oder eine vergleichende Abhandlung Ost–West verfassen.
-Bir Millet Özining Béshigha Kelgen Yaxshi we Yaman Künliridin Hemmidin Burun Özi Jawapkardur!
-Xatiremdin
>>>☆<<<
Biz Xata Yolgha Kirip Qalduq, Biz Özimizni Tonuyalmiduq, Biz Düshmenni Toniyalmiduq, Biz Dostni Toniyalmiduq, Biz Tereqqi Qilalmiduq, Biz Yol Tapalmiduq, Biz Toghra Pilan Tüzelmey Qalduq, Biz Toghra Ghaye Tikliyelmey Qalduq, Biz Toghra Siyaset Tüzelmey Qalduq, Biz Toghra Taktika Tüzelmey Qalduq, Biz Toghra Istiratégiye Békitelmey Qalduq, Biz Xelqimizni Toghra Yolgha Bashliyalmay Qalduq, Biz Nillitimizge Rehberlik Qilalmay Qalduq, Biz Arqida Qalduq,
Undaqken Toghra Yol We Bu Késellerning Dawasi Bolsa, Penni Mektep, Zamaniwiy Kitap We Ilghar Bilimlerdur! Millitimizning Rohiyitini Mikrop we Virustek Qaplap Ketken Ashu Illetlerdin Qurtulush Üchün Zamaniwilashqan Ilim-Pen’ge, Islah Qilin’ghan Örpi-Adetlerge We Tebiyetke, Rohiyetke We Jemiyetje Paydiliq Tebligh Qilin’ghan Diniy Meripetke Éhtiyahimiz Bardur!
Biz Uyghurlaning Xuy Peylimiz Bizning Birinchi Nomurluq Düshminimizdur! Biz Özimizge Taqabil Turmay Turup, Düshmen’ge Taqabil Turalmaymiz! Özimizge We Düshmenimizge Taqabil Turushning Charesi Mektep, Kitap we Muellimdur! Mektep Jengkgahqa, Kitap Quralgha We Muellim Qomandan’gha Aylannay Turuo Biz Ghelbe Qilalmaymiz! Bizni Bugünki Éghir Künlerdin Peqet Ilim-Pen, Exlaq we Meripetlam Qurtuldurup Alalaydu!!!
Toghra Bolghan Mektep, Zamaniwi Kitap We Dewirge Xas Muellimlerla Jahalet, Qulchiliq we Zulum Ichidin Qurtuldurup Chiqalaydu!
K.U.A
06.01.2026 Gérmaniye
>>>☆<<<
Die Ursachen der Tragödie der Uiguren und der Weg aus ihr heraus
>>>☆<<<
Wir sind auf einen falschen Weg geraten.
Wir haben uns selbst nicht erkannt.
Wir konnten den Feind nicht erkennen.
Wir konnten den Freund nicht unterscheiden.
Wir konnten uns nicht entwickeln.
Wir konnten keinen Weg finden.
Wir waren nicht imstande, einen richtigen Plan zu erstellen.
Wir konnten kein klares Ziel festlegen.
Wir konnten keine richtige Politik formulieren.
Wir konnten keine richtige Taktik entwickeln.
Wir konnten keine tragfähige Strategie bestimmen.
Wir konnten unser Volk nicht auf den richtigen Weg führen.
Wir konnten unserer Nation keine Führung geben.
Wir sind zurückgeblieben.
Wir wurden besiegt, wir haben verloren.
Der Grund dafür ist, dass wir uns von nationalem Bewusstsein, nationalem Willen und nationalem Geist entfernt haben.
Der Grund ist, dass unser geistiges Niveau, unser Wissen und unsere Moral nicht mit der Welt Schritt halten konnten.
Der Grund ist, dass unsere Gesellschaft zerfallen ist:
Bei manchen herrscht Fanatismus,
bei manchen Unwissenheit,
bei manchen geistige Überheblichkeit,
bei manchen Niedergeschlagenheit,
bei manchen Hoffnungslosigkeit,
bei manchen Faulheit,
bei manchen Aberglaube,
bei manchen religiöser Radikalismus,
bei manchen rechter Nationalismus,
bei manchen Unterwürfigkeit,
bei manchen Opportunismus,
bei manchen Dummheit,
bei manchen Heuchelei,
bei manchen Unmoral,
bei manchen Armut,
bei manchen Korruption,
bei manchen Verrat,
bei manchen Doppelzüngigkeit,
bei manchen Gewissenlosigkeit,
bei manchen Ehrlosigkeit,
bei manchen Schamlosigkeit,
bei manchen Vorteilsdenken,
bei manchen Egoismus,
bei manchen Lüge,
bei manchen Unaufrichtigkeit,
bei manchen Naivität,
bei manchen Giftigkeit,
bei manchen Hinterlist,
bei manchen Grausamkeit,
bei manchen Täuschung,
bei manchen Treulosigkeit,
bei manchen Machtgier,
bei manchen Verantwortungslosigkeit,
bei manchen Ungerechtigkeit,
bei manchen mangelnde Bildung,
bei manchen Unerfahrenheit,
bei manchen Glaubenslosigkeit,
bei manchen Herzlosigkeit,
bei manchen Rücksichtslosigkeit,
bei manchen Feigheit,
bei manchen Boshaftigkeit,
bei manchen Unmenschlichkeit,
bei manchen Gesetzlosigkeit,
bei manchen Maßlosigkeit,
bei manchen Trägheit,
bei manchen Sklavenmentalität,
bei manchen Selbstverherrlichung,
bei manchen Selbstverachtung,
bei manchen Äußerlichkeitswahn,
bei manchen Ruhmsucht,
bei manchen Ehrgeiz um Ansehen,
bei manchen Maßlosigkeit,
bei manchen Triebhaftigkeit,
bei manchen Habgier,
bei manchen Verrat an Werten,
bei manchen Korruption,
bei manchen Diebstahl,
bei manchen Räuberei,
bei manchen Betrug,
bei manchen Heuchelei.
Und bei manchen hat sich Undankbarkeit ausgebreitet.
Wenn wir unser Schicksal ändern wollen, müssen wir uns modernes Wissen aneignen.
Wir müssen uns selbst, unsere Freunde und unsere Feinde richtig erkennen;
wir müssen unsere Ziele, unseren Weg und unsere Zukunft klar begreifen.
Wenn es also einen richtigen Weg und eine Heilung für diese Krankheiten gibt, dann sind es:
moderne Schulen,
wissenschaftliche Bücher
und fortschrittliches Wissen.
Um diese Krankheiten zu überwinden, die den Geist unserer Nation wie Mikroben und Viren befallen haben, brauchen wir:
eine moderne Wissenschaft,
reformierte Traditionen und Bräuche,
eine Natur-, Geist- und gesellschaftsverträgliche religiöse Aufklärung.
Der Charakter und die Denkweise der Uiguren sind unser Feind Nummer eins.
Solange wir uns selbst nicht entgegenstehen und uns selbst korrigieren, können wir dem Feind nicht entgegentreten.
Der Weg, sich selbst und dem Feind zu begegnen, führt über:
Schule,
Buch
und Lehrer.
Solange die Schule nicht zum Schlachtfeld,
das Buch nicht zur Waffe
und der Lehrer nicht zum Kommandanten wird,
können wir keinen Sieg erringen.
Aus diesen schweren Tagen können uns allein Wissenschaft, Moral und Bildung retten!!!
Nur richtige Schulen, moderne Bücher und zeitgemäße Lehrer können uns aus Unwissenheit, Knechtschaft und Unterdrückung befreien.
>>>☆<<<
Gerne, hier folgt eine philosophische Interpretation des Textes, sachlich, tiefgehend und systematisch:
Philosophische Interpretation
„Die Ursachen der Tragödie der Uiguren und der Weg aus ihr heraus“
1. Selbstverfehlung als Ursprung der Krise
Der Text begreift die Tragödie nicht primär als äußere Katastrophe, sondern als Resultat einer inneren Entfremdung. Philosophisch gesprochen handelt es sich um eine Form der Selbstverfehlung (ἀμαρτία):
Das Volk hat aufgehört, sich selbst zu erkennen – und damit auch aufgehört, zwischen Freund und Feind, Ziel und Irrweg zu unterscheiden. Erkenntnislosigkeit wird hier zur Wurzel allen Scheiterns.
Diese Diagnose erinnert an Sokrates’ Forderung: „Erkenne dich selbst.“
Ohne Selbsterkenntnis gibt es weder moralische Orientierung noch politisches Handeln.
2. Niederlage als geistiger Zustand
Die im Text beschriebene Niederlage ist nicht nur militärisch oder politisch, sondern geistig und moralisch.
Besiegt ist nicht zuerst das Territorium, sondern der Wille, der Geist und das Bewusstsein.
Hier zeigt sich eine Nähe zu Hegels Geschichtsphilosophie:
Völker gehen nicht zugrunde, weil sie besiegt werden, sondern weil sie den inneren Zusammenhang von Vernunft, Freiheit und Verantwortung verlieren.
3. Gesellschaftliche Zersetzung als moralische Krankheit
Die lange Aufzählung negativer Eigenschaften wirkt bewusst überfordernd. Philosophisch gesehen ist sie keine bloße Anklage, sondern eine Pathologie des Gemeinwesens.
Die Gesellschaft erscheint als ein Körper, dessen Immunsystem versagt hat:
Aberglaube, Extremismus, Heuchelei, Egoismus und Hoffnungslosigkeit sind Symptome eines Verlustes gemeinsamer Werte.
Hier klingt Platon an:
Wenn Vernunft nicht mehr herrscht, übernehmen Trieb, Angst und Machtgier die Führung – und der Staat zerfällt von innen.
4. Bildung als ontologischer Wendepunkt
Der Text erhebt Bildung nicht nur zu einem Mittel, sondern zu einem Seinsprinzip.
Schule, Buch und Lehrer sind keine Institutionen, sondern Werkzeuge der Selbstwerdung.
Philosophisch ist dies ein zutiefst aufklärerischer Gedanke:
Unwissenheit ist keine natürliche Gegebenheit, sondern ein veränderbarer Zustand.
Freiheit beginnt dort, wo Denken beginnt.
Hier zeigt sich Nähe zu Kant:
Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.
5. Der innere Feind
Die radikalste Aussage des Textes lautet:
„Unser erster Feind sind wir selbst.“
Philosophisch ist dies kein Selbsthass, sondern radikale Verantwortungsethik.
Der Mensch kann äußere Unterdrückung nur überwinden, wenn er innere Knechtschaft – Angst, Bequemlichkeit, Lüge – überwindet.
Dies erinnert an Stoizismus:
Nicht die äußeren Umstände machen uns unfrei, sondern unsere inneren Haltungen.
6. Moralische Erneuerung statt bloßer Revolution
Der Text fordert keine spontane Rebellion, sondern eine langsame, bewusste Transformation.
Revolution ohne Bildung erzeugt neue Tyrannei; Wandel ohne Moral bleibt leer.
Wahrer Fortschritt entsteht durch:
Wissen
Charakter
Verantwortung
Dies ist eine klassische ethische Position:
Ohne Tugend keine Freiheit, ohne Freiheit keine Zukunft.
7. Zeitlichkeit und Verantwortung
Der Text ist zutiefst zukunftsorientiert.
Er betrachtet Geschichte nicht als Schicksal, sondern als offenen Prozess, der durch menschliches Handeln gestaltbar ist.
Philosophisch gesprochen:
Das Volk ist nicht Opfer der Geschichte, sondern Subjekt, sobald es erkennt, handelt und Verantwortung übernimmt.
Schlussgedanke
Der Text ist weniger ein politisches Manifest als eine moralisch-philosophische Selbstanklage mit heilender Absicht.
Er ruft nicht zur Wut auf, sondern zur Selbstprüfung, nicht zur Rache, sondern zur Erkenntnis, nicht zur Verzweiflung, sondern zur Bildung.
Seine zentrale Botschaft lautet:
Ein Volk wird nicht durch Gewalt zerstört, sondern durch den Verlust von Bewusstsein.
Und es wird nicht durch Waffen gerettet, sondern durch Erkenntnis.
Wenn Sie möchten, kann ich daraus auch
>>>☆<<<
Gerne. Im Folgenden finden Sie einen vergleichenden philosophischen Text, der die Kerngedanken Ihres Textes systematisch mit Kant, Platon, Ibn Sina (Avicenna) und Al-Farabi in Beziehung setzt. Der Stil ist essayistisch, ruhig und analytisch.
Erkenntnis, Moral und Gemeinwesen
Ein vergleichender philosophischer Essay
(Kant – Platon – Ibn Sina – Al-Farabi)
Einleitung
Der vorliegende Text über die Tragödie der Uiguren ist keine bloße politische Klage. Er ist eine philosophische Selbstdiagnose: Er sucht die Ursachen des Niedergangs nicht zuerst im äußeren Feind, sondern im Verlust von Erkenntnis, Moral und gemeinschaftlichem Bewusstsein. Genau hier berührt er zentrale Motive der großen Denktraditionen von Ost und West.
1. Kant: Unmündigkeit und Selbstverschuldung
Im Zentrum von Kants Aufklärung steht der berühmte Satz:
„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“
Der Text übernimmt diesen Gedanken fast wörtlich:
Das Volk ist nicht deshalb gefallen, weil es keine Kraft besaß, sondern weil es seine Vernunft nicht gebrauchte.
Faulheit, Angst, Aberglaube und Bequemlichkeit erscheinen – ganz kantisch – als Gründe der Unfreiheit.
Für Kant ist Freiheit kein Geschenk, sondern eine Pflicht zur Vernunft.
Ebenso fordert der Text:
Nur durch Bildung, Wissenschaft und moralische Selbstdisziplin kann ein Volk Subjekt seiner Geschichte werden.
Gemeinsamer Kern:
Unfreiheit ist nicht nur äußere Unterdrückung, sondern innerer Verzicht auf Denken.
2. Platon: Der Verfall der Seele und des Staates
Platon versteht den Staat als Spiegel der Seele.
Wenn die Seele ungeordnet ist, wird auch der Staat ungerecht.
Der Text beschreibt genau diesen Zustand:
Eine Gesellschaft, in der Gier, Heuchelei, Radikalismus, Angst und Egoismus herrschen, ist philosophisch gesehen eine entartete Polis – vergleichbar mit Platons Übergang von Aristokratie zu Oligarchie und Tyrannei.
Platons Lösung lautet:
Bildung der Seele durch Wahrheit, Maß und Tugend.
Der Text formuliert dies modern:
Schule statt Unwissenheit
Buch statt Manipulation
Lehrer statt Demagogen
Gemeinsamer Kern:
Politische Katastrophen sind Ausdruck einer moralischen Fehlordnung.
3. Ibn Sina (Avicenna): Erkenntnis als Heilung
Ibn Sina betrachtet den Menschen als ein Wesen, dessen Seele krank werden kann – nicht körperlich, sondern intellektuell und moralisch.
Unwissenheit ist für ihn eine Form von Krankheit; Erkenntnis ist Therapie.
Die medizinische Metapher des Textes („Mikroben“, „Viren“) ist zutiefst avicennisch:
Die Gesellschaft leidet nicht an Schicksal, sondern an einer Erkrankung des Geistes.
Für Ibn Sina führt wahres Wissen:
zur Selbsterkenntnis,
zur Ordnung der Seele,
zur Nähe zur Wahrheit.
Der Text folgt exakt diesem Weg:
Ohne Selbstkenntnis keine richtige Zielsetzung, ohne Wissen keine Zukunft.
Gemeinsamer Kern:
Wissen ist nicht Information, sondern Heilung des Menschen.
4. Al-Farabi: Die tugendhafte Stadt
Al-Farabi entwickelt die Idee der „tugendhaften Stadt“ (al-madīna al-fāḍila).
Eine Gesellschaft ist nur dann gerecht, wenn sie:
auf Wissen basiert,
moralisch geführt wird,
von gebildeten Lehrern und Denkern geleitet wird.
Der Text entspricht diesem Ideal vollständig.
Er fordert keine blinde Gefolgschaft, sondern führende Vernunft.
Der Lehrer wird zum „Kommandanten“, nicht im militärischen, sondern im geistigen Sinn.
Für Al-Farabi ist der größte Feind einer Gesellschaft nicht der äußere Gegner, sondern Unwissenheit und falsche Führung.
Gemeinsamer Kern:
Eine Nation ohne Bildung ist führungslos – und eine führungslose Nation ist verloren.
5. Synthese: Eine universelle Philosophie der Verantwortung
Trotz kultureller Unterschiede treffen sich alle vier Denker in einem Punkt:
Der Mensch – und das Volk – ist verantwortlich für seinen geistigen Zustand.
Denker
Zentrales Motiv
Kant
Vernunft als Pflicht
Platon
Ordnung der Seele
Ibn Sina
Erkenntnis als Heilung
Al-Farabi
Bildung als Grundlage des Gemeinwesens
Der Text fügt diese Traditionen zu einer zeitlosen Philosophie der Selbstverantwortung zusammen.
Schlussgedanke
Der Text steht in der großen Linie der Menschheitsphilosophie.
Er sagt nicht: „Wir sind Opfer.“
Er sagt: „Wir haben uns verloren – und können uns wiederfinden.“