Englische Literatur


Als englische Literatur bezeichnet man im Allgemeinen nicht nur die Literatur Englands, sondern die gesamte literarische Produktion Großbritanniens (historisch einschließlich Irlands) in englischer Sprache; die Bezeichnung „britische Literatur“ ist recht ungebräuchlich.

Mit den englischsprachigen Literaturen anderer Länder, etwa einstiger britischer Kolonien wie Australien oder Kanada, ergeben sich vielfach Überschneidungen, doch wird insbesondere die amerikanische Literatur seit dem 19. Jahrhundert als von der englischen verschiedene Nationalliteratur begriffen. Die englische Literatur ist Forschungsgegenstand der Anglistik.

Altenglische Literatur (Old English Literature) (500–1150)

Hauptartikel: Altenglische Literatur
  • Lyrik: The Dream of the Rood
  • Dramatik: –
  • Epik: Beowulf

Bis etwa 1150 reicht die Phase der altenglischen Literatur (wobei sich ein Traditionsstrang sogar bis 1250 fortsetzt). The Dream of the Rood, ein kurzes religiöses Gedicht, ist etwa um das Jahr 700 entstanden und schildert die Kreuzigung aus der Sicht des Kreuzes Christi, das einem nächtlichen Besucher als überwältigendes Symbol erscheint.

Beowulf, das älteste Epos der englischen Literatur, ist vor dem 10. Jahrhundert geschrieben. Das Werk beschreibt in Stabreimen die Abenteuer eines großen skandinavischen Kriegers aus dem 6. Jahrhundert.

Mittelenglische Literatur (Middle English Literature) (1150–1500)

Hauptartikel: Mittelenglische Literatur

Die normannische Eroberung von 1066 brachte eine französisch sprechende Oberschicht ins Land, und aus der Verschmelzung von angelsächsischer Volkssprache und französischer Hof- und Adelssprache ging das Mittelenglische hervor. Einer der wichtigsten Unterschiede: Die Flexionsendungen fallen weg, und das ändert in den meisten Fällen die Silbenzahl der Wörter: Aus dem zweisilbigen knightes wird das einsilbige knights, eine für den Vers sehr folgenreiche Entwicklung.

Die Klassiker der Mittelenglischen Phase sind auch heute noch Kernstück eines Anglistik-Studiums, insbesondere dieCanterbury Tales, die Chaucer zwischen 1387 und 1400 verfasst hat. In der Rahmenhandlung reisen etwa 30 Pilger von einem Londoner Vorort nach Canterbury, um ans Grab von Erzbischof Thomas Becket zu pilgern.

Brut ist eine Chronik und schildert die britische Geschichte von ihrer mythischen Gründung durch Brutus bis ins 15. Jahrhundert. Sie ist in fast 200 mittelenglischen Manuskripten überliefert, wozu noch Dutzende von anglo-normannischen und lateinischen Versionen hinzukommen.

In dieser Phase gab es noch keine Dramen im späteren Shakespeareschen Sinne, sondern lediglich die einheimischen Formen von Mystery Play (Dramatisierung biblischer Episoden), Morality Play (allegorische Darstellung des Kampfes von Tugenden und Sünden um die Seele des Menschen) und Interlude (höfische Weiterentwicklung des Morality Play mit humanistischem und politischem Inhalt). Hinzu kamen folkloristische Festtraditionen (Maskenzüge, Karneval etc.).

Renaissance (1500–1649)

Die wichtigste politische Veränderung dieser Zeit spiegelt sich in der englischen Renaissance-Literatur wider: Gegen den hohen Adel und die Kirche gelang es den Tudor-Königen Heinrich VII. (1485–1509) und Heinrich VIII. (1509–1547), eine weitgehende Zentralisierung der Macht am Hofe durchzusetzen. Heinrich VIII. machte sich zum Oberhaupt der neuen anglikanischen Kirche.

Von 1558 bis 1603 regierte Elisabeth I. England; unter ihrer Herrschaft prosperierte England, was sich unter anderem auch in der reichen Literatur des Elisabethanischen Zeitalters ausdrückte, deren wichtigster Vertreter William Shakespeare war.

Elisabeth I. von England

Sie führte den Kampf Heinrichs VIII., ihres Vaters, gegen den Katholizismus fort; zugleich förderte sie Musik, bildende Kunst und Literatur. Während ihrer Regierungszeit erlebte England eine gewaltige kulturelle Blüte. Auf Elisabeth I. folgte Jakob I. (England) (Regierungszeit: 1603–1625), der Sohn von Maria Stuart. Zusammenfassend spricht man von derelisabethanisch-jakobäischen Literatur. Auf Jakob I. folgte sein Sohn Charles I. (Regierungszeit: 1625–1649). Seine Regierungszeit wird als Caroline Period bezeichnet (vgl. Caroline Poetry). Einige englische Dichter, die ihre Hauptschaffenszeit in der Regierungszeit von Charles I. hatten, bezeichnet man auch als cavalier poets.

Zum Ende des Mittelalters (gegen 1500) traten in der Literatur die europäischen Volkssprachen aus ihrer untergeordneten Stellung gegenüber dem Latein heraus. Auch die neuere englische Literatur ist daher naturgemäß viel reicher und vielfältiger als die der früheren Phasen des Alt- und Mittelenglischen.

In den frühen Phasen der europäischen Literatur hatte noch der Vers in allen drei literarischen Gattungen dominiert – in der Lyrik, im Drama und in der Erzählliteratur. Solange Geschichten nicht in Büchern gelesen, sondern mündlich überliefert wurden, diente der Vers als Gedächtnisstütze.

Mit dieser Tradition wurde erstmals mit der Erfindung des Buchdrucks gebrochen. William Caxton erlernte nach einem Aufenthalt in Brügge in Köln von 1471 bis 1472 die Buchdruckkunst und druckte 1474 das von ihm aus dem Französischen übersetzte Recuyell of the historyes of Troye des Raoul Le Fevre sowie The game and playe of the chesse, eine Übersetzung des Werkes von Jacobus de Cessolis, als erste englischsprachige Bücher. 1480 druckte er die Brut-Chronik(siehe oben).

Erzählungen wurden fortan in ganz Europa in Prosa verfasst. In der Lyrik dominierte weiterhin der Vers, ebenso im Drama (vgl. z. B. die Werke William Shakespeares). Erst im 20. Jahrhundert wurde dann auch das Drama gänzlich prosaisch.

In der Erzählliteratur begründete John Lyly mit einem äußerst manierierten Stil den Euphuismus, der z. B. von Robert Greene (1558–1592) imitiert wurde.

Zur gleichen Zeit verfasste der Hofmann Sir Philip Sidney seine Werke. In Italien wurde er von Sonetten im Stil Petrarcas beeindruckt und veröffentlichte 1591 eine eigene Sonettfolge, die eine wahre Sonett-Manie auslöste.

Sidneys Freund Edmund Spenser verfasste das größte epische Gedicht des Zeitalters: Faerie Queen, mit dem Elisabeth I. gemeint ist.

Zur Interpretation elisabethanischer Literatur ist das elisabethanische Weltbild von grundlegender Bedeutung.

Republikanische Zeit (Commonwealth and Protectorate) (1649–1660)

Diese kurze Phase der englischen Literatur ist geprägt durch die Zeit Oliver Cromwells. In der Zeit Cromwells waren öffentliche Theateraufführungen verboten. Daher entstanden in dieser Zeit keine nennenswerten dramatischen Werke.

John Milton befürwortete die Politik Cromwells und setzte sich öffentlich für die Enthauptung Karls I. ein. Am bekanntesten ist sein episches Gedicht Paradise Lost geworden.

Restauration (Restoration) (1660–1700)

1660 kam es mit Karl II. (Regierungszeit: 1660–1685) zu einer Restauration der Stuarts, bei der die Puritaner wieder für lange Zeit aus dem politischen Leben der Nation ausgeschlossen wurden. Theateraufführungen, unter Cromwell verboten (siehe oben), wurden nach der Wiederherstellung der Monarchie unter Karl II, von dem Regenten höchstpersönlich wieder erlaubt. Es entstand der sehr freizügige Typus der Restoration Comedy, deren Beliebtheit erst um 1700 massiv abnahm. Zugleich wurde während dieser Zeit erstmals eine Frau professionelle Bühnenautorin: Aphra Behn.

Klassizismus und Aufklärung (Neoclassicism and (Age of) Enlightenment) (1700–1780)

Auch bezeichnet als Augustan Age, da – anders als im deutschen Klassizismus, der besonders die griechische Antike verehrt – viele Autoren die römischen Autoren Vergil und Horaz aus der Zeit des Kaisers Augustus imitierten.

Das Zeitalter der Aufklärung war geprägt von Turbulenzen, in denen sich die Regierungsmaschine und die Wirtschaftsmentalität der neuzeitlich-bürgerlichen Demokratie herausbilden (Vorabend der französischen Revolution). Die englischen Institutionen wurden zu dieser Zeit zum Vorbild für die Propagandisten der französischen Aufklärung.

In diese Zeit fiel die Regentschaft der letzten Stuart-Königin Anne (1702–1714) sowie der Könige aus dem Haus Hannover Georg I.(1714–1727), Georg II. (1727–1760) und Georg III. (1760–1820).

Die ersten Georges waren stärker an ihrem Kurfürstentum Hannover interessiert als an englischer Politik; George I. sprach nicht einmal Englisch und musste sich mit seinem ersten Minister auf Latein verständigen. So bildete sich zur Wahrung der Regierungsfähigkeit das Amt des Premierministers heraus.

Der erste große Premierminister war Robert Walpole, der seine Regierung durch ein System von Korruption und Bestechung sicherte. Das System derRobinocracy (abgeleitet von Walpoles Vornamen) hat für die Literatur eine äußerst wichtige Rolle gespielt: Fast alle wichtigen Schriftsteller der Zeit polemisierten dagegen und waren in Parteienkämpfe verwickelt. Streitpunkte waren die Presse- und Redefreiheit und die Veröffentlichung der Parlamentsreden.

Für die Literatur ist entscheidend, dass zum Beginn des 18. Jahrhunderts eine bürgerliche Öffentlichkeit entstand. Hatten die Schriftsteller bisher für einen höfischen Geschmack und für den Ruhm adliger Mäzene geschrieben, schrieben sie nun zunehmend für einen bürgerlichen Geschmack und auch für einen Markt. Dementsprechend entsteht in dieser Zeit auch die bürgerliche Kunstgattung des Romans.

Daniel Defoes Robinson Crusoe

In dieser Zeit wurde 1719 in England mit Robinson Crusoe der erste realistische Roman der Weltliteratur veröffentlicht. In diesem Entwicklungsroman prägte Daniel Defoe den realistischen Stil der detaillierten Schilderung. Die vertrauten Routinehandlungen des täglichen Lebens wirken plötzlich nicht mehr selbstverständlich; es beginnt die Zeit des Realismusund des Romans.

Ebenfalls ein Reiseroman, jedoch in Wirklichkeit eine verkappte politische Satire ist Gulliver’s Travels von Jonathan Swift (1726). Es führt den Wechsel von der pessimistischen Anthropologie des 17. Jahrhunderts zum Optimismus des 18. Jahrhunderts vor.

Samuel Richardson begründete mit den seinerzeit enorm einflussreichen Werken Pamela (1740) und Clarissa (1748) das Genre des Briefromans. Die neuartige Erzählform ermöglichte eine unmittelbarere Darstellung von Gefühlen und Erlebnissen. In beiden Büchern hat sich ein aus dem Bürgertum stammendes, tugendhaftes Mädchen den unzüchtigen Nachstellungen eines sittenlosen Adligen zu erwehren. Clarissa wird als das Grundmodell des Verführungsromansangesehen. Hinter der Geschichte steckt eine Kritik des erstarkenden englischen Bürgertums am Adel und seinen lockeren „französischen“ Sitten. Richardson führt den neuen Mythos der Liebesehe als Gegensatz zur arrangierten Ehe ein; mit seinen Romanen beginnt das Zeitalter der Empfindsamkeit. Richardsons Figurenkonfiguration (geifernder Adeliger vs. asexuelles, tugendhaftes junges Mädchen) beherrscht die kommenden 150 Jahre die Literatur: In abgewandelter Form findet sich diese Motiv auch in der Romantik bei Jane Austens Pride and Prejudice und in der Viktorianischen Phase bei Charlotte Brontes Jane Eyre.

Durch ihre emotionale Ladung verführte diese neue Form von Literatur zum Miterleben; die Geistlichkeit war dennoch sehr einverstanden mit ihr, da die Literatur nunmehr die Tugend verherrlichte.

Auch das Romanschreiben selbst wurde zum literarischen Gegenstand; prominentestes Beispiel ist Laurence Sternes humoristischer Roman Tristram Shandy.

Siehe auch: Will’s Coffee-house und Button’s Coffee-house

Romantik (Romanticism) (1780–1837)

Die Romantik in Großbritannien ist – anders als auf dem Kontinent – weniger eine organisierte Bewegung, als eine sehr viel diffusere, unorganisiertere Strömung der Literatur. Ähnlich wie beispielsweise in Deutschland oder Frankreich drückt sie sich durch ein gesteigertes Interesse an der Natur aus, insbesondere in ihren wilderen, unberührteren Erscheinungen. Einer negativen Sicht auf Zivilisation, Fortschritt und reine Vernunft wird ein verherrlichtes Bild des Naturmenschen (noble savage), ein mystifiziertes und glorifiziertes Geschichtsbild und eine Betonung natürlichen Genies, subjektiver Gefühle, freier und individueller Auslebung der Spontanität und die Kraft der Imagination gegenübergestellt; die Sphäre der reinen Rationalität wird zugunsten des Unterbewussten und Übernatürlichen kritisiert. Oft wird auch die unverdorbene Kindlichkeit in positiver Weise dem negativ empfundenen Eingeengtsein des Erwachsenendaseins entgegengestellt (so zum Beispiel bei William Blake: The Schoolboy). Die organisierte kirchliche Ausübung der Religion weicht einer diffuseren, oft pantheistischen Naturreligion, die sich insbesondere in der romantischen Dichtung vielfach auch durch Personifikationen der Natur und natürlicher Kräfte wiederfindet. Der Dichter trägt seine persönlichen Gefühle in die Natur, wo er Trost sucht, in Abgeschiedenheit introspektiven Reflexionen nachgeht und seine subjektiven Empfindungen in der Natur selbst widergespiegelt sieht. Von besonderer Bedeutung für den Romanticism ist die Idee des Erhabenen (the sublime)

Wichtige Vertreter der englischen Romantik:

John Keats

Die Literatur der Romantik ist vor dem Hintergrund der epochalen Umwälzungen in Europa zu sehen 1789: Französische Revolution. Es ist die Zeit der Revolutionen, der Königsmorde und des Protests gegen den Schöpfer.

Das letztgenannte Motiv spiegelt sich in einem Klassiker wider, der noch heute häufig verfilmt wird: Frankenstein (1818). Die Frau von Percy Shelley, Mary Shelley, verfasste ihn im Alter von 19 Jahren. In Frankenstein erschafft der Ingolstädter Professor Frankenstein ein Monster; fälschlich glauben heute viele, das Monster heiße „Frankenstein“ und nicht der Professor.

Als Alternative zur durchgängig subjektiven Perspektive des Briefromans (s.o.) hat Jane Austen in den Romanen Emma und Pride and Prejudice die auktoriale Erzählperspektive entwickelt: Mal erleben wir die Geschichte aus der Perspektive einer wichtigen Figur, mal aus einer Außensicht auf diese Figur. So konnte der Roman von da an psychologische Innenschau und gesellschaftliches Panorama verklammern. Er zeigte auf einmal, wie sich Individuum und Gesellschaft gegenseitig bedingen. So wurde der Roman dominierende Literaturform des 19. und 20. Jahrhunderts, literarische Form der bürgerlichen Gesellschaft.

Das Drama lag im 19. Jahrhundert regelrecht auf dem Totenbett: Es wurde kein bedeutendes Drama geschaffen. Der Grund dafür lag darin, dass sich die Literatur mit dem Roman zunehmend auf die Betrachtung der Innenwelt spezialisiert hatte. Außerdem gab es nach dem Licensing Act von 1737 nur noch zwei Theater in London (Drury Lane und Covent Garden), sodass eine Musealisierung stattfand und vor allem Shakespeare gespielt wurde. Erst mit dem Theater Regulation Actvon 1843 wurde das Monopol der beiden Patent-Theatres aufgehoben und ein Modernisierungsschub (und Dramenproduktionsschub) setzte ein.

Viktorianische Epoche (Victorian Era) (1837–1901)

Die Brontë-Schwestern

Die lange Regierungszeit der britischen Königin Viktoria (1837–1901) war eine Zeit großer Fortschritte auf technologischem und industriellem Gebiet. Großbritannien errichtete in der ganzen Welt ein umfangreiches Imperium, in dem aber viele Menschen arm blieben. Die Autoren dieser Epoche reflektierten ihre Bedenken, dass der Geist des Menschen durch das Maschinenzeitalter zerstört werden könnte.

Ende des 19. Jahrhunderts kam es dann in den großen Industriestaaten endgültig zu einem tiefgreifenden Wandel des kollektiven Lebensgefühls. Er ließ Fortschrittsglauben in Kriegserwartung und Schreckensvisionen umschlagen.

Prägendster Autor der viktorianischen Phase war Charles Dickens; einer seiner populärsten Romane war Oliver Twist(1837–1839). Selbst Historiker haben Dickens’ Romane als dokumentarische Quelle herangezogen.

Die Brontë-Schwestern nahmen das früher zur Zeit der Aufklärung von Richardson (s.o.) eingeführte Motiv der weiblichen Tugendhaftigkeit auf (Jane Eyre, Sturmhöhe, Die Herrin von Wildfell Hall) und thematisierten ebenfalls Verarmung und soziale Abhängigkeit.

Am deutlichsten, aber dennoch in das Gewand einer Dystopie gekleidet, übte H. G. Wells Kritik an den gegenwärtigen sozialen Verhältnissen: Der überzeugte Sozialist beschrieb in seinem Buch The Time Machine (1895) ein Land, das in dekadent-müßige Eloi (Eliten) und finster-irdische Morlocks (Proletarier) gespalten ist, die nachts aus den Löchern kommen und die Eloi auffressen. Zu beachten ist, dass Wells seinen ersten Roman im Jahre 1894 veröffentlichte und seinen letzten im Jahre 1941; sein Schaffen deckt also gleich drei Phasen der englischen Literatur ab: die Viktorianische Phase, die Edwardianische Phase und die Moderne.

Ein anderer prägender Autor der Viktorianischen Phase war William Makepeace Thackeray, dessen Buch Vanity Fair (1847–48) die Umgangsformen und Moral seiner Tage genauestens beschrieb.

Andere Romanautoren wandten sich dem Abenteuer und der Romanze zu: Robert Louis Stevenson schrieb die Piratengeschichte Treasure Island (1881) sowie den mythenschaffenden Roman Dr. Jekyll und Mr. Hyde, in dem ein Arzt durch einen Selbstversuch in eine gute und eine böse Person gespalten wird.

Zugleich entdeckt die Literatur ihr Interesse an der Geschichte. So beschäftigt sich Thackerays Roman Henry Esmond mit dem Schicksal der letzten Stuarts. AuchWalter Scott und Robert Louis Stevenson verfassten historische Romane.

In diese Zeit fallen auch zwei Kinderbuchklassiker: Rudyard Kipling schrieb die Kindergeschichten des Dschungelbuchs (1894/95), und der Oxforder ProfessorLewis Carroll verfasste den Nonsensklassiker Alice’s Adventures in Wonderland (1865) und dessen Nachfolger Through the Looking-Glass (1872).[1]

In der Dichtung war Alfred Tennyson führend. In einigen seiner Gedichte geht es um widerstreitende wissenschaftliche und soziale Ideen. Andere beschäftigen sich mit Fragen des Patriotismus.

Robert Browning schrieb dramatische Monolog-Gedichte in Form von Reden imaginärer Charaktere, wie z. B. My Last Duchess (1842).

Ab den 1880er Jahren wurde das schon totgeglaubte Drama wiederbelebt: Die Autoren machten seine Krise zum Thema. Die Schwierigkeit, Gefühle aus der Außenperspektive zu zeigen, wurde nun dargestellt. Die Unmöglichkeit, Gesellschaft mit den Formen der privaten Kommunikation zu beschreiben, wurde über die Zerrüttung intimer Milieus demonstriert.

Edwardianische Zeit (engl. Edwardian Era) (1901–1914)

In der Edwardianischen Zeit regierte in England und Irland der als hedonistisch geltende „Lustige König“ Edward VII. (1901–1910).

Wichtigster „Edwardianer“ in der Literatur war E. M. Forster (1879–1970). Im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts produzierte der in Cambridge ausgebildete Forster in schneller Folge mehrere Romane: Where Angels Fear to Tread (1905), The Longest Journey (1907), A Room With a View (1908). Eine Sonderstellung nimmt Howards End ein: Hier kontrastiert Forster die Welt von Kultur und Kommerzialismus. Es zeigt, dass die harmonische Verbindung dichotomischer Positionen (prose – passion, culture – materialism, city – country) scheitert.

Weitestgehend wirkt in der Edwardianischen Phase die viktorianische Erzähltradition fort. Dies gilt insbesondere für das Werk von Arnold Bennett, H.G. Wells und John Galsworthy. Die Werke aller drei Autoren ragen über die Edwardianische Phase hinaus bis in die Moderne hinein.

Arnold Bennett veröffentlichte fast fünfzig Romane; mit dokumentarischer Präzision beschrieb er die Welt der potteries in Staffordshire. Im Zentrum seines Hauptwerks, der Clayhanger-Trilogie (1910, 1911, 1916), steht mit Edwin Clayhanger eine Figur, die durch massive soziale Konditionierung an ihrer Entfaltung gehindert wird.

Der spätere Literaturnobelpreisträger (1932) John Galsworthy schildert in seinem Romanzyklus The Forsyte Saga Aufstieg und Zusammenbruch der Forsytes, einer Familie aus der upper middle class. Galsworthys konventionelle Erzählweise übernimmt dabei fast alle stilistischen Mittel der Viktorianer.

Moderne (Modernism, 1914–1945)

Die Moderne beginnt in England mit dem Ersten Weltkrieg, in dem sich das seit Beginn des 18. Jahrhunderts regierendeHaus Sachsen-Coburg und Gotha zur Distanzierung von seiner deutschen Herkunft in Haus Windsor umbenannte.

Auch ein anderer wichtiger Einschnitt fand in dieser Zeit im Roman statt: der Wechsel zum experimentellen Roman. Seine Merkmale waren unter anderem Multiperspektivität, Fragmentarisierung, Hybridität und die Preisgabe von Linearität und Kausalität sowie die Nutzung des Stream of consciousness.

Ein epochales Werk der Modernen war der experimentelle Roman Ulysses des irischen Schriftstellers James Joyce. Joyce gilt als radikalster Erneuerer: Nie zuvor hatte ein Autor den Leser so restlos in ein anderes Bewusstsein entführt, wo er halbbewusste Erinnerungen, abgeschattete Gedanken und unklare Empfindungen vermengt mit Bildern, Gerüchen und Geräuschen wahrnimmt.

Eine weitere Vertreterin des experimentellen Romans war Virginia Woolf, die den Wandel vom traditionellen zum experimentellen Erzählen in mehreren hellsichtigen Essays kommentierte. So bezeichnete sie H. G. Wells als einen „Materialisten“ und demonstrierte die Unzulänglichkeit einer Prosa, die nur noch akribisch registriert, die Darstellung seelischer Innenräume jedoch ausblendet. Es gelte, eine symmetrisch-lineare Erzählweise durch eine solche zu ersetzen, die der neuen Lebenssicht („luminous“, „semi-transparent“) gerecht wird. In Abgrenzung von den materialists bezeichnete Woolf Joyce als spiritualist.

Ebenfalls dem experimentellen Roman zugeordnet wird May Sinclair, die wiederum den Terminus „Stream of consciousness“ erstmals 1915 in einer Rezension von Dorothy Richardsons Erstlingswerk Pointed Roofs (aus ihrem späteren Romanzyklus Pilgrimage) einführte. Richardson veröffentlichte noch vor Joyce und Woolf in dieser Erzähltechnik.

Der traditionelle Roman lebte daneben fort. Er erneuerte sich thematisch und wurde repräsentiert durch D. H. Lawrence,Aldous Huxley Schöne neue Welt, Ivy Compton-Burnett und den frühen Graham Greene.

Ebenfalls in dieser Zeit wurde das Genre der modernen Kurzgeschichte (engl. short story) erfunden. Ihre Autoren waren zumeist Romanciers. In diesem Genre wurde mit traditionellen Formen der Kurzprosa experimentiert, um eine Ästhetik zu entwerfen, die der Lebenswelt der Modernen gerecht wird. Wichtige Autoren auf diesem Gebiet sind Katherine Mansfield, D. H. Lawrence, Virginia Woolf und Somerset Maugham, dessen Kurzgeschichten heute mehr Ansehen als seine Romane genießen.

Obgleich sein bedeutendster Roman erst 1949 entstand, ist George Orwell ebenfalls in die Moderne einzuordnen. Mit 1984 schuf er einen dystopischen Roman der Weltliteratur.

Nachkriegszeit (Post-War Era) und Postmoderne (seit 1945)

Zumindest die Prosa der letzten 50 Jahre ist nach Meinung von Experten kaum sinnvoll zu strukturieren: Zu vielfältig sind Themen und Gestaltungsformen. Es lassen sich jedoch einige zeitgebundene Trends ausmachen.

In den 50er Jahren setzten sich zahlreiche Romane kritisch mit der neokonservativen englischen Klassengesellschaft auseinander. Die jungen, meist männlichen Protagonisten dieser Romane wurden als angry young men bezeichnet, in Rückgriff auf John Osbornes Bühnenstück Look Back in Anger (1956). Vertreter dieser Richtung waren u. a. Alan Sillitoe und Iris Murdoch sowie John Braine, dessen Roman Room at the Top ein realistisches Porträt des provinziellen Nachkriegsenglands entwirft.

Ebenfalls in den 1950er- wie auch in den 1960er Jahren wurde die experimentelle Form der modernist novel renoviert. Z. B. entwickelte der spätere Literaturnobelpreisträger William Golding in seinen Romanen ein Menschenbild, das die schuldhafte Verstrickung des Individuums in einer fortschrittsgläubigen Welt zum Thema hat, und verwendete dabei eine allegorische Erzähltechnik.

Ab den 1970er Jahren feierte der feministische Roman, auch Frauenroman genannt, seinen Siegeszug. Themen waren Feminismus, weibliche Sexualität, Eheprobleme und Mütter-Töchter-Beziehungen. Ebenfalls zu dieser Zeit begann das Genre des postkolonialen Nachkriegsromans, der postcolonial novel, zu boomen. Hier setzten sich Autoren mit dem Niedergang des Empire auseinander und reflektierten über die Zeit der Kolonialherrschaft.

Ab den 80er Jahren kam es mit Howard Jacobsons Coming From Behind (1983) zu einem Comeback des Universitätsromans (engl. campus novel).

Seitdem produzieren Romanautoren immer neue Subgattungen. Inhaltlich reagieren sie auf immer neue Zeitströmungen und untergraben etablierte Erzählkonventionen. Bemerkenswert ist die nunmehr ungehemmte Fiktionalisierung von Geschichte, wie sie auch im Spielfilm stattfindet. Dies hat neue Formen wie z. B. das metafiktionale Erzählen hervorgebracht, die aber meist nicht allein stehen, sondern mit realistischen Erzählformen zusammengebracht werden. Ein Beispiel hierfür ist Ian McEwans Roman Atonement (2001).

Einzelnachweise und weiterführende Informationen

  1. Eine ausführliche Darstellung der wichtigsten englischen Kinderbuchklassiker bietet z. B.: Humphrey Carpenter: Secret Gardens:A Study of the Golden Age of Children’s Literature, Houghton Mifflin, 1991. ISBN 0-395-57374-2

Siehe auch

Literatur

  • Willi Erzgräber: Der englische Roman von Joseph Conrad bis Graham Greene : Studien zur Wirklichkeitsauffassung und Wirklichkeitsdarstellung in der englischen Erzählkunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. UTB Francke, Tübingen/Basel 1999, ISBN 3-8252-1989-5.
  • Hans-Dieter Gelfert: Kleine Geschichte der englischen Literatur. Verlag C. H. Beck, München 1997, ISBN 3-406-39281-4.
  • Kullmann, Thomas: William Shakespeare, Berlin 2005.
  • Metzler Lexikon Englischsprachiger Autorinnen und Autoren. 631 Porträts – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hrsg. von Eberhard Kreutzer und Ansgar Nünning, Metzler, Stuttgart/Weimar 2002, ISBN 3-476-01746-X.
  • Andrew Sanders: The Short Oxford History of English Literature. Claredon Press, Oxford 2004, ISBN 0-19-9263388.
  • Hans Ulrich Seeber (Hrsg.): Englische Literaturgeschichte. Verlag J. B. Metzler, Stuttgart 2012 (5.Auflage), ISBN 3476024210.
  • H. W. Drescher, R. Ahrens, K. H. Stoll: Lexikon der englischen Literatur. Alfred Kröner Verlag Stuttgart, Stuttgart 1979, ISBN 3-520-46501-9.
  • Ralph Pordzik: Der englische Roman im 19. Jahrhundert. Erich Schmidt Verlag. Berlin 2001.
  • Christa Jansohn, Dieter Mehl, Hans Bungert: Was sollen Anglisten und Amerikanisten lesen?, Berlin 1995.
  • Gehring, Wolfgang: Englische Fachdidaktik. Eine Einführung. 2., überarbeitete Auflage, Erich Schmidt Verlag, Berlin 2004, ISBN 978-3-503-06196-9.
  • Simhandl, Peter: Theatergeschichte in einem Band. Henschel Verlag, 2007, ISBN 978-3-89487-593-0

Weblinks

Four Franz Kafka Animations: Enjoy Creative Animated Shorts from Poland, Japan, Russia & Canada


Gilles Deleuze and Felix Guattari thought of Kafka as an international writer, in solidarity with minority groups worldwide. Other scholars have characterized his work—and Kafka himself wrote as much—as literature concerned with national identity. Academic debates, however, have no bearing on how ordinary readers, and writers, around the world take in Kafka’s novels and short stories. Writers with both national and international pedigrees such as Borges, Murakami, Marquez, and Nabokov have drawn much inspiration from the Czech-Jewish writer, as have filmmakers and animators. Today we revisit several international animations inspired by Kafka, the first, above by Polish animator Piotr Dumala.

Trained a sculptor, Dumala’s textural brand of “destructive animation” creates chilling, high contrast images that appropriately capture the eerie and unresolved play of light and dark in Kafka’s work. The Polish artist’s1997 Franz Kafka draws on scenes from the author’s life, as told in his diaries.

Next, watch a very disorienting 2007 Japanese adaptation of Kafka’s “A Country Doctor” by animator Koji Yamamura. The soundtrack and monotone Japanese dialogue (with subtitles) effectively conveys the tone of the story, which John Updike described as “a sensation of anxiety and shame whose center cannot be located and therefore cannot be placated; a sense of an infinite difficulty with things, impeding every step.” Read the original story here.

Russian-American team Alexander Alexeieff and Claire Parker created the 1963 animation above using a “pinscreen” technique, which photographs the three-dimensional movement of hundreds of pins, making images from real light and shadow. We’ve previously written on just “how demanding and painstaking an effort” the animators made to create their work. Their previous efforts got the attention of Orson Welles, who commissioned the above short as a prologue for his Anthony Perkins-starring film version ofThe Trial. And yes, that voice you hear narrating the parable “Before the Law,” an excerpt from Kafka’s novel, is Welles himself.

Kafka’s most famous story, The Metamorphosis, inspired Canadian animator Caroline Leaf’s 1977 film above. Leaf’s Kafka animation also takes a sculptural approach to the author’s work, this time sculpting in sand, a medium Leaf herself says created “black and white sand images” with “the potential to have a Kafka-esque feel—dark and mysterious.” However we interpret the content of Kafka’s work, the feel of his stories is unmistakable to readers and interpreters across continents. It’s one that consistently inspires artists to use a spare, high contrast style in adapting him. Below, Peter Kuper, another animator who recently made a short film of theMetamorphoses for Crown Publishing, discusses the intensely visual aspects of Kafka.

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Vladimir Nabokov (Channelled by Christopher Plummer) Teaches Kafka at Cornell

Hunter S. Thompson and Franz Kafka Inspire Animation for a Bookstore Benefiting Oxfam

Kafka’s Famous Character Gregor Samsa Meets Dr. Seuss in a Great Radio Play

Josh Jones is a writer and musician based in Durham, NC. Follow him at @jdmagness

http://www.openculture.com/2015/04/four-franz-kafka-animations.html

 Küresh Atahan We Bir Qisim Eserliri


Kuresh Atahan

 Ailiwi Kélip Chiqishi

Uyghurlarning yaghma qebilisidin, Sultan Seltchuq Bughrahanning ewladi,

Isimi  we Atasining sheripi: Küresh Ümer

Familesi we Texellusi: Atahan

Toluq Ismi: Küresh Ümer Atahan

Tughulghan waqti:24.05.66

Tughulghan yéri: Uyghuristan/Artush

 

Oqush Tarixi

Bashlanghuch Mektep: (01.09.1971-01.07.1975) Uyghuristan/Artushta Oqughan

Ottura mektep:(01.09.1975-01.07.1980) Uyghuristan/Artushta Oqughan

Toluq ottura mektep:(01.09-80-01.09.1982)Uyghuristan/Artush

Aliy Mektep:A:(01.09.1982-01.07.1987) Ürümchi(Uyghuristan  Uniwérsititi, Fililogiye penliri)

                      B:(01.09.1995-01.07.1997) Uyghuristan/Ürümchi (Chet-Til Mektiwi, Éngilizche)

                      C: (01.09.1997-01.09.1998)Uyghuristan/ Ürümchi (Chet til fakultiti, Uyghuristan Uni. Éngiliz til-edebiyati)

                      D :(01.08.2002-01.07.2003)Germaniye/Halle-Saale (Marten Luter Uni Gérman tili-edebiyati)

                      E: (18.09.2006- 18.07.2007) Germaniye/Frankfurt (Frankfurt chet tili inistituti, Gérman tili edebiyati )

Xizmet Tarixi 

Uyghuristan/Artush Oblastliq 1-ottura mektep 😦 01.09.1987- 01.03.1989) Oqutquchi

Uyghuristan Xelq Neshriyati :(01.03.1989-29.12.2002) Muherir

Hüriyet Géziti : (15.03.2003- 13.02.2006) Kommessiyoner

Frankfurter Algemeine Zeitung(31.12.2008-2015 )Kommessiyoner

 

Ijadiyetliri

 

  • )Kitap « Bayawan »(Powestlar) , 1995-yili Shijiang Xelq Neshriyati neshri,
  • )Kitap « Qara Perishte »(Hékayilar), 1998-yili Xitay merkizi milletler neshriyati neshri,
  • )Kitap « Franshiz Kafka  We Uning Ijadiyiti », (Edebiyat nezeriyesi Tetqiqati) “Dunya Edebiyti” Jornilining 1998-yildin 2005-yilighiche bolghan bir qanche sanliri neshri.
  • )Kitap « Bisharetname » ( Uyghurlardiki Diniy Étiqat we Démokirattik chüshencheler heqqide tetqiqat), “Tengritagh Akademiyisi” torturasida neshir qilindi.
  • )Kitap “Uyghurlar we Uyghur medeniyiti hadisisi”  Tengritagh Akadémiyisi neshri .
  •  )Uningdin bashqa “Memtili efendining hayati we ijadiyiti”, “Bizdiki siyasiy sapa we pissixologiylik ajizliqlar” “Axbarat yéziqchiliqi heqqide omumiy chüshenche”, “Öz teqdirini özi belgülesh sépi özidin quruq imizge” we “Uyghuristandiki Ediologiylik meseliler”ge oxshaydighan 150 parchige yéqin ilmiy maqala we 500 parchidin artuq her xil janirdiki edebiy eserler.
  • )Kitap  « Xitay  Kitap Qamusi”ning , (1951-1998) Uyghur Bölümi (Uyghuristan Xelq Neshriyati qismi) » Xitayche .

 

Tehrirligen eserleri

 

Tehrirligenliri 100 parchidin artuq kitap, asasliqiliri : 1)Frof. Abdushkur Memtiminning « Merkizi Asiya Tarixi », « Uyghur Islam Medeniyiti », « Sewdaliq Teejüpnamisi » we 2)Frof. Azat Sultanning « Hazirqi Zaman Uyghur Edebiyati » dégen kitapliri.

 Terjime eserliri:

+Dunyagha dangliq edip, hekayichiq sennitining piri, ipadizim edebiyatining pishwasi Yehudiy yazghuchisi Franshiz Kafkaning “Akadémiyege dokilat”, “Yéza Doxturi”, “Köwrük”, “It we Erep” ,”Chilekke Miniwalghuchi adem” we “Qanun Derwazisi Aldida” qatarliq hékayilliri…Gérmanche, Engilische we Xitaychedin.

*Xitaylarning Shangwu Chubenshési neshir qilghan “Nobel Mukapatigha érishken yazghuchilar”dégen kitap. Dunya Edebiyati Jornili neshri.

*Meshhur Rus  yazghuchisi Térgénevning nesirliri, Dunya Edebiyati Jornili neshri  xitaychidin.

* Engilis edebiyating atisi Charlis Dekinis, Rus edebiyating pishwasi  Fyodor Dostoyiveskiyning eserlidin parche Germanchedin.

*Dunya ang éqimi edebiyatining  xanishi Werginiye Volfning eserliridin parchilar Engilizchedin.

Yaxshi Köridighan Kitaplari

 

Injil(Kona we yengi Ehet)

Qurani Kerim(Hedis we tepsirliri)

Sherqiy Türkistan Tarixi (Uyghur yazma yadikarliqi)

Oghuzname (Uyghur yazma yadikarliqi)

Qutatqu Bilig (Uyghur yazma yadikarliqi)

Uyghurlar(Uyghur yazma yadikarliqi)

Uyghur Pelesepe tarixi(Uyghur yazma yadikarliqi)

Türkiy Tillar Diwani (Uyghur yazma yadikarliqi)

Ikki Shahname(Türkiy we Persiy)

Qisesul Enbiya(Uyghur yazma yadikarliqi)

Yaxshi Köridighan Alimlari

Hz. Aristotile

El Farabiy

Ibin Sina

Mahmut Qeshqiriy

Yüsüp Xas Hajip

Jalalidin Rumi

Imanuyel Kant

Artor Shopenxower

Friedrich Nitche

Abdushkur Memtimin

 

Yaxshi Köridighan Edipleri

 

Mirza Heyder Koragan

Nesriddin Rabghuzi

Molla Musa Sayrami

Elshir Nawayi

Memtimin Bughra

Turghun Almas

Fiyoder Dostoyiwiskiy

Charles Dikenis

Fransiz  Kafka

Zunun Qadiri

 

Yaxshi Köridighan Shexisleri

 

Tengriqut Oghuzhan

Alip Ertungga

Batur Tengriqut

Hz.Ibrayim

Hz.Musa

Hz.Isa

Tengriqut Atillahan

Hz.Muhammed

Tengriqut Bilgehan

Saltchuq Bughrahan

Ishlewatqan Yéri : Uyghuristan Kultur Merkizi/Gérmaniye 

 

                                                   *****

 

Anamgha

 

 

Ana, baghrim ana,

Séni ghurur tuydum her yerde,

Shirin söygü qaynimida üzgende,

Mushaqqetning chölliride kezgende,

Hem achchiqtin sewdalardek külgende.

 

Ana, ghururum ana!

Sen bilisen, sen bilisen tenha,

Men kim,néme oylaymen,  isteymen néme,

Xorluq nime, dost nime hem düshmen.

Hemme sözler bar sende emma,

                  Bu sirlarni éytmaysen…

Namertlerdek méni pulgha satmaysen.

 

Hemme sözler bar sende ana,

Söz aldim sendin,

Söz emes,

               eqil üchün köz aldim sendin.

Qanat berding buni kimse bilmeydu,

Ghurur berding, men ölsemmu ölmeydu.

 

Ana, hayatim ana!

Séni ghurur tuydum her yerde.

Qéning bar qénimda,

Tiling bar tilimda,

Izing bar yolumda,

Ehding bar dilimda,

Qanche kezsem millet yolida,

Tuyilidu sanga yéqin kelgendek.

Yénip turisen, bu qarangghu kéchide,

Köz yetküsiz upuqning u chétide.

Hörlüküngni alsam deymen qayturup,

Hem küldürsem kam-kütengni toldurup,

Hasil bolar idi muradim,

                       ____Chriqim ana, yultuzum Ana !

 

12- Pewral 2004  Frankfurt-Gérmaniye

 

 

 

*****

 

Welsipit

 

 

Welsipit yaritilghan ajayip,

Bilmeydu barliqini.

Roli bar bolmisa,

Ikki büyük chaqi bar,

Zenjir we chishliq chaqlardin bashqa.

 

Welsipit yaritilghan ajayip,

Herket qilidu zori bilen pidalning.

Herket qilidu arisida ikki chiraqning,

Waqitning kechkinini bilmeydu,

Kezgini kezgen,

Qeyergidu aldiraydu, bu kéchide.

 

Wélsipit yaritilghan ajayip,

Bilmeydu barliqini,

Herket qilidu xeter ichide,

Qorqmaydu tar yollardin,

Miltiq betlengen yochun qollardin.

Wélsipit yaritilghan ajayip,

Bilmeydu barliqini,

Herket qilidu xeter ichide, qara kéchide,

Ikki chiriqi bolmisa,

Körelmeyti uni héchikim,

Bilelmeyti uni héchikim,

Hem öchmeyti yorutulghan yollar bashqidin.

 

Wélsipit yaritilghan ajayip,

Bilmeydu barliqini,

Roli bar, chaqi bar, chiriqi bar emma,

Herket qilar xeter ichide, qara kéchide,

Kezgini kezgen,

Aldiraydu qeyergidur bilmeydu,

Uxlimaydu, yighlimaydu, külmeydu.

 

09-Pewral 2003  Halle-Saale, Gérmaniye

 

 

 

*****

 

Bir Kishlik Sheher

 

Qatar ketken yultuzlar,

yéqilidu… öchirilidu… qaytidin

 almishidu zamanlar shunchilik biep.

Saet istirilkisi sanchilghan köktin,

saqiydu soghaq tiniqlar,

künler aqidu qandek örkeshlep.

Ah! bu Sheher bir kishlik sheher,

Men, men bar peqet, yürimen tinep.

 

Bilmeymen,

men bilmeymen sewebini yénishlarning,

tamchiymen zerikishlik reqemlirige asma saetning.

Tebessumdin,

Chongqur bir uh tartishni körimen ewzel!

Bilmeymen sewebini…hem bilmigendek,

öchüshini chüsh renglik perishtilerning.

Goya men miqlanghan köke,

Bir közüm yash, yene biride qan,

Qanitimda qip yalingach uxlaydu ejel!

 

Ah! bu Sheher bir kishlik Sheher

Men,men bar peqet, yürimen tinep.

Neqishliner qongur kirpigim  eynek tashlargha.

Ah! bu Sheher bir kishlik sheher,

Shunche sidam,shunche soghaq, önggen bimehel.

Ah!bu Sherher bir kishlik sheher

Men, men bar peqet yürimen tinep__

Tashqa aylanghan,

Pirchen´gi  ishletken qelemni izlep,__ goya esirlep!

 

Unutqandek hemmini, shunche tatliq,

Qanitimda qip yalingach  uxlaydu ejel!

 

17-Oktebir 2002      Frankfurt am/Main-Gérmaniye

 

*****

Wetenge Xitap!

Méhriban anigha oxshaysen weten, miskin dillargha süt  bolghan,

Tajsen taqalghan jeshur milletke,nomuslar hem qanda chayqalghan.

Béghishla jasaret mezlum milletke, Sesken qulluqtin, balayi-betterdin,

Ghururlan xelqimge baq bir ret, yénishlap uyghurda sür dewran!

Lepildisun ejdatlar tughi, parlisun asminingda Oghuzhanning quyashi, 

Yétishtür bügün hem Arislanlarni jengkgahlarda ghururlinip tik turghan.

Yéter bu qulluq, qozghal qul milletning ayaqliri astida ingrap cheylenme,

Lepildisun hüriyet tughi, qénini chach reqiplerning jahaletni qilip gumran! 

Béghishla jasaret mezlum milletke, Sesken qulluqtin, balayi-betterdin,

Yétishtür bügün hem Arislanlarni jengkgahlarda ghururlinip tik turghan.

Yéter bu qulluq, qozghal qul milletning ayaqliri astida ingrap cheylenme, 

Ghururlan xelqimge baq bir ret, yénishlap tengritaghda sür dewran!

06.05.2007 Gérmaniye

 

 

*****

 

Mawzusiz

 

 

Dumilaymiz,

Üzülmeydu, U ateshler biz chachratqan.

Baqqinche ziminning u chétidin,

Öchti dep oylaysen, emma u yalghan!

Tirilidu Oghuzhan,

Yögilidu téxi bizge ming yillar,

Yügireymiz tarixning jenubidin shimali taman.

 

Dumilaymiz,

Üzülmeydu, u ateshler biz chachratqan,

Yögilidu bizge yene talay ming yillar,

Öchti, dep oylaysen, emma u yalghan!

Tirilidu Oghuzhan,

Yügreymiz tarixning jenubidin shimali taman,

Quyash tugh bizge, asman qorighan!

 

16 may 2005    Frankfurt am/Main-Gérmaniye

 

        

 

     *****

 

 

Bir, Ikki, üch…

 (Balilar Shiéri)

 

 

Bir ikki üch, bir ikki üch,

Sewrimiz toshti, Bizning öydin köch!

Wetende yatlar, xelqimiz yighlar,

Bilinglar dostlar, düshmenge biz öch.

 

Bir ikki üch, bir ikki üch,

Anglanglar dostlar, birleshkende küch.

Bizge aram ber, tola yighlatma,

Kelding ketmiding, biz sanga bek öch.

 

Bir ikki üch, bir ikki üch,

Sewrimiz toldi, biz sanga bek öch.

Tola yighlatting, qangqir qaxshatting,

Sewrimiz toldi, bizning öydin köch.

 

Bir ikki üch, bir ikki üch,

Düshmen aldamchi, biz anga bek öch.

Kélinglar dostlar, birleshkende küch,

Sewrimiz toshti, bizning öydin köch!

 

 

12-Dikaber, 2006 Frankfurt-Gérmaniye

 

 

 

*****

 

Poyiz We Alman Qizliri

Almaniyede Poyiz tola,
Poyiz tola chachliridek Alman qizlarning.
Qiz aqidu bu dölette poyizda,

qizlar poyiz, her terepke uchar poyizlar.
Bu qizlarning güzellikidin,
hem poyizning toliliqidin,
Kömülgendek, gül- chéchekke tuyilidu yollar!

Almaniyede poyiz tola,
Poyiz tola chachliridek Alman qizlarning.
Qizlar aqar bu dölette poyizda,
Köriner shunga poyizlarmu qizlardek.
Altun chachlar, zengger közlerdin…
Istigechke néminidur xiyalim,
Béqishimiz yéqin dostlardek, teqdirdashlardek.
Qizlar aqar bu dölette qushlardek,
Béqishimiz tonushlardek,
Tonushmaqni isteymiz,
Her béqishtin bilinidu, alemche bir menalar.
Poyiz ötisher,
Talay pursetler kéler hem kéter.
Ketsimu ger poyizda hemme,
Kételmeymen esirdek birge,
suyuqlinip barar jénimda,
Yürükümge neqishlengen, u shirin Héslar.

Qizlar aqar bu dölette poyizda,
Bu qizlarning güzellikidin, poyizlarning toliliqidin,
Qénimizda aqidu oxshash tiniqlar,
Almishidu nepesler, qoshilidu tuyghular.
Biz bilmeymiz,
Künler öter oqtek ittik, arimizda bir sir bar!
Biz bilmeymiz, zadi bizge némiler kérek?
Chéchilidu yollargha,
Shirin chüshler neqishlengen dez ketken Yürek.

Almaniyede poyiz tola,
Poyiz tola chachliridek Alman qizlarning,
Her tal chachta sheytan bardek sihir bar.
Chachlar yilan, közler zengger oq, téxi men esrar.
Her terepke ötishidu poyizlar,
hem uzap kétidu yéngidin-yéngi sheherlerge.
Nepesler qatnaydu jenup shimalgha,
ashiqlardek uchrishidu issiq tiniqlar.

Qizlar aqar bu dölette poyizda,
körinidu poyizlarmu qizlardek.
Emma kechken her bir poyizda,
héchkim bilmes bir sir bar!
Béqishimiz tonushlardek,
Tonushmaqni isteymiz… bu qandaq istek?
Göshxor qushlardek, choqumanglar qelbimni,
Ah! Alman qizliri, Ah! könglümni utiwalghan poyizlar?!

30.07.2002 Halle-Saale, Gérmaniye

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Béketler

 

Béketler sirliq béketler, asiy béketler…

Chachtin tola sen bu sheherde.

Poyiz üni kélidu sendin, men kütken poyizlar kelmeydu emma ay-yillap.

Dadamni izdeymen biketlerning supiliridin,

                                    Uprighan tashlardin, milyonlar méngip izilgen yollardin.

Anamni izdeymen kimlerdur illiq ailisini terik etken bikettiki tumanliq seherlerdin,

kéchilliri aygha qarap olturimen uzaqtin-uzaq, ümit kütüp manga hemra yultuzlardin.

Men poyizni küttüm taqetsiz,

Köz yéshida üzgen yollarda, hijranda kül bolghan xiyallirimda.

Men poyizni küttüm taqetsiz,

Baliliqimdin öchken ormanlarda,

                                yashliqimdin uchqan chöllerde,

                                                              qiranliqimda qurighan topanlarda.

 

Béketler, béketler, béketler….

Dadam kelmise, anam kelmise….sanga…

Kétsem deymen qayitip sanga olturup yashlighimgha, balilighimgha-

Bebeklikimge we bebekliktinmu ilgirki qarangghu hem mewhum bolghan yillirimgha.

 

Béketler, béketler, béketler….

Chachtin tola sen bu sheherde, 

Dadamni keltürsun poyizlar, anamni keltürsun poyizlar…

Dadam kelmise, anam kelmise….

Sunsun supilarning heywisi, izilsun ömridin ghururlanghan tashlarmu,

Tozisun dadam mangmighan, anam mangmighan jehennemge sozulghan bu yollar!

Anamni izdeymen, dadamni izdeymen,

Köz yéshida anam üzgen yollarda, dadamning dunyasida kül bolghan xiyallarda,

Men poyizni küttüm taqetsiz…

Baliliqim öchken ormanlarda, yashliqim uchqan chöllerde, qiranliqim qurighan topanlarda.

 

 

Dadam kelmise, anam kelmise….hey namert béketler

Tughulmighan bolay, hetta yashimighan bolay…

Kötür méni,

                   Qiranliqimgha, yashliqimgha, baliliqimgha,  bebeklikimge,

hetta bebekliktinmu ilgirki talay esirlerge uzanghan qarangghu yillargha.

Kötür méni hey namert biketler,

Öchken ormanlargha, qatqan déngizlargha hem tozighan chöllerge!

Ormandek öchey, déngizdek qatay, chöllerdek tozay atam üchün, aq süt bergen anam üchün,

hey ming yildimu poyiz kelmes namert béketler-

                                                                    asiy poyizlar pétinglar qara yerge,

guwah bolsun armanlarni qangha bulighan Qarangghu Kéchiler!

 

12.09.2003  Halle-Saale/Germaniye

 

 *****

Özlük Monologi

* Men özem bolmighandekla, özemmu elbette men bolalmaydu…bosh wer ular qarisa qarawersun, ilkimizde turup beribir ikkmizni körelmeydu…

 

* Men dost dep ich-ichingdin söyündürgenlerning neyze kötürüp manga qarap kéliwatqanliqini körgende, hayatliq üchün yene bir bahanege érishkendek janlinip kétimen.

* Méni yiqitqanlargha aferin, ular  men yölep turghuzghanlardur…Men yölep turghuzghanlar men yazghan asiy kitaplardur.

* Aldimgha tagh chiqsimu temtirimidim, ayaqlirim astida qalghan yangaqtek tashlarning yamghurida bir yiqilip, bir turup ilgirlewatimen.

* Ah! jessur reqiplirim, siler arqamdin pichaqlighanliqinglar üchün, men  bilip turup jasaret bilen silerge nishan bolalighanliqim  üchün birlikte pexirlenduq .

* Ushshaqlardin alla minglarche razi bolsun, ular iskilitliri bilen méni bashqidin qurup chiqiwatidu.

* Men yollarda emes, yollarning mende éqiwatqanliqini körelmisem bir künmu artuq yashiyalmaymen.

Ularni men özemni rahetlendürüp ketken timtasliqta, özemni dayim qarangghuluq we boran chapqunlarning ichide kördüm!

* Men özlükümning ichide turup qarangghuluqta, özlüküm méning ichimde turup yoruqluqta yashaymiz!

* Her qétim qanatlirim qirliq tashlargha urulghanda, tumshuqumdin ot chéchilghanda, tirnaqlirim choghdek qizarghanda…ularni dayim qan we dat-peryat ichide kördüm.

23.11.2002 Frankfurt/Gérmaniye

 

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Qehrimanlar, Qullar we Saranglar!

*Azap, teshwish, endishe we qorqunch hayatliq, ghurur we wijdan ishidur.

*Azap, teshwish, endishe we qorqunchtin hergiz waysimang, uning üchün rabingizge minglarche teshekkür éyiting we pexirlening.

*Qul qilinghanlar we barliq rohiy késellerde azap, teshwish, endishe we qorqunchtin ibaret tuyghularning tamamen ölük halette bolidighanliqini hergiz unutmang.

*Hayat eslide azap, teshwish, endishe we qorqunch…tin barghanche güzelliship baridu.

*Eger birawning  azablinishi, teshwishlenishi, endishelenishi normal bolmisa we qorqmisa u halda sewebi ikki:

*Biri qulgha aylanduruwétilgen, ikki anadin tughma sarang!

*He undaqta qehrimanlarchu?!

*Ularning qimmiti bashqa!Ular bilip turup bedel töliyeligrnlerdur.

*Qehrimanlar herqandaq bir quldin, herqandaq bir sarangdin we herqandaq bir hür ademdin üstün yaritilghanlardur!

*Rezil küchler teripidin Meniwiy yaki wujuden qetli qilinghanlar ene shu qehrimanlar bolup, ular ölmeydu!

*Qehriman(Shehit)lar shunga adem bilen meleklerning arisidin yer alghan. (K.Atahan)

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22.02.15 Gérmaniye

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Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
quyash nurisiz, ademni mes qilidighan hayat shawqunlirigha chömüldüm.
Uyquluqta yörgimechtek birawning yamashqini wujudumgha bilinip,
kéngeydim dunyasigha, cheksiz alemlerige jennetning.
Ah qandek örkeshlep éqiwatqan ippet,
Kel, téximu yéqinlap kel…
Tégsun u isteklerning choghdek issiq téni bir-birige.
Kel, téximu yéqinlap kel…
Quchaqla sunsun u shermi-haya, uchrashsun Mejnun we leyla.
Kel, téximu yéqinlap kel…
Söy qanning renggidiki muhabbetke tunjuqsun,
Bu échirqap turghan jinayetke kömülüp turghan hawayi hewesning bayawini.
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
tumandek uchup kirding rohimgha, tinichliq keptiridek qanat qaqting, qardek aqarding!
Nepisingni anglap, purap, quchaqlap, söyüp….
Aqardim yene aqardim mesumiyettek…bir baqsam buwaqtek olturimen quchqungda,
bir baqsam yürügüngni nishanlap oq atimen,
bir baqsam xaqandek at salimen söygü deryasigha, muradim üchün kötürüp qilich we qalqan!
Yétim qalghan Ghéripning, közi kör bolghan Mejnunning we ya dastan bolghan Perhatning…Yürikige melhem bol, kel!

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Ölüm asminida buluttek uchup semerqent almisidek yene nege tashlaysen méni?!
Perhatning qelbini körmigenmiding hey shirinim,
Mejnunning közige baqmighanmiding hey baghri tash Leyli,
Men shu qelib, men shu köz… hey tashtin yaritilip yaramni qanatqan Senem,
U men, men Ghérip, men Mejnun, men Perhat sen üchün özini parchilighan,
Sen üchün otundek qurighan, sen üchün özini köydürüp ashiqliq deshtini yorutqan!
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
uchup kirding hayatliq penjiremdin, tirnaqliring uruldi yürügümge,
parchilandim eynektek, chéchildim hayat süyidek bir jénimni pichaqlap ming yerdin.
Bilemsen, özemni parchilighan pichaqlar, oqtek uchidu wapadarliq alimini qanghha boyap,
Tizilghan iskilitlirimdin tughulidu tanglar, échilidu etre güller közümdin tökülgen qanda.

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Aylnip ötimen munglinip, ashiqliq suallirigha jawab bérishtin,
Izlep kétimen qilichimni yalingachlap intiqam meydanigha, ejilini kötürüp reqiplerning.
Hey ján süyüm hayatim chichekligen yar,
Tughulishimning, söküp étilishining qowurghamning,
enjür yaprighida turushumning nashayan, heydilishimning dewzeqlerdin,
ewlat achchiqi chikishlirimning sinariyisini yazghanmiding qelimingni qénimgha chilap?!

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
sen boynumgha siritmaqtek yögeshkende,
men tiniqtek tomurliringda aqqanda, yilandek yamashqanda bilingge,
bash qoyghanda buluttek köksüngge hey jan alghuchi janan,
közlirim körmes, tilim lal, hushum ghayip bolghan an,
Sen méni bihush qilip mamuq yortqanlarda, pey yastuqlarning penjiside qilghanda gumran, Zamanning axirimidi, Sürning chélinidighan saitimidi, qiyametmidi?!

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Hey men üchün apiride bolghan ejel sherbiti,
Ichtim séni qoghlansammu, ichtim séni yaramdin shuruldap qénim aqsimu,
Hey manga chaplashqan tili bal, qelbi zeher sheytanim
Ichtim séni közlürimni kör qildim, eqlim qachti méni dep sarang,
tilimni lal qildim, ogha boldi ippitim, sanga baghlandim qilghanche hayatni weyran.

Hey pishanemge yézilghan tetür qismetim,
Yazghanmiding bu shorluq qismetimni tashning üstige ming yildimu öchmeydighangha,
Yazghanmiding atmaydighan bu tangni, öchmeydighan bu otni,
Yazghanmiding qurumaydighan bu dertni tuzdek achchiq déngiz süyide yene ming yillap.
Kishnisun jengk éti, titrisun süt uyquda yatqan murat, yéter sen makan bolup tur qelbimge.
Yultuzdek walildap, atesh déngizidek yélinjap, kichidek barghanche kéngiyip,
Séni quchaqlashning, sénde éqishning, sanga chömülüshning, sanga urulushning neyzidek…
Zewqini sürey, otida köyey, süyide aqay, dawinini ashay meshuqluqning kökide chaqnap.

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
quyash nurisiz, ademni mes qilidighan hayat shawqunlirigha chömüldüm.
tilimni lal qildim, ogha boldi ippitim, sanga baghlandim, hayatimni köydürdüm.
Perhatning qelbini körgenmiding hey shirinim,
Mejnunning közige baqqanmiding hey baghri tash Leyli,
Men shu qelib, men shu köz… hey tashtin yaritilip yaramni qanatqan Senem,
sen boynumgha siritmaqtek yögeshkende,
men tiniqtek tomurliringda aqqanda, yilandek yamashqanda bilingge Shirin,
bash qoyghanda buluttek köksüngge hey jan alghuchi jananim Leyli,
közlirim körmes, tilim lal, hushum ghayip bolghan an hey jangha zamin shah Senem,
Sen méni bihush qilip mamuq yortqanlarda, pey yastuqlarning penjiside qilghanda gumran, Zamanning axirimidi, Sürning chélinidighan saitimidi, qiyametmidi?!
Soraqqa, jazagha we jehennem otigha teyyar qushlar rohimda uchqan,
Teyyar kisilishke söygü aldida igilgen boyan, pükülgen bel, chökken tiz,
Teyyar oyulushqa söygü üchün kör bolghan köz, lal bolghan til,
Teyyar sheytanni at qilip chapalmighan eqlim mehkumluqqa,
Teyyar meshuqni dep échilghan gül tozushqa, sulushqa hem chéchekler bu azadliqqa!

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Hey pishanemge yézilghan tetür qismetim,
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
Yazghanmiding bu shorluq teqdirimni tashning üstige ming yildimu öchmeydighangha,
Yazghanmiding atmaydighan bu tangni, öchmeydighan bu otni,
Yazghanmiding qurumaydighan bu dertni tuzdek achchiq déngiz süyide yene ming yillap.

Kel Méning Jan Süyüm, Chicheklisun Hayatim, kel…
Etrapni tuman qaplighan bu ettigen,
kéngeydim dunyasigha, cheksiz alemlerige heqiqiy jennetning.
Ah qandek örkeshlep éqiwatqan ippet,
Kel, téximu yéqinlap kel…
Tégsun, chaplansun, kirishsun isteklerning choghdek issiq téni bir-birige.
Kel, téximu yéqinlap kel…
Quchaqla sunsun u shermi-haya shaxliri, uchrashsun qénishsun Kakkuk we Zeynep.
Kel, téximu yéqinlap kel…
Söy alem qanning rengidiki muhabbetke tunjuqsun,
Söy jennetning temini tétisun xata jaydin muhabbetke qoghlanghanlar,
Bu jinayetke kömülüp turghan hawayi hewesning bayawini qaghjirimisun söyüshlerge qaytilap .

11.April 2015 Germaniye

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Qara Quyash Logikisi

Yaqturmaymen qéchip bersem qoghlashlirini, yaqturmighandek olturup kétishini yürekke qeder sozulup yatqan tupraqqa uning.
Menmu qachmisam umu qoghlimighan bolsa yaxshi bolatti eslide.
Kashki u yétiwirip yerge pétip ketmigen bolsa.
Kashki men shungghuwérip közdin uchup ketmigen bolsam.
Men özemni we uni mudhish qarangghuluqning penjiside körüp chidiyalmidim.
Ular üchün bolsimu lawildap köyüshüm kérek.
Bilimen ular méning qara renglik nurum we muzdek soghoq küllirimdin alla burun bizar bolghan.
Shundaqtimu, su su bilen aqsun, ot ot bilen köysun,
Shundaqtimu,kök kök bilen qizil qizil bilen nurlansun!
Ulargha aldirap ölümning temini tétitquzmaymen!
Ulargha aldirap her ishtin waz kéchishke ruxset qilmaymen!
Ulargha aldirap, ularning jasaritini öltürüdighan xush xewerlerni yetküzmeymen.
Hey gholghundin méni élip chiqip kétken qutsal roh!
Éyit, jasaret bilen qilche ikkilenmestin éyit.
Ular ularning zindinigha qamalsun…oyghansun… güldürmamadek… chaqmaqtek…!
Kel hey méning qizil qanatliq qisaskarim perishtem,
Bu bash axiri yoq qarangghuluqta ölüktek timtas yatqan betbexitlerni dessep ötüp kéteyli!
Kel hey méning qizil qanatliq qisaskarim perishtem,
Ularni dortutturup qoyup köyüwatqan bughdaylargha,
Chiqip kéteyli yalghan dunyadin,aditimiz boyiche qum déngizi asminidiki yultuzlargha chömüleyli.
Kel hey méning qizil qanatliq qisaskarim perishtem,
Ularni dortturup qoyup asiylarning ayaq astidiki tuzlargha,
Chiqip kéteyli hürlükke yamrap ketken jehennemdin, menggülük kéchilerge mensup bolghan ishret sahillirida quyashning ötkür nurigha qaqlinayli!
Kel hey méning qizil qanatliq qisaskarim perishtem,
Ularni dortutturup qoyup nankorlar téxi körmigen enjürlerge,
Chiqip kéteyli méwesi cheklengen jennetlerdin, tashtin tashqa urulayli, tashqa aylanghan yüreklerde aqayli, öltüreyli qumdek yumshaq rehimdillikni!
Hey gholghundin méni élip chiqip kétken qutsal roh!
Éyit, jasaret bilen qilche ikkilenmestin éyit…
Éyit qandaq uzaqlashtinglar siler terk etken yalghan dunyadin….
Hey gholghundin méni élip chiqip kétken qutsal roh!
Éyit, jasaret bilen qilche ikkilenmestin éyit…
Tügmenning koylisidiki chaqpelektek,
Ularning asminida aylinip xatirjemlik we bexitni qilghiningni qetliam.
Hey gholghundin méni élip chiqip kétken qutsal roh!
Éyit, jasaret bilen qilche ikkilenmestin éyit…
Enjür shaxlirigha yamashqan yilanlardek ulargha qandaq éytilghiningni.
Hey gholghundin méni élip chiqip kétken qutsal roh!
Éyit,jasaret bilen qilche ikkilenmestin éyit…
Éyit qandaq chiqip ketkiningni hürlükke yamrap ketken jehennemlerdin….
Ular échirqisun ölükler déngizidin tuzlargha….
Ular échirqisun ashiqlar deshtidin bughdaylargha…
Ular échirqisun duagüyler xarabiliqidin enjürlerge…
Ular ularning zindinigha qamalsun…Rohlar oyghansun güldürmamadek… adalet chaqnisun chaqmaqlardek…!
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01.02.15 Gérmaniye

Muhajirettiki Üzgün Xiyallar


1) Biz Uygurlar 10 ming yildin artuq dölet qurush tarixigha ige, Ariyan tipidiki qedimiy bir millet. Türkler, Ezerbeyjanlar, Özbekler, Türkmenler, Kashkaylar, Tatarlar, Qazaqlar, Qirghizlar we tilimizning yene bashqa diyalekit hem shiwiliride sözlishidighan goruppilar Uygur nesillik xelqler bolupla qalmay, bügünki German, Ungar (Wengir), Bulghar, Pin, Ukrayin, Irland, Iran xelqliriningmu tomirida Uygurning qéni örkeshlep turidu.
Biz ige chaqisiz, kélip chiqishi éniq bolmighan, tarixi üzük hem qisqa shundaqla qérindashliri bolmighan bir yétim millet emes.

2) Biz Uygurlar dunyada eng deslepte yéziq qollanghan, metbee, qeghez, reh, tömür, miltiq dorisi, kariz, chaq qatarliqlarni keship qilghan, 10 ming yildin artuq sheherlishish medeniyitige ige, özimizge has diniy étiqat, senet, pelesepe enenisige ige bir qedimi millet. Biz özimizning yoqarqidek bir qatar ebzelliklirimiz bilen insaniyet tarixida qedimqi eng yüksek medeniyet dep qaralghan, qedimqi Misir medeniyiti, babilun medeniyiti, Hindi medeniyiti, Merkizi Asiya medeniyiti, Xitay medeniyiti, Gérik medeniyiti, Maya medeniyiti qatarliqlargha asas salduq.

3) Biz Uygurlar parlaq we yüksek medeniyitimiz bilen 40 ming yil awal mu döliti, 17 ming yil awal Asiya-Yawropa Uygur Imparatorluqi, 10 ming yil awal Asiya-Yawropa Uygur kompedratsioni, 7 ming yil awal Qarahan Iparatorluqi, 5 ming yil awal 10 Uygur 9 oghuz komfediratsioni, 2 ming 500 we 2 ming yillar awal büyük Asiya Hun Imparatorluqi, Büyük Yawropa Hun Iparatorluqi, 1 ming 500 yil awal, Aqhun Imparatorluqi, Köktürk Iparatorluqi, 1 ming 200 yillar awal Uygur Imparatorluqi, ming yillar awal (Uygur Qarahanlar döliti, Quchu Uygur döliti, Kengsay Uygur döliti qatarliq 3 küchlük döletni özichige alghan) EDIQUT UYGUR EMPARATORLUQI qatarliq küchlük Iparatorluqlarni we Chaghatay Uygur döliti, Seidiye Uygur döliti, Qeshqeriye qatarliq döletlerni, we yéqinqi yillarda Sherqiy Türkistan Islam jumhuriyiti, Sherqiy Türkistan Jumhuriyti we bügünki Amerika qurulghan Uygur hökümiti qatarliq hökümet we teshkilatlarni qurghan, tarixning éghir sinaqlirigha berdashliq bereleydighan we bérip kéliwatqan bir millet.

4) Bilinip turiwatidu, soruqchuliqimiz, azapliq künlirimiz, xaniweyranchiliqimiz uzaqqa soziliwermeydu. Yoqalmighanliqimiz bir möjize, dunyada düshmini bizningkidek küchlük, bizdek béshigha éghir kün kelgen yene bir millet yoq, Allahning bir mexsidi bar, qan yashlirimiz bilen pakliniwatimiz, chéniqiwatimiz, özimizge, özlükimizge kéliwatimiz.
Biz yoqalmasliqimiz kérek, qénimizdiki esil ersiy üstünlük haman bir küni wolqandek partilaydu. Xeq hoquqlirimiz qolimizgha qaytidu. Qanlar éqiwermeydu, qumdek soruliwermeymiz, horluniwermeymiz, pakliniwatimiz, Merkiziy Asiyada biz qurmaqni istigen bir dölet bar, u bolsimu Uyguristan.

5) Bir dölet medeniyet, din, kapital qatarliqlarni perwish qilidighan, özini özi idare qilalaydighan etnik goruppilargha nesip bolidu. özini özi idare qilalmaydighan chuwalchaq xelqler san jehettin qanche üstün bolsimu, jughrapiywi jehettin qanche paydiliq sharaitqa ige bolsimu, qanche köp paydiliq pursetlerge ige bolghan bolsimu bashqilarning horlishigha uchraydu.

6) Biz Uygurlardiki chéchilangghuluq, shehsiyetchilik kolliktiwizimliq angdiki töwenlik bashqa milletlerdiki chéchilangghuluq, shehsiyetchilikke, kolliktip angning töwen bolishi qatarliqlargha oxshimaydu. bizdiki peqet hoquqidin barghanche ayrilip qéliwatqan bir küchlük milletning bésip ötidighan köngülni ghesh qilidighan bir tereqqiyat basquchidur. Bizning xaraktérimizda yoq nersining bar, bar nersining yoq bolup qalghini yoq. Imparatorluq dewridimu shundaq edi. Bizdiki bixliniwatqan siyasi anggha wekillik qilsa bashqa bezi milletlerdikisi sapasi töwenlikke wekillik qilidu. Bir paeche meshhur may boyaq esiridiki renglerni, arqigha yandurup arlashturiwetse bir döwe kéreksiz nersige, bir dangliq semponiydiki tawushlarni eslige qayturup halighanche arlashturiwetse ademni bizar qilidighan yéqimsiz awazgha aylinidu. Bizdiki közimizge set körüniwatqan bir qisim kolliktip tebiyet hudi reng we tawushliri qalaymiqanlashturiwétilgen resim we muzikigha ohshaydu, u her birsimizning ortaq küch chiqirip tüzitishimizni kütiwatidu. Biz uni etnik groppimizning, milliy topimizning küchiyishi we dölet qurushimizning ham matériyali dep qaraymiz. Dölet bu xil chéchilangghuluq we bu xil shehsiyetchilik sewebidin dunyagha kelgen. Bizde uning emeliyettin ötken nezeriyiwi asasiy bar, gep uni qandaq teshkilleshte, gep uningdin qandaq paydilinishta, gep uni qandaq organizatsionleshte. Bu yene shehsiyet bilen etnik birlikning munasiwetige, etnik birlik bilen xelqara munasiwetlerge bérip chetilidighan nazuk mesile. Xelqimizde gunah yoq, otqa bashliduq kirdi, sugha bashliduq kirdi, yene néme qilsa bolatti?! Jawapkarliq bar bolsa eng deslepte özimizde, yeni siyasiy, diniy, iqtisadiy we medeniyet jehettin milletke ige chiqish salahetige ige dep qarlghan yol bashlighuchilarda.

7) Biz Uygurlarning kolliktip we shehsiy engida, ademde tebeiy bar bolidighan bir türlik menpietpereslik bar. Bu xil menpietpereslik hakimiyettin ayrilip qalghanliqimiz üchün, wedölet qurushni emelge ashuralmaywatqanliqimiz sewebidin, kolliktip angdiki menpetdarliq istikining qanmasliqini keltürüp chiqirip, he dese burnining uchini köridighan, tar dairidiki shehsiyetchilikning yamrap kétishige, ikki yüzlimichilikning bash kötürishige sewep boldi. Bu xil shehsiyetchilik we ikki yüzlimichilik keltürüp chiqarghan chéchilangghuluq, pursetpereslik, chiqishalmasliq, milletning wujudidiki tebeiy enirgiyning bir qismi bolup, paydilinalisaq hayati küch beghishlaydu, paydilinalmisaq eng kühlik düshminimizge aylinidu. bu huddi ressammning aldidiki perqliq rengleni keltürüp chiqiralaydighan boyaq we kompazetor aldidikibir-birige oxshimaydighan ala taghil awazlargha ohshap kétidu. Bu huddi bir parche meshhur resim sizilishtin awalqi boyaqlarni bir-birige arlashturiwetse poqqa, bir meshhur semponiydiki awazlarni bir-birige arlashturiwetse ishekning hangirishigha ohshap qalghandek ish. Güzel pir parche resim sizish, meshhur pir parche muzuka yézish elbette talant we erade telep qilidu. Tapa tene qiliship, qolning uchida qilghan bilen ish pütmeydu. Dunyada asan ish yoq, bu reng we awazlarni, Insaniyetning 21 – esiridiki iqtisad we ediologiye chüshenchillirige bizning eqliy we jismaniy küch quwetimiz yar bergen eng yoquri mümkinchilikte organizatsionlashtürishqa yüzlinelisek, xelqimiz échirqap kütiwatqan bir milliy dölet tughulidu. Bundaq qilish üchün eng aldi bilen milliy kimlikimizning mewjut bolushi we bolmasliqigha tesir körsitiwatqan aktip we passip amellarni mukemmel dérijide mölcherlishimiz, tehlil we tetqiq qilishimiz, eqliy xulase chiqirish we chüshenchilerni xelq arisigha yetküzishke kapaletlik qilishimiz, ibadet qiliwatqandek estayidil, balimizgha tamaq teyyarlawatqandek mesuliyetchan bolishimiz lazim. oylanmay pikir qilishtin, aldiraqsanliq we tenteklktin, rohiy ghalbiyetchilik we chüshkünlüktin saqlinishimiz lazim. Din, medeniyet, iqtisad we senet qarashlirining muazinnitige alahede ehmiyet bermigende aqqqan qanlar görge, kelgen sular chölge kétidu. Sen Xitaymu emes, Ottura Sherqliqmu emes, Yawropaliqmu emes, Türkmu emes bir nerse ekenlikingni awal mölcherle. Eng muwapiq bir egeshküchining arqisidin mang, iqtidarliq ademlerni etrapinggha topla, özengde bar bolghan üstünliklerdin paydilinishqa waqit, eqil we emgek serip qil. Bashqilardin artuqche umid kütme, emma türlik munasiwetlerni ehtiyajgha qarp tengshep tur. Dostni köpeytelmisengmu, düshmendin birsi azaysun. alayide muhim bir ish, Uygur xelqining ichide düshmen yoq, düshmelik bar, xelqni terbiylesh oyghutush kérek. Uygur bilen Uygurning, undin qalsa Uygur qénini toshup yashawatqan wetinimizdiki, Qazaq, Mungghul, Qirghiz qatarliqlar bilen Uygurning türlik munasiwetlirini, Uygur bilen Xitayning munasiwetliri asasida bir terep qilishtin her waqit saqlanmaq lazim. Shuni dawamliq estin chiqarmasliq lazim, ejdatlirimiz qedimdin yashap kéliwatqan merkizi asiyada Uygurning qéni arlashmighan bir etnik topluq yoq. Bu periqliq til we shéwilerde sözlishidighan millet we etnik groppilarning Uygur qéni üstin bolghan qisimliri bügünki kündimu Sherqiy Türkistanda biz bilen birge yashawatidu.Ularning yiraqtiki Mungghul, Qazaq, Qirghiz, Tunggan, Shiwe qatarliq qérindashliridin perqi bar. Misal, hazirqi Sherqiy Türkistan Qazaqlirining mutleq köp qismini, bolupmu Qirghizlirini Qazaqistan we Qirghizistan xelqliridin ayrip qarap, ular ming yil awalqi Uygurlarning Ediz qebilisidin idi, dep qarawatqan küchlik tarixchilar we anterpologlar bar. bu elbette merkizi Asiya milletler ekilogiysige toghra kélidighan bir qarash. Buningdin qarighanda bügünki Sherqiy Türkistanda yashawatqan Xitaydin bashqa etnik groppilarning hemmisi bizning yéqin yaki yiraq qérindashlirimizdur, biz ular arqiliq, ular bügün mensup bolup yashawatqan etnik groppa we milletler bilen baghlinip turimiz., buning bizge intayin chong paydisi bar. Uningdin bashqa xelqara mesililermu bar téxi elbette.

8) Biz Uygurlar bir birimiz bilen pétishalmaydighan bolup qalghandek körüniwatimiz, bashqilarmu shundaq tonushqa kéliwatidu, bu xata. bizdiki bu pétishalmaslik dewlet qurush ehtiyaji we téxirsiz teliwidin kélip chiqiwatidu. Dölet bar bolghan bolsa ular siyasiy reqipliri bilen pétishalmighan, riqabet ichide milliy menpieti üchün hayatini atighan bolatti. Bu xil ebzellik teshkilatlandurulmighachqa, dölet bolmighachqa özimizni téximu ajizlashturiwetidighan, özimizni özimizning yeghida qorup-tügitiweteleydighan heterlik nersige aylinip qéliwatidu. Téximu éniq éytqanda Uygurgha oxshash ichi küchlük, xaraktéri üstün millet hakemiyitidin ayrilip qalsa özini özi halak qiliwetidu.

Qérindishim köngülni ghesh qilidighan riyalliqimizdin umidsizlenmeng, siz bir nesebiy üstün xelqning perzenti, küchlük teshkilatchilarni saqlap turmay ishni özingizdin bashlang, Uygur bolsila, munapiq bolmisila shertsiz söyüng, sewrichan bolung, téxir qiling, chidang. eqilliq xelq kütkinidek teshkilatchigha érishelmisimu özini özi muapizet qilip kétidu. Chünki ular charwa emes. Bezi milletler bar dahini tughidu, bezi dahilar bar mlletni tughidu. Biz zadi qaysisigha mensup, bu heqte oylinip béqing, yéqin ademingiz bilen söhbetliship béqing.

9) Qérindash turup, qérindaslar ara zidiyetlerni, dost düshmen otturisidiki munasiwet dérijisige kötürgenlerni, hörmet qilghanlarning, arqisidin egeshkenlerning we qanat astigha alghanlarning qelbide, hayinliq, satqinliq bash kötüridu.

10) Bir milletning gorupilar boyiche qoghdaydighan, rayonlar boyiche qoghdaydighan bir nersisi bolidu. Uning némilikini biliwélish kérek. Bilmigenler ailisidikiler we yat milletning horlishigha uchraydu. Aile, mehelle, yurtni merkez qilip shekkillengen saghlam bir munasiwet, dölet qurulushning téxirsizlikige hameldar bolidu.

11) Milliy xaraktérimizdiki birlikni qoghdap qélishning bir qimmetlik engüshtéribar, u bolsimu özingiz her küni ayrilalmaydighan, milliy menpietimizge wekillik qilidighan bir eddiyge yaki melum bir shehiske we yaki dewrimizde bar bolghan nopuzluq bir teshkilatqa shertsiz boy sunush.

12) Qérindashlargha ehtiyajgha qarap sahib chiqmasliq, sizni tar menidiki shehsiyetchilik patqiqigha, uni hayinliqqa, munapiqliqqa mehkum qilidu.

13) Qilghan yahshi ishliringiz heqqide köp sözlimeng, bashqilardin anglang.

14) Eqillik bolsingiz her dayim bashqilarni eyiplela yürmey, özingizni milliy menpiet qélipimizgha sélip turung. Shundaq qilghanda sizge yene bir ish chiqidu, u bolsimu özingizni eyiplesh.

15) Hey Uygurum, Eger siz we siz yaqturidighan ademler éytqandek, silerningla toghra bolghan bolsa, siler xata digenler yoqulup ketken, siler meqsetke yetken, siler hemme nersining üstige chiqqan bolattinglar. Siler bir chemberning etrapida yüzlinip turiwatisiler, hemmidin toghrisi uning merkizide. meghrurluq, aldiraqsanliq we tenteklik qilmanglar. Özenglar we düshmininglarning nemilikini bilemsiler!? hetta bir dingha ishenmisenglarmu, bir tilda sözlishelmisenglermu, bir dölette yashimisanglarmu… eqlinglar bolsa birlishettinglar. Qandaq milletler shundaq qilalaydu oylap béqinglar. Biz Uygurlar bir türlik kolliktip meslik ichide yashawatqan bir millet. Meslik yeshilmeywatidu, némide narkoz qiliwetilduq bilmeymiz. meslikimiz yeshilse idi, birge bolsa nomustin kolliktip öliwalghan, birge bolsa ejdatlirimizning shan shöhritini yene tiklep, yüz yilliq nomusimizni yuyghan bolattuq.

16) Qulluqtiki bir Milletning balisi turup, tapqinini keypi- sapagha, eyish-ishretke, ailisining chong yep chong ichishige, bashqilargha özini körsütishke, orunsiz meghrurlinishqa, he dese özining mengiwatqan yolini toghra dep walaqshishqa adetlinip qalmay hem undaqlarning arqsidin lalma ittek kétiwermey, öz milliti üchün, haytidin, turmushning rahitidin, mal-dunyasidin, shehsiy arzu hewesliridin waz kechkenlerge hem ularning ailisidikilerge, pütün eqli iqtidarini milletning nijatliqi üchün serip qilip, özi, ailisi, dostliri éghir künge qalghan bolsimu, derdini ichide bilip, ün tünsiz yashawatqanlargha Allahning raziliqi üchün salam béring. Ularni tepip hemdemde bolung, haligha yéting, qollirigha söyüng, yardem tileng! Ishning qiyinidin qechip asinigha yügürmeng, asininimu qilmay yekke yigane yaki top-top bolup, yawayi haywanlardek qarangghu kamargha bekiniwalmang. Siz qandaq adem bolung, qilishqa tegishlik bir ishingiz bar. Döliti bar milletlermu jim yatmaywatidu. sizge bu behestilik, hangwaqtiliq, deltilik, haterjemlik, horunluq, xoshyaqmasliq, özini chaghlimasliq nerdin kéliwatidu.

17) Uygurlardin waysawerme, hemmimiz özimiz bilimiz, xayin bolmisaqla künimiz nahayiti teste ötiwatidu. sen birsimizge yahshilik qilding, uni bilimiz. Sining bizge yahshiliq qilishinggha sewep bolghan nersini sanga ALLAH bergen. Eger biz sendin yahshiliq körüp, sanga qayturalmisaqmu bashqa bir qérindishimizgha qayturalmisaq u chaghda néme qilishni Allah belgülisun, emma qayturush iqtidarigha yételmisek Allahning bir buyruqi bar.

Özeng qanchilik némiting, he dese teshkilatlarni tillaysen, nopuz egillirimizning yüzini tökisen, ularni kishilerning közige set körünidighan qiliwetken séning eqilsizliqing. Sendek ademler bolghachqa küchlük teshkilat, küchlük yolbashchi yoq. teshkilat qurmaq, yetekchilik qilmaq asan emes. Sen eqilliq bolsang nachar teshkilatlar shallinip serhili, ajiz teshkilatchilar shallinip, serkisi chiqatti. Shu Uygur bolmighan bolsa bügün sen bolamting? Birsidin yaki bir teshkilattin waysighanda Uygur…Uygur digen sözni tola tilgha alma, sen bilen alaqe qilghan adem yaki teshkilat Uygur emes, Uygur anangni bir nerse qilghanmu!? Kökte künnur, yerde Uygur; Quyash tughumdur, dilimda ghurur! dep yasha. Özengning chawisini chitqa yeyip, özini Uygur demeydighan tuz korlargha, milliy düshmenlirimizge oyan qoyup berme. Ichimizdiki hamaqetler sen deltining sözlirige ishinip qalmisun.

18) Behestilik qilmang, oynap sözlisingizmu oylap sözleng. Ejdatlirimiz söz atqan oq, dep bikar éytmighan. Söz arqiliq millitingizge hayatliq, düshminingizge mamatliq bereleysiz.

19) Behestilik qilmang, özingizni dada balisini bashqurghandek bashqurup turung, kichik bala her poqni yeydu, adem kallisini ishletmise, u bir kichik bala.Kökte künnur, yerde Uygur; Quyash tughdur, qelbimde ghurur. dep yashang.

20) Hayatta her kim xatadin saqlinalmaydu, emma tekrarlimang.

21) Özingizni biling, siz Alman yaki Engiliz emes. Bu dölette dölet qurup bolghan ademdek haterjemlikke chümüp ketmeng. Bu yerning igisi bar.itlardek chishleshmeng, bizge börining mijezi udum qalghan millet, böre bir birini asanliqche chishlimeydu, owgha teng chiqidu, herkim tegishlikini alidu. bir-birimizni qangha boyighangha nomusimiz aqlansa idi, u bashqa gep. Emma… emma…Bizning bu yerde yashawatqinimiz xelqimizge paydiliq bolsa bolatti, emma paydisidin ziyini, rahitidin azabi köp boliwatidu, oyghanmisaq Yawropalqlar bizni desmiy sélip, Xitaylar bilen soda qilidu.

22) Bezillirimizning turmush, tirikchilik, adet qarashlirini körse ademning ichi élishidu,Yawropada turup Xitayche amilning tesiridin qutulalmasliq, qutulghan teqdirdimu öziningkini untup, özi turghan muhitni diwanining haltisigha ohshutiwélish shamili chiqiwatidu. Biz Uygurlar hayatliq qarishi, tirikchilik enenisi, ehlaqi qarash, tuqandarchiliq munasiweti, jemiyet chüshenchisi tereplerdin hazirghiche Dunya milletlirige örnek boliwatqan xelq. Men wetende bir edebiyat heweskarining, L. Mutellipning Xitaylar Amérikiliq bir yazghuchining kitabidin terjime qilghan bir parche shérini
kötüriwelip, shériyitimizning tereqqiy qilmighanliqidin way séliwatqanliqini körgen idim. Diqqet qilayli, bezi xelqlerdek göshni putizning barmaqlirigha qisturup turup toghraydighan, poq yigen haywanlarning göshi tatliq dep qaraydighan, burnimizdiki qaqichimizni elip ishtiha bilen qasaydighan, paydiliq dep qungigha qisturiwelip sesitilghan mewilerni istimal qilidighan bolup qalmayli.
Eger bizning bir qisim bashqilar özleshtürüp bolalmighan mukemmel adetlirimiz (Ana tilda sözlishish, yemek- ichmek, örpiadet, kéyinish, yürüsh turush…wb.) közingizge set körünip qalghan bolsa rohiy késeller mutehesisige wahtida körünüp béqing.

23) Hayat bir teyatir, her bir millet teyatérining uslubi oxshashmaydu,siz Uygur, Uygur teyatéridila qimmitingizni tapalaysiz,rol alghan perdingizde qehringiz we zehringiz bilen rol éling, shundaq qilsingiz xelqingizning alqish sadaliri ichidin düshmenliringizning echinishliq ingirighan awazini angliyalaysiz.

24) Shehsiyetchilikimizni milliy menpietwazliq, qérindashliqni milletchilik dérijisige kötürelmeywatimiz, kötüreligen bolsaq, birinchidin, Etnik birlikimiz perwishke érishetti, milliyetchilik küchiyetti, ikkinchidin ,özimizgha xas shekildiki Kapital jughlanmisigha érishettuq, sanaet millitge aylinattuq, üchünchidin,özligimizdin teshkilatlinalaytuq we teshkilatlanghan yat Milletler bilen bir shirede olturup, heq hoquqlirimizni ulargha tonutup,özimiz qoghdiyalaydighan politik milletke aylinalaytuq.

25) Milliy menpiet nuqtisidin birlishelmeslikimiz bizni barghanche yaman künge qoyiwatidu, birlishishimizni düshmen halimighanliqi üchünla, bilip bilmey uning depigha usul oynawatimiz, u bizdin hemme nersini eli bolay dewatidu, emma bizge bergini, siz bir usulchi millet digen söz.Xitaylar bu sözni bikargha éytmighan. Ajizlap kétiwatimiz her küni bir nersidin ayrilip qéliwatimiz, bizdi nechche hesseme deniyetsis milletlermu bu jehette bizdin ilghar bolghanliqi üchün xelqimizni közge ilmas boldi. Bunjdaq kétiwersek bizni bir türlük umid bilen béqip chong qilghan ata-animizmu, milletning ghurui hesaplanghan xotun- qizlirimizmu, öz neslimizdin bolghan perzentlirimizmu bizni közge ilmaydighan bolidu. Beziler buning gunayini sergerdan teshkilatlardin körüwatidu. Siz, ailingiz, dostliringiz shu teshkilatlargha qanchilik dérijide yéqin turalidingiz? biz Uygurlarda söz tola, belkim bir bahaningiz bar. Ular xata qilghan bolsa teshkilatlinip siz toghra qiling, qilalmisingiz toghra qilidighanlarni yétishtürip chiqsaq bolidu emesmu.adem toplashmighan teshkilat tashlinip qalghan mazargha oxshaydu, uninggha her küni dua qilip, shehsiy mülikingizdek perwish qilishingiz belkim besh yil, belkim on yil, belkim yigirme yil zirikmey térikmey bu herikitingizni dawamlashturung, bir qétim hayajan bilen qilghan nechche dollar yardimingiz, ikki qétim teshkilatni pete qilghiningiz, töt besh qétim hosh yaqmighandek qilghan namayishingiz kupaye qilmaydu. Bilemsiz Xitay milliti cheksiz ketken zeminimizni bésiwélish, bayliqlirimizni bölüshiwélish, xelqimizni bügünkidek nechche goruppigha parchiliwétish, bügünkidek bay, medeniyetlik, küchlük milletke aylinish üchün 5 ming yildin béri milyon milyonlap qirilip ketti, milyon milyonlap ziyan tartti, éghir künlerge qaldi, emma shu nerse éniqki héch zérikmidi. Bizning Xitaylardin üginidighan jiq nersilirimiz bar we Xitaylardin üstün turidighan jiq ebzellikimiz bar.buningdin kéyinki dunya bundaq qara neyet bilen tolghan Milletlerning herikitige chek qoyidu, emma biz barghanche özimizni özimiz idare qilalmas halgha chüshüp qalsaq, Xitaylardin héch periqlenmes Etnik goruppilarning birige aylinip qalsaq, barghanche biz üchün paydiliq boliwatqan pursetlerdin, chet ellik hemayichillirimizdin, Etnik qérindashlirimizdin sezgürlik bilen paydilinalmisaq, neslimiz quruydu, menggülik nomusqa qalimiz.

Buning üchün ishni yéngidin bashlashqa toghra kéliwatidu. Biz deslepte Millitimizning qandaq bir ademlerdin teshkillengenlikini tonushimiz kérek, bu digenlik Uygurgha din jehettin, siyasiy jehettin, medeniyet jehettin, ekinomiy jehettin xelqara yüksek ölchemni qoymay milliylik, milliyetchilik, Uygurluq jehettiki ulargha eng mas kélidighan bir ölchemni qoy digenliktur. Hazir xelqimizde birqanche türlik goruppa bar. Buni Islam dinigha ishinish jehettiki, chetel medeniyitige tutqan pozitsiye jehettiki, Xitayning bizge qaratqan parchilash siyasitige qayturiwatqan inkas jehettiki, heqiqiy milletperwerliktin, wetenperwerliktin ayrilghan sahta dinchilik, sahta milletchilik, shehsiyetchilik, menmendaliq keltürüp chiqiriwatidu. Din tereptin bizge nechche yüz yilliq islam döletlirigimu yarashmaywatqan pundamitalistliq eddiye mas kelmeydu. Milliy uyushushchanliqimizgha mas dérijide soghaqqan, sewrichan bolmaq lazim. Biz xélila tüzük musulman, bezi nersiler zoluq bilen emes waqitning ötüshi bilen kamaligha yétidu. Xitay siyasitige qaritilghan inkas jehette humsiliq bilen teslimchilik yoligha mangmasti, jan baqar kochigha kiriwalmastin bir éghizda yaq!; bir éghizda bolidu deyish kérek. Eng zör mümkinchilik bilen, meyli weten ichi yaki weten siritida bolsun ziyan tartqan teqdirdimu yaq!dep éytishqa tegishlik yerde bolidu! Demeslik kérek.

26) Birlisheyli!biz Qazaqistanda, Qirghizistanda, Özbikistanda, Türkmenistanda, Afghanistanda, Türkiyede yashawatqan hemshirilirimizni (Uygurlarni) ular özlirige u yerni menggülik weten dep qarighan bolsa Uygur demigendek, wetinimizdiki Qazaq, Qirghiz, Özbek, Tatar xelqinimu ular wetinimizni mengülik ana dep qarisa, özimizning jan jiger qérindishimiz mundaqche éytqanda Uygur dep qaraymiz. Chünki hemmimizning yiraq ejdadi qedimki Uygurlardur, hemmimiz qedimqi Uygurlarning ewladi. Buning ichide elbette Mungghullarmu bar.

27) Gorohwazliq, yurtwazliq, meslekwazliq, tar dérijidiki etnikwazliq qilmayli. Biz tarixta hemme dertni teng körduq, hemme hushalliqtin teng behrimen bolduq, kelgüsidimu shundaq bolidu, Türkiyede yashawatqan Uygur nesillik xelqlerning hemmisining pasportigha Türk dep yézilghandek, Qazaistanda yashawatqan Uygur nesillik xelqlerning hemmisining pasportigh Qazaq dep yézilghandek wetinimizde yashawatqan mengü yashash ehtimali bolghan, bizge düshmen közide baqmaydighan xelqlerning hemmisige Uygur kimliki bilen muamile qilishimiz lazim. Herqandaq chaghda ular bilen mümkin bolghan dérijide söhbetlishishimiz,birnimu qaldurup qoymasliqimiz lazim. Dostlirimizdin bolupmu qérindashlirimizdin ayrilip qélishqa yene bolmaydu. Bu jehette kéyinki ikki qétimliq jumhuriyet qurush tariximizni tenqidiy örnek qilish kérek.

Eng deslepte özini Uygur kimlikide tonughanlar bilen ish bashlang, yükning éghirini kötürüng. Chong ishni qoyup özingizni terbiyeleng,andin nöwet Ailingizge, andin uruq tuqqanliringizgha, andin dostliringizgha, andin goruppingizdikilerge, andin siyasi teshkilatlirimizgha tesir körsiting. Shu derjige yetkende nesildash xelqler we dost milletlerning ishliri özlikidin helbolidu. Özingizning ichidiki ishlargha puhta bolmisingiz nesildash xelq we dost milletlerni bizar qilip, tajawuzchilar terepke yolgha sélip qoyidighan ish chiqidu.

Ishlar biz kütkendek bolmisa her türlik munasiwetlirimizde Ittipaqsizliq kélip chiqidu. Ittipaqsizliq hudiy kirge, Virusqa, mikropqa ohshaydu. Taziliq ishlimey, késelni dawalatmay yüriwergen bir tilemchige ohshap qalimiz. Meynetchilik basqanche, késellik éghirlashqanche qoltuqimizdiki pitmu yoghinap kétidu. Siz bille yashighan tengri teghining shimali we jenubidiki tagh xelqi, sizning hayatliq menbiyingizni bériwatqan bir yurtluqliringiz, siz bilen yahshi yaman künlerde birge boliwatqan, yüriki siqilip turiwatan Uruq tuqqan- qérindashliringiz, ikki téripingizde yaki aldi arqingizda sizge olturushup bériwatqan u qara közler,haman bir kün, bir az awal yaki bir az kéyin, sizge héch kishi qilip berelmeydighan bir ishni qilishni saqlap olturghanlardur. Ular sizning hedingiz, ular sizning singlingiz, ular sizning akingiz, Ular sizning eningiz. Buradérim buninggha ishining, ulargha Ailingizdikilerge qarighan közde bir qétim qarap béqing azaptin yighlashni yaki hushalliqtin külüshni bilelmey qalidighan bir türlik qimmetlik tuyghugha chümilisiz. Uningdin kéyinki heriketliringizge yaratqan egimiz riyasetchilik qilidu.unutmang ular bolmighan bolsa siz bolmaytingiz.ular bolmighan bolsa siz yighlighan yigha yighigha, siz külgen külke külkige oxshimayti.

28) Bilimlik bolsingiz, sizdin xelqingiz qachmisun.ulargha ular qilalmaydighan ishni mejburlimang. Biz bu qulluqqa bir kün ichide qalmighan, siz hem ularni bir kün ichide bu hayatliq qalmighan chöldin elip chiqip ketelmeysiz. Weten- millet yolida ün tünsiz ishlewatqanlarning, weten millet üchün qurban bolghan qehrimanlarning uruq tuqqanlirining ,dost buraderlirining, Xitay hökümiti xaniweyran qiliwetken yurt we Aililerning,Din Alimlirining, pen alimlirining,meshhur ziyalilarning, senetkarlarning,Namratlarning, baylarning,miskinlerning, Ajizlarning, qiyin künge qalghanlarning, söz- chöchekke qalghanlarning, küchlük emma yol tapalmighan, milliy ghururi imandek parlap turghanlarning, yoldin azghan emma chiqish yoli izlewatqanlarning,milletke ziyan séliwatqan emma terbiyelise tüzitidighanlarning, satqunlarning, munapiqlarning, kallisini ishlitip ish qilmay milletni heqlirini sétip yashashqa adetlengenlerning we bu ishqa bashchilap kirip ketkenlerning, tajawuzchilarning, bizge düshmenlik bilen qarawatqan bezibir nesildash xelqlerning, oyan körüwatqan dunyadiki bir qisim milletlerning yénigha béring, emeliyet oqughchiliqqa ündise ügining, oqutquchiliqqa ündise ders béring, yardemge ündise yardem béring, qatilliqqa ündise adem öltürüng, teshkilatchiliqqa ündise teshkilleng, emma shuni unutmang hesret- nadamet, oy- pikir, arzu- arman, tejiribe sawaq, meqset ghayiliringizni bu xelq anglimay qalmisun. Unutmang siz bir addiy kishi bolsingizmu mümkinchilik yar bergen dairide bu heriketni ishlep, tapqan eqlingiz bilen “kökte künnur, yerde Uygur. quyash tughumdur dilimda ghurur” dep yashang.

29) Haman bashqilarning yahshiliq qilishinila kütemsiz, undaq bolsa tügimes azapqa qalisiz.

30) Arimizda Xitay teshwiqati bash kötürüp qaldi,ular hedep héchqandaq nuhsansiz supisupiyang qiyapitige kiriwélip, kuruk tohidek rokuldap sizge, etrapingizdikilerge Xitayni, Qilghan ishlirini, qan yash bedilige ulardin alghan erzimes hoquqlirimizni, ularning bizge qilghan heyrihaliqi supitide perdazlap erademizni ajizlashturiwatidu. Qilghan ishlirimizni birni qaldurmay Xitay hökümitige türlik usullar bilen melum qilip, özining hem bizning putimizgha palta uriwatidu. Xitayning tebiyitidin elip éytqanda, ulargha kélidighan bésim téximu küchiyip,tughulghinigha ming pushman bolup, haman bir küni éghir wijdan azawigha qalidu, emma ular biz üchün bek xeterlik, shunga ularni biz terepke tartishqa orunung, unmisa nesihet qiling, könmise ujuqturiweting. Ularning sözlewatqini söz emes sizge etiliwatqan oq, oq atsa oq éting, ghururingiz bilen yashang, ghururighizni qoghdang, ghurur ichide Millet bar. Kökte künnur yerde Uygur, Quyash tughumdur qelbingde ghurur!

31) Uygur anilliri wijdansiz balilarni tughmaydu. Biz qarshi turiwatqan düshmen adettiki düshmen emes, u bizge qarshi heriket qilsimu, qilmisimubizge ziyan. Hushimizni tapmisaq biz weten millet dawasimiz üchün qurghan teshkilatlirimizgha yetekchilik qilish üchün ochuq ashkare adem belgülep ewetip bérishi, hemme ishimizgha ösmür balilarning ikkiterepke bölünip soqash qilip oynighandek bir tiyaterni oynishi mumkin. Belkim bezi teshkilatlirimiz ularning qolida. Ular bizni koldurlutup, qiliwatqan ishlirimiz arqiliq bizni tetqiq qilip,bizni uzaq muddetkiche mushu oyungha meghul qilip qoyup, könglini echishi mumkin. Ularda yüzminglighan, bizning mesilimizni tetqiq qilip yoquri dérijilik ünwan eliwatqanlar, küchlük profesorlar, dokturlar bar. Xelqimiz ming balada yetüshtürgen köp sanliq Uygur ziyalilar, Uygur dokturliri hotunigha osma qoyush bilen aldirash. Qiliwatqan ishlirimizni ilgiri yawropa tonumayti, Xitay bir türküm müjümel ademlerni Terorist elan qilghandin kéyin, Dunya rastmu yalghan dep, bir qarap béqip, Xitayning bu helemikirisige ghezeplengen bolsa yene bir tereptin bizning eqli yétilmigen meyip ademlerdek qilip yürgen bir qisim heriketlirimizdin nahayiti ümitsizlendi. Biz weten millet dawasi qiliwatimiz dep, Xitay üchün heqsis ishlewatqandek bir ishlarnimu qiliwatqan bolishimizmu, usul we yoldin ezip yürgen bolishimizmu mumkin. Dawasimizda yigha köp, derghezep az,yigha bilen ish pütmeydu. Chinggizhan wetinimizni bésiwalghanda yighlap turup nahsha éytip bergen Uygur anilirigha mukapat bergen eken,zorawanlarning pishik tebeyiti benormallashqan bolidu. U biznu oyungha sélip qoyup, könglini echip qalmisun. Bir Xitaygha qarshi turimen dep yene bir Xitaygha bilip, bilmey ishlep qélishtin saqlinisimiz kérek. Ishlirimizni qolimizning uchida emes, shehsiy menpietimiz üchün dua qiliwatqandek, ailimiz üchün pul tepiwatqandek, payda ziyanni yisapliship turup, estayidilraq qilayli. Bizde politik milletler (köp partiylik döletler) endizisidiki bir türlik qurulma bolishi mumkin,uni dölt qurush tariximiz belgüligen, Uygurlar tarixtiki politik milletlik salayitidin asta asta etnik millet halitige chüshüp qalghan xelq, bolsimu bügünki dewir etnik milletliridin köp tereplime ebzelliklerge ige. Bizdiki chéchilangghuluq hazirghiche etnik halette yashap kéliwatqan dunya siyasiy sehnide héch bash kötürüp baqmighan yaki taliyi bilen bir pursetke ériship qalghan, biz bilen bir nesillik bir qisim etnik goruppilargha oxshimaydu. Ular teshkillinishke qanche orunsimu herikiti asta bolidu, emma biz xelqimizning meniwiy we ijtimayi hususiyitini toghra mölcherligen halda heriket qilalisaq, mundaqche qilip éytqanda özimizde bar emma özimiz bayqiyalmaywatqan bir türlik teshkillinins yulimizni,tonup yetelisek kicik jehettin pikirni erkinleshtürüp, chong jehettin merkezleshtürüshke mayir bolsaq, xelqimizde hakemiyet chüshenchisi yétiletti, ijtimaiyet we meniweyitimizdiki paydisiz körüniwatqan hadesilermilliy topimizning siyasiy jehetttin küchiyip, iqtisadiy jehettin güllinishiningh asasiy bolup qalatti. Xelqimiz pikir xelqi,pikir qilishqa mayir emma mayir yetekchi yoq. Obdan oylansaq bir qisim eqilsiz ademlerning“ Uygur digen shu, birlishelmeydu, bu xelq yoqalmay qalmaydu“ deishige sewep boliwatqan nersiler Uygur digenni shu qiliwatqan, uning yoqalmay kélishige sewep boliwatqan engüshterlerdur. Xelqimiz naeqillerning, hainlarning, mustemlikichilerning bashlighan yolida ketken bolsa belkim bunche éghir künge qalmayti, emma yoqulup kettetti. Démekchi bolghinimiz bügünkidek mustemlike dewride özimizgimu, düshmengimu set körüniwatqan bir türlik alahediliklirimiz, küchlük teshkilatchilarni anillirimiz tughup, xelqimiz qatargha qoshquche bolghan ariliqta bizni muapizet qilip turidighan emmohim küchimizdur. Xelqimizni chüshinishimiz, ularni hörmetlishimiz kérek, tajawuzchilar bilen birliship tillawermey, uning bilen arimizni ongshayli. Ularning köp xil pikirining her waqit toghra bolup kétishi natayin, emma melumbir weziyetke nisbeten uning ehmiyitige sel qarashqa bolmaydu. Emma gep teshkilleshte, gep bu küchlük milletni bashquralaydighan bir hökümetning dunyaghakélishide. Shundaq bolghanda Xitay dölitide turupmu, chet ellerdimu, emeldarliq mensiwidimu, qet’i qarshi meydandimu, ular bilen bir meydanda turup qélishqa mejbur bolghan chaghlardimu, adettiki puxra salayitidimu mezlum xelqimiz üchün xizmet qilalaymiz. Emma ahirqi yesapta bizning hemmimizning meqsidining hazirqi téritoriyimizde bir Uygur döliti qurush ikenlikini Untup qalmasliq, közlewatqinimizning Xitayning demokirateyge köchi, yüksek Uygur aptonomeysi,yaki peqetla diniy erkinlik emes üzil késil milliy musteqilliq ikenlikini unutmasliqimiz kérek. Herqanche küchlük düshmenningmu bir ajizliqi bar. Shuningdek Xitayningmu bir ajizliqi bar. Uning gewdisi yoghan we palaket, xelqarada düshmen küchliri köp, dostliri ajiz, xelqara teshkilatlardiki roli ajizlashturuldi, Xitay néme diese dunya ishinidighan waqit ketti. Biz birazla chéchen bolsaq, pütün gherip dunyasi bizni qollaydu. Biz döliti bar yüzge yéqin millettin köp,30 milyonluq xelqimiz bar. Uygur ana tilining oxshimighan dialikit we shiwilliride sözlishidighan 260 milyondin artuq dunyaning altidin bir qismida yashawatqan qérindashlirimiz bar. Islam dunyasi bizni tonumaydu, ulargha tonutsaq biz terepte turush mumkinchiliki bolghanlar Xitayning hazirqi nopusigha teng kélishi mumkin. Emma bu ishqa hayatini, mal dunyasini, ailisini, pütün eqliy iqtidarini serip qiliwatqan ademlirimiz namratliqtin, yalghuzluqtin, tehnika yétishmesliktin, bilim Ademliri yétishmesliktin, pidakar oghlanlar yétishmesliktin, waqitning yar bermeslikidin, teyyar bezi shert sharaetlardin paydilinip bolalmighanliqidin jéni chiqip ketküdek azapliniwatidu.
Mutleq köp sanliq ademlirimiz ordidin chiqip tilemchilik qiliwatqan shazadilerdek pul tepish üchün diwanilar arisigha yerlishiwaldi. Dunyada kem tepilidighan bayliq ghezinisi Uygur wetini bolsa Xitaylarni kücheytiwatidu, ular bolsa Xitaygha hedep pul ewetipturiwatidu, emma tuqqanliri beyiyalmaywatidu. Weten bir küni tuyuqsiz azat bolup qalsa qaysi yüzimiz bilen, eger azat qilalmisaq qaysi yüzimiz bilen u yerge kirermiz. Özimizge kileyli, pishanimizni tutup oylunup baqayli. Birsi körsila yesap emes tuydurmay bu heriketni qollashning yolliri kürming, shu ishqa béshichilap kirgenlerni destekleyli. Yenimizdiki bichare puqra qérindeshimiz bilen amal bar ep öteyli, bir birimizge insanliq üchün bolsimu ige chiqayli. Yaq! deydighan ishqa hemmimiz teng yaq! deyli, hop! deydighan ishqa hemmimiz teng hop! deyli.

32) Biz eqilliq xelq! Eqlimizni toluq ishqa salghan küni düshmenlirimiz heq hoquqlirimizni tonushqa bashlaydu.

33) Xitayni kemsitettuq néme boldi, Mungghulni kemsitettuq néme boldi, Qazaqni kemsitettuq néme boldi, Qirghizni kemsitettuq néme boldi; Animizning qongi boldi. Kemsitkenge toye! Emdi kemsitidighan nerse yoq özengni özeng kemsitishke bashliding téxi. Oyghanmisang yana körisen téxi. Étirap qilidighan waqit keldi yarimas milletler bashqilarni kemsitidu. Isit séni kötürüp yürgen Uygur. Göher qachigha paqa solap qoyulghandek.

34) Xelqimizni qedimki Uygurlarning kéyinki ewlatliri dep üzüp éytay dese téxi, ular emes deyli dese téxi. Ewlatliri demeyli desek ular yaratqan medeniyetke peqet biz warisliq qilip qalghan yaki helimu toluq ghayip bolmighan, del özi shu desek u jenggiwarliq zeipleshken. Qérindishim buninggha belkim biz éritiwetken helimu bashqilar téripidin asanla érip kétiwatqan bézi milletlerning qéni qénimizgha arliship qalghan bolishi mumkin. Emma her biringizning qénida Uygur qénining Üstin orunda turiwatqanliqini unutmang, yawa qan UxLA! diese uxlimang, uni süydükingiz bilen siyiweting! KÖKTE KÜNNUR YERDE UYGUR; QUYASH TUGHUMDUR DILIMDA GHURUR!

35) Biz Uygurlar büyük Bowimiz OGUZHANning yoli we unininggha yol bashlighan ilayi kök börining mijezi udum qalghan millet. Böriler rohiy késelge giriptar bolmighan bolsila bir – birining göshini yemeydu, bir-birini talimaydu, talashmayli, chishleshmeyli, küchning, chishning lazimi bar. Talishiwatqanlargha ergeshmeyli.

36) Parchiliniptuq közge ilmighanmu putqa chomaq boldi, lalma itlarning börini qoghlap yürgenlikini kördüm. Chiraylirimiz saman behtlirimiz ghazan bolmaqta. Bügünki qimmetlik nersimiz erte yoq. Beziler bundaq bolushni cheteldiki teshkilatlirimiz we uninggha uyushqan ademlerdin körüwatidu. Ular weten millet dawasi qilmighan bolsa bu qeder echinishliq bolmaydikenmish. Bizningche undaq emes. Bu ish chet eldiki dawasimizning küchlük bolmighanliqidin kélip chiqiwatidu. Köngüldikidek bolghan bolsa bunche bolup ketmeytti, u epqachti gepler eng deslepte milletni qoyning göshidek sétip yep, ussisa xelqimizning qénini su ornida ichiwatqan, milletke sahtipezlik qilip xelqperwer körünüp, astirittin wetenni munqerz qiliwatqan haram tamaqlarning xelqimizge sharap dep ichürgen Xitay süydüki. Chet ellerde zeyip bolsimu weten millet dawasimiz tonulghandin kéyin Xitaylar börilerning arisigha yoshurunup yashashqa adetlengen itlardin yétishtürgen bir qisim Uygur emeldarlarigha, yaki payda menpiet koyida qiz qérindashlirini Xitaygha solap bériwatqan munapiqlargha bolghan bésimni kücheytiwetti yaki, ular tashqi körünish jehettin bizge oxshighachqa ishenchisiz bolup qaldi, we yaki burunqidek menpietlinelmeydighan osal halgha chüshüp qaldi. Dawa qanche küchlük bolsa Xitayning bizge shunche cheqilalmaydighanliqini, qanche ajiz bolsa közligen meqsidige asan yétidighanliqini unutmasliq lazim. Hemmimiz millet toghruluq sözleymiz emma küchimizni, iqtidarimizni, iqtisadimizni birleshtürelmeywatimiz. Bilinip turuptuboynimiz körünmes yipta baghlaqliq, jim yatsaq u yip téximu chonguyup kétidu. Gepimizni bir qiliwalsaqu yip iqtidaridin qalidu. Tajawuzchining qoynida jim yatqanliq yirtquchning yeyishini kütüp turghanliq, ahirghiche élishish uning wehshilikige chek qoyghanliq bolidu, buning üchün birlik lazim, birlik bolmighachqa eng kichik ishlirimiznimu qilalmaywatimiz. Birlik bolsun digenlik bir öyde yétip qop ertidin kechkiche bille yür digenlik emes.dunyaning ikki chetide bolsangmu oy hiyaling, pikiring, herkiting, meqsiding bir bolsun, bir-biringge ige chiq, yar yülekte bol digenliktur. Birlikni shuar qilip kötüriwelip, tajawuzchilarning depigha usul oynap, xelqni ayighi chiqmas kochilarda egeshturup yür digenlikmu emes, belki eng yoquri dérijide weten millet üchün jéning pida qil, kichik jehettin qeyerde bolma milliy kimliking bilen yasha, qérindashliringgha ber we ulardin al digenliktur. Chongqurlashturup eyitqanda deslepte saghlam ailige, andin saghlamdostlar topigha, andin saghlam ijtimayi goruppigha, ahirida hemme étirap qilidighan birliksepke yeni merkezge uyushup, ejdatlardin mirasqalghan muqeddes zeminimizni, maddiy we meniwiy bayliqlirinizni pilanliq, progirammiliq shekilde, yar bergen eng yoquri mümkinchilikte qoghdap qélish démektur.

37) Arimizda düshmen yoq!emma qorqunchaqliq bilen dilighuldi boliwatqanlar, ikkilengenler, jim yétiwalghanlar, jan beqish koyigha kiriwalghanlar, hamaqetlik bilen özini hem bashqilarni aldawatqanlar, sel chaghlap yaki bilip bilmey Xitaygha melumat bériwatqanlar, Xitayning enchuentarmaqliri bilen kichik menpietlirini soda qilip, qérindashlirigha ziyan séliwatqanlar bar. Dost bilen düshmen zadi nerde periqlinidu, bu heqte chüshenchimiz éniq emes. Ularni terbiylep kétish, özimizge düshmen qiliwalmasliq tereptarida bolayli, sewre qilip, éghir bésiqliq bilen chüshendüreyli, ular düshmen terepke ketse téximu yamanbolidu. Eger hemmige könmise ularning yashighinidin yashimighini téximu ebzel. Ularning arqisidin egeshmeyli, azghanlarni söyeyli, qedrimizni bildüreyli, bilip turup bilmeske séliwerse, xatani tekrarlawerse uning ritsipini bashqiche yazidighan kün kélidu.

38) Bir jin bar arimizgha kiriwaldi, uning chirayi özgürüp turidu. Kiyimlirimu bek köp, bir qarimaqqa sizdin héch periqlenmeydu, bezide siz yatqanda özingizdek oyghanghanda uningdek oyghunisiz, u siz bolishingizmu, dostingiz yaki ömürlik hemriyingiz bolishimu mumkin. U hemmini buziwatidu, u ichingizge kiriwalghanda késili tutqqan sarangdekla bolup qalisiz, emma etrapingizdikiler dawamlik sizni küzitiwatidu, bu yerde peqet Xitayningla köz – qulaqliri yoq, Uygurlar siz oylighandek hamaqet emes, siz birni oylap bolghiche mingni oylap bolidu. U éghir bésiq, mehriban, keng qursaq. Emma ish epleshmigende uning penjisige kirip qélip tatliq jéningizni qiynimang. Bizge paydiliq ish qilmisingizmu ziyan salmang. Sizning jajingizni bermek bek asan özingizni tuyiwéling.

39) Etrapingizgha qarap béqing. Döliti bar milletler bir közde köridu, bir qulaqta anglaydu, bir kallida tepekkur qilidu, bir putta, bir yolda mangidu, oxshash höküm qilidu. Ular dölet qurghandin kéyin emes dölet qurushtin ilgiri bu ishni bashlighan.

40) Ilgiri biz dunyani jümlidin Yawropani bilmeytuq, emdi körduq. U politik milletler öz ailiside bir baptin yézip chiqqan ghayet zor bir kitap. Oqush kérek. Belkim az tola oqudingiz, biraw chüshendingmu dep sorisa chüshendim dep jawap bériwatisiz, anglighanlardin beziler heyran boldi, chüshengen bolsingiz bundaq yashimaytingiz, uni qaytaqayta oqung, paydisini körüng, ya balidek oqup balidek yashang ya chonglardek oqup chonglardek yashang. Emma rohiy késellerdek oqumang. Shundaq bir kitap yézip béqishni pilanlang, emma ejdatliringiz zamanisida yazghan u türdiki kitaplarni esingizdin chiqarmang. Ah! Uygur bolush néme digen sherep, hemme ademge qilidighan ish bar!

41) Ana tilimiz Uygur tilida sözliship rahetlininglar, bu tilda sözleshmek néme digen behit, bu tilda sözleshkenler néme digen bexitlik he!? Siz bilen u tilda sözlishiwatqan herqandaq birsining tomirida sizning qéningiz, sizning tomuringizda uning qéni éqip turidu. Téz éqiwatqan bu qanning awazigha qulaq séling, qanghiche rahetlining.

42) Biz hemmimiz chonglirimizdin ayrilip qalduq. Yéningizda olturghan birge bolsa sizning akingiz, birge bolsa sizning eningiz yaki bolmisa sizning hedingiz yaki singlingiz. Teqdiringiz ulargha baghlanghan, ularni shertsiz söyüng, ulargha hayatingizni beghishlang. diqqet qiling ularning ichide sizni eng toghrigha yetekleydighan birsi bar, uninggha egishing, u yaki egeshküchisini tapidu yaki hemmini egeshtüridu.

43) Bezillirimiz éghir késel bu késellik Aydis we rak virusidek tepekkur systemimizni kardin chiqiriwatidu, késelning éghirliship kétishining aldini alayli, yéngi késellerni qutulduriwalayli, konillirini kömüwéteyli.

44) Körüp turiwatimiz bezi ishlirimiz tüzilishke emes buzulushqa qarap kétiwatidu. Tüzeshke özrimiz buzushqa sewebimiz köp. Tüzeshni kütüp turghan ishlar intayin köp, nahayiti éniqki buningdin béshingiz qetiwatidu, qarisingiz buziwatqanlar az emma buziliwatqanlar köp, tüziwatqanlar köp emma tüziliwatqanlar az. Emma buningdin ümitsizlenmeng, her ish tüzilishtin awal buzilidu. Millet yol izdewatidu, bilsingiz bu bir tepilmas purset, béshingizni qaturmay ishni özingizdin bashlang, Ailingizdin bashlang. Iqtidaringiz, küchingiz we shert sharaetliringiz yol qoyghan dairide sewrichanliq bilen heriket qiling. Siz qilammighanni xoshningiz, umu qilalmighanni xoshnisi qilidu, emma haman bir küni mehellingiz gül chichekke pürkinidu.
Bir hikaye sözlisek artuq ketmes. Hezreti Eysani Islam düshmenliri dargha asqanda, uni söyidighan birsi “hezritim qara! U yerde anang bilen singling turidu“ didi. Hezreti Eysa qarimidi emma „Allahni söygenlerning hemmisi mining anam we singlim“ dep xitap qildi. Ésingizde bolsun Uygurni söygenlerning hemmisi sizning ANINGIZ, sizning SINGLINIZ! Emeliy herkiti bilen milletni söygenlik Allahni söygenlik! Bu pikirimiz heqqide chongqur oylunung.

45) Biz Uygurlarda oxshimighan pikirlerning bolishi tebeiy ehwal. Emma oxshimighan pikirdikilerning eng yoquri mumkünchilikte merkezleshmey kéliwatqini balayi apet boliwatidu. Buning üchün Uyghir jemeyitining qandaq hüjeyrilerdin tüzülgenlikini eng deslep tonuwélish andin herket qilish kérek. Bundin ilgiri hemme yerde birdin teshkilat quruldi, bu normal ehwal, bu qétim Amerikida HÜKÜMET quruldi. Qurulghan bu hökümetni hükümet qilalmisaq xelqarada setchilikke qalimiz. Buni perwish qilishimiz, kücheytishimiz, qoghdishimiz lazim. Undaq qilalmisaq “ özini özi idare qilalmaydighan millet“ digen sésiq namgha qalimiz, ichkiy ishlirimiz ziyangha uchraydu, tashqiy qollughuchilirimizning hemayisidin ayrilip qalimiz, düshmenge hem tawaq bolghan bolimiz.

46) Buninggha ishining, biz Uygurlar asasiy küchlük bir millet, undaq bolmighan bolsaq u qeder küchluk düshmen bizni we etrapimizdiki tomurida Uygur qéni éqiwatqan xelqlerni, Mongghul we manjularni éritiwetkendek yoq qiliwitetti. Etnik alahedilikimiz, sotsial we kulteral hususiyetlirimizde hakemiyet üstige chiqalaydighan mumkinchilikler toshup turuptu. Eger biz bir dölet qursaq, u dölet nahayiti tiz qudiret tapidu. Bu Dölet türlik dindikiler, Türlik tildikiler, türlik pikir éqimidkiler bille yashiyalaydighan Uygur Idiqut Imparatorluqigha ohshap kétidighan bir dölet bolidu, insaniyetning Merkizi Asiyadiki bir jennitige aylinidu. Medeniyet güllinidu, iqtisad tereqqiy qilidu, hakimiyet güllinidu.

47) Biz Uygurlar, xelqimiz Uygur dep atalghan 17 ming yildin buyanqi eng numusluq bir dewirni yashawatimiz. Nahayiti uzaq zamanlarda Uygur digen bu nam insanlar ichidiki bir etnik gruppining, küchlük bir milletning nami idi. Uning hakemiyet we medeniyet jehetlerdin bir küchiyip bir pesiyishi tariximizda teragedilik we komediylik betlerni yézip qaldurdi. Bu nam bezide Uygur etnik goruppisining semowoli bolghan bolsa, bezide siyasiy jehettin u hükmaralliq qilghan Yawropa Asiya quruqluqidiki siyasiy birliklerning semowoli bolup keldi. Uygurlar bügün Ariyan emes, emma ariyanlar Uygurlardin kélip chiqti, Uygurlar bügün Türk emes emma barliq Uygur tilining oxshimighan dialektlirida sözlishidighan yüzge yéqin trük topluqliri Uygurlardin bölünüp chiqip, chong kichik Etnik gorupilarni shekillendurdi. Hazirqi tarix tetqiqatida Uygurlarni Türklerning bir ezasi süpitide bayan qilidighan metod bu pendiki nurghun nersilerni mujimelleshtüriwetti. Tarix barliq Türklerni Uygur kimliki asasida sherhiyleydighan metodnini qubul qilmughiche bezi nersiler aydinglashmaydu.

Yoqarqilarni bayan qilishtiki meqsidimiz, bügünki zaman Uygurlirining zadi nemining mesuli ekenlikini melum jehettin sherhiyleshni meqset qilidu. Bügünki Uygurlar dunyadiki barliq küchlük milletlerge oxshash, etnik kélip chiqishni emes siyasiy birlikni merkez qilghan, Uygur qénini toshup yürgen, aq érq üstünlikni alghan, türlik erqiy alametlirige ige kishiler topini kélip chiqish asasiy qilghan etnik goruppidur. Shu seweptin bügünki künde mutleq üstün qedimiy Uygur qénini toshup yürgen bezi gorupilar tarixning ötüshi bilen bashqa millet, yaki Türklerning oxshimighan grupilirigha mensup bolup qalghan ehwallar bar. Bügünki Uygurlar Bir milliy döletning emes, öz tarixida qurulghan we özi beqinip yashighan Imparatorluqtin yeni köp xil qebile we kichik etnik gruppilardin teshkillinip, Uygur wetini, Uygur medeniyiti we Uygur kimlikini qoghdash üchün qan kéchip küresh qilghan siyasiy bir topluqtin kélip chiqqan bir millet. Bu menidin bügünki kündiki qedimki Uygur tilining oxshimighan dialektlirida sözlishidighan barliq Türk gorupilirining qénida qedimki Uygur qéni éqipla qalmastin, bizning tomurimizdimu oxshimighan dérijide ularning qéni éqip turidu. Bu millet siyasiy jehette bash kötürse idi, hazirqi Türkiye we Ezerbeyjan xelqining 90%ti, Türkmen we Özbek xelqining 100%ti we bashqa Türk topluqlirining oxshimighan dérijidiki bölekliri özlirini Uygur kimliki asasida tonighan bolatti. Eng addiy misal Özbekistan. U yerde Özbek kimlikide yashawatqan 12 milyondin artuq Uygur we 10 milyondin artuq Uygur qennini toshup yürgenler yashawatidu. Bu jehetlerdin biz Uygurlar Iparatorluq chökkendin kéyin qeyerde qalghan bolsaq shu yerdiki xelqlerni éritip yaki uning ichide qismen érip eslimizdin periqliq, yaki bir az perqliq gorupilarning kélip chiqishigha sewep bolghan millet. Buning bügün bizge keltüriwatqan paydisimu bar, paydisidin ziyini köp boldi, her terepke chéchilip ketmey melum bir dairide yashighan bolsaq qan qérindashlirimizdin, zeminlirimizdin, dölitimizdin ayrilip qalmighan bolattuq.

Késip éytish kérekki „Türk“ digen söz bügünki Uygurlarning ejdatliri eng deslepte qollanghan söz bolup, uchong topluqtiki Türlük digen menani beretti. Türlükler qedimqi Uygurlarning erqiy alahediliki, medeniyiti, til aditi, étiqadi, milliy haraktéri, örpi adeti we siyasiy mewqesidin qismen yiraqlashqan yaki bir az chegirisini ajratqan, bashqilarni qoshuweliwatqan yaki ariliqta turiwatqan siyasiy topluqlardiki Uygurlarni yaki Uygur qebililerni körsütetti. Bu menidin Uygur Türk emes, Türkler Uygurlardin kélip chiqqan digen xulase kélip chiqidu. Buni bilmey mutleq köp sanliq ademler Uygurlarnimu Türk dep ataydu, bu xata.

48) Biz Uygurlar tarixtiki eng numusluq dewirni yashawatimiz. Seweplirining biri riyalliqimizgha mas kelmigen shekildiki meghrurliqimizdur. Biz nechche yüz yillap özimizni, étirapimizdiki medeniyet sapasi töwen milletlerge, bizdin arqida qalghan trük topluqlirigha sélishturup rohiy ghalbiyetchilik kesilige giriptar bolduq. Küchlük milliy xarektérimizni perwishsiz qaldurduq, milletlerning siyasiy ekilogiyside yüz bériwatqan özgürüshlerge biperwa qariduq, ajiz milletlerning bash kötürishige purse berduq, küchiyiwatqanlardin sawaq almiduq. Düshmenlirimizning bizni her qétim meghlup qilihtiki chare tedbirliri bilen tonush bolup kettuq, emma uni özimizni qoghdap qélishning qurali qilalmiduq. Hurunluq, hurapatliq, hemmini Allahdin kütüsh, sewep qilmasliq we bügün qilishqa tegishlikini etige qaldurup qoyush, etisimu qilmasliq, bir yilni hetta on yilni eshundaq ötküzüsh milliy seltenitimizning bizni tashlap kétishige sewep boldi. Seltenet bizni tashlap kétipti, rohiymiz, bedenimiz doqmushtiki tilemchidek paskinichiliq ichide qaldi.

Ejdatlirimizdin qalghan eqil paraset chiriqining téxi öchkini yoq, bir biringizge tapa- tene qilip yüriwermeng kélingchiqish yoli izleyli. Guna ejdatlardimu, dindimu, wetendimu emes, bizde. Siyasiy jehette qoldin bergenning ornni toldurmaq undaq asan emes. Buzulghan nerse nechche yüz yild buzuldi, biz heqiqiten özimiz oylighandek eqilliq bolsaq uni tüzeshning yolini tapalaymiz.
Qarang bu ishni: Bir Uygur Ailisi bar eken. Teqwadar, besh namaz hayat kechüridiken. Bir aile kishiliri bir küni hoylisida oltursa etirapida bir hesen shirik balisi peyda bolup qaptu. Bu ailining sarangqetish bir oghli barken, ubala yügirep bérip hesenshérikni öltürmekchi boptu. Ata-anisi oghluni eyiplep, unimu huda yaratqan, öltürüp néme qilisen deptu. Hesenshérik etisi ikki boptu. Xelqi balaning ukisi, u küni qorqup ketkechke, Ata-Anisining mahtishigha ige bolush üchün her küni ulargha nan ugulap bériptu. Sarangqétish bala buninggha qarap külidiken. Uzaq ötmey hesenshérikler ikkidin yigirmige, yigirmidin ikki yüzge köpüyiptu. Ata-ana chüchüp qaptu, ular eqlini tépip bolghiche janiwarlarning sani mingdin éshiptu. Qazinaqqa qarisimu shu, supirigha qarisimu shu, yotqangha qarisimu shu. Hemme yerde shu. Öyge zeher chachqan iken némisi néme boldi kichik oghli zeherlinip ölüp kétiptu. Zeher hesenshériklerning ewlat qaldurush iqtidarini ashuriwettimuéniq emes, zeher chéchilghan kündin bashlapularning sani hessilep köpeygini turuptu. Ichidighan su, yeydighan yemek, kattiki un qatarliqlarning hemmisige hesenshérik poqi arliship ketkechke ular ailini tashlap qachmaqchi boptu. Xelqi sarang qetish oghol Ata-Anisining gepige kirmey, bir yerge mükiwaptu. Ular amalsiz oghlini tashlap bashqa sheherge kétiptu. Ular ketkendin kéyin ailide üch waq tamaq etilmeydighan boptu. Yemeklik üchün kétidighan lazimetlerning hemmini, hesenshérikler uzaq ötmey yep tügütip boptu.

Qanche kün ötkendin kéyin xelqi dada chong oghlini izlep öyge keptu. Hoylida méngip yürgen we achliqtin qirilip ketken hesenshérikning köplikidin ademi qoqunch basidiken. U hoylida mengip yürgen bir tört putluq janiwarni körüptu, ichige qorqunch chüshüptu. Yiraqta turup oghlini chaqriptu, xelqi janiwar dada meni qutulduriwal! dep nahayiti echinishliq warqiraptu. Dada etrapigha milyonlarche hesenshérik yamishiwelip, yeyishke bashlighan ajizliship, qarshiliq körsitelmeydighan halgha chüshüp qalghan oghlini qutulduriwalalmaptu.

Bir mezgildin kéyin qish keptu. Etirap hesenshérik öliki bilen toshup kétiptu. Hayat qalghan birsimu qalmaptu.
Bir qanche yildin kéyin chölliship ketken bu mehlidin ötüp kétiwatqan birsi, yol boyigha tiklengen bir qebre teshigha oyulghan tekistni oquptu, tekistte: bu yerge ikki oghlumni yep ketken milyon hesenshérik depne qilinghan, ular yagh yoqundisi we yundida ozuqlinidu, issiq yerde köpiyidu, pakizliqtin qorqidu, dep yézilghan iken.

Démekchi bolghinimiz hüshmenning qandaq ozuqlinip, némide köpüyip, némidin qorqudighanliqini biliwéling.
Ular iradisi ajizlirimizni yep ozuqlinidu, qan térimizni shümürüp köpiyidu, birlikimizdin qoqidu. Yenichu…..

49) Arimizda eqilsizliqidin ishni buziwatqanlar, bilip, bilmey tajawuzchilarning ketminini chépip, chapinida terlewatqanlar, lalma ittek biznimu ularnimu aylinip yürüp, ehlettin söngek térip yep jan béqiwatqanlar yoq emes. Qarisang ular sendin küchlük körünidu. Hemme ishliri ongdek, eqilliqtek, taleyliktek körünidu. Ürümchidiki bir ziyali olturishida mosipit bir adem, kishiler xata halda milletning rohi tüwrüki dep qariwalghan, hökümet bilen alaqisi yéqin, tola külidighan bir ziyaligha qarap: buninggha bu külke nedin kéliwatqandu, digen idi. Eetrapimizdiki taleyliklerge undaq deydighan adem yoq. Bu itlar bizning ajizliqimizni biliwalghandek qilidu. Ular her dayim yüriki pok-pok yürsimu séning qiyinchiliqqa berdashliq berelmey ingirawatqanliqingni, parchiliniwatqanliqingni, qorquwatqanliqingni bilgen haman ghaljirlishidu. Birleshkenlikingni, derghezepke tolghanliqingni körgen haman birge bolsa aldinggha kélip topida éghinap, shölgeylirini éqitip, könglüngni utmaq bolidu, yaki bolmisa quyruqini chétigha qisturupasta tikiwetidu. Shundaq qilip heterdin ötüp ketmek séni behutlashturmaq üchün heriket qilidu. Sezgür bolmiqing lazim, ular milliy ghurur we imandin qorqidu.

50) Ish buzidighanlarning bir alahediliki Afriqidiki yirtquch haywan shakalgha ohshaydu. Ular arimizdiki milliy eradisi ajizlarni hujum qilish nishanisi qilghan, ulargha menpiet berseng kardin chiqisen, bermiseng ölisen.

Iradimu bedenge ohshaydu, uning türlik sporlirini ishlep turmaq lazim. Ular arimizdiki rohyi kirlengen ademlerning qaniti astida chongiyidu, semiriydu, küchiyidu, küchiyidu, ghaljirlishidu. Bu paskina tilemchining qoynidiki pitning yoghan bolghinigha oxshashla bir ish. Ejdatlardin qalghan sheriet, paraset, meripet, heiqet süyide chayqinip turung. Buzek qilinmaysiz, yoqalmaysiz, küchlinisiz, késel bolmaysiz, ghelbe qazinisiz, tillara dastan olisiz, dostliringizni küldürüp, düshmenliringizni ghalghal titiritisiz. Özingizge ishining, chéchen bolung, Uygur aniliri nomussiz, wijdansiz, munapiq perzentlerni tughmaydu. Etrapingizda undaqlarni körsingiz ular Uygurlargha teslim bolghan, millitige asiyliq qilghanlarning ewladidur.

51) Milletni jümlidin hemme ademni tillighan adem eng munapiq adem eng heterlik adem.

52) Bashqilarning xelqimizni „özini özi idare qilalmaydighan millet“ dep qélishini huda saqlisun. Özingizni tonung, siz mensup bolghan her ikkidin yoquri adem bar meydanda birsi sizning yetekchingiz. Uning eqlige eqil qoshung, sözini anglang, texir qiling, milletning dérixi nahayiti téz méwe bermeydu, méwe berse yep tügitelmeysiz. Yol bashlihuchini er ayal, chong kichik dep ayrimang. U zaten özidin özi belgülik bolidu. U az rahetlinidu, köp rahetlenduridu, japada aldida turidu, rahette arqida turidu. Özini özi idare qilalaydu digenlik, kichiki chongini hörmetleydu, chongi kichikini izzetleydu, ittipaqlishalaydu, teshkillineleydu, milliy menpietini jan tikip qoghdiyalaydu, yardem qilsaq asanla bir dölet quralaydu, küchiyeleydu, digenlik.

53) Konilar yemeydighan hesel, yeydighan poq, yeydighan haram yemeydighan halal bar dep toghra éytqan. Biz hemmimiz bir Uygur yaki Uygurning qénini toshughuchi. Haman bir birimiz bilen halmung bolimiz. Yahshi yaman ishlar heqqide söhbetlishimiz. Söhbetlirimiz birlik, ittipaqliqqa ziyan salidighan shekilde bolmisun. Yahshidin örnek alayli yamandin ibretalayli. Ot quyruqluq qilmayli, bir birimizge doqmush talashqan diwanilerdek muamile qilmayli, az tola taliyimiz bilen körenglimeyli, kichikkine zerbe bilen yoq bolup ketmeyli. Xata sözni tüzitip anglayli, zeherhendilik qilmayli. Hemmimiz adem balisi ewliya emes. Türlik nuhsanlirimiz bar tüziteyli, epu qilayli. Nopuz igillirimizni qoghdap qalayli arqidin gep tapmayli. Ikki ademning munasiwetini buzush üchün emes tüzesh üchün heriket qilayli. Bashqilarning azabigha sewepchi bolmang, Eger shundaq qilsingiz menggülik azapqa qalisiz, yétim qalghanlar öz xelqingiz emes eksiche düshmenliringiz bolsun.

54) Türkiyelik qérindashlirimiz kargha kelmes ademlerni yarimas, sherepsiz deydu. Biz yarimas haletke chüshüp qalghanliqimiz üchün birlikimiz, dölitimiz yoq. Birlikni qaytidin shekillendürmek üchün eng yoquri mümkinchilikte shehsiyetchiliktin qutulushimiz lazim, shehsiyetni millet üchün deslepte bedel tölimigenlerning shehsiy menpietdarliqi qanmaydu. Döliti bolmighan milletler herqanche shehsiyetke bérilsimu toplighan maddiy we meniwiy bayliqi döliti bar milletlerning tilemchisichilekmu bolmaydu. Shehsiy menpietini kapaletke ige qilish üchün küchlük milletler türlük ichkiy we tashqiy urushlarni qilghan, heddi hesapsiz bayliqlarni, qehriman perzentlirini desmiy salghan. Heqiqiy shehsiyetchi bolsingiz chong menpietni oylang, burningizning uchini körmeng. Taz bolsingiz gedengiche digen gep bar. Dölitingiz yoq toplighan mal dunyamuzda saray salgha bilen oxshash. Bugün tapsingiz ertisi yoq. Döliti barlarning ming yilliq ejdadidin qalghan mal duyasi bar, bizde ikki ewlat bay ötken adem yoq, jénini tikip tijaret qiliwatqanlar bar bu néme üchün? tar shehsiyetke bérilgenlerning rohida qulluq, satinliq, ikki yüzlimichilik bash kötiridu. Shehsiy menpietini milliy menpiet bilen baghlap chüshengenlerning chirayi parlap turidu. Aldinqilar néme digen behitsiz, kéyinkiler néme digen behitlik.

55) Sizning Atingiz-aningiz, akingiz, hedingiz bolghiidekMilletningmu ata-anisi, aka, hedisi bar. Ularni izdeng tapalisingiz peshige esiling. Medet béring hem yardm tileng. Soghaqqan bolung, höküm qilishqa aldirimang, hasiyatingizning qomandani, eqlingizning eskiri bolung.

56) Bir qismimiz yaridar yaki köpinchimiz késel. Eger undaq bolmisa halimiz bu qeder yaman bolmayti. Uning bir dorisi bar uni izdep yiraqqa barmaysiz, sétiwalimen dep milyon pul hejlimeysiz. U sizde bar, özingizge eynekte tikilip qarap turup, xelqim bu koyda, men néme oyda? dep sorap béqing. Siz wijdanliq Uygur perzentimu, munapiqmu, ösümlik ademmmu yaki kélip chiqishi éniq bolmighan haramliqmu? Eynektiki u kishi haman bir küni sizge sözleydu. Sözligiche téxir qiling, sözligen kishi siz her küni men dep yürgen kishi emes. Yaki shu bolishimu mumkin. U sözlewatqanda yüzliringiz qizarsa, numustin ölgüdek bolsingiz, saqiyip kétisiz. Humsiliq bilen hijaysingiz yaki tériksingiz öliwéling, barghanche rahetlensingiz, yüzliringiz nurlinip ketse Allahgha shükür namizi oqung. Unutmang bu heriketni diqqitingizni yighip turup ishleng, éghir bésiq, estayidil, sewrichan bolung.

57) Beziler biz tügiduq, Xitay unche küchlük tursa deydu. Xitaylar millet süpitide bizdin qanche hesse sapa jehette töwen turidighan, emiliy küch sélishturmisi jehette bizdin nechche yüz hesse küchlük bolghanbir millet. Emma bizning közlewatqinimiz Xitay ziminini bésiwélish yaki bu milletni yoqutush bolmastin, ular munqerz qilghan wetinimizni azat qilish. Bu ikki milletning munasiweti tereptin éytqanda, Uygur döliti qurush yaki qurghuzmasliq jehette, bizde köp tereplimilik ebzellik uningda köp tereplimilik ajizliq bar. Bu ishta Xitay bizdin ajiz. Xitayning gewdisi yoghan hem palaket, biz chéchen we pidakar. U oghri, biz öy igisi, uning yüriki pok-pok biz haterjem. Bu yoghan gewdilik haywanni bash qatursaq yiqitmaq asan, u bir yiqilsa qopalmaydu. Siz bilisiz Xitay dölitini saqlap qélish üchün, qanchilik bedel tölewatidu. Bu dölet üchün nechche milyon adem her küni yighingha qatnashturilidu, her yili bir kichik ammiwi heriket qozghitilidu, her üch yilda bir qétim bir türlik inqilap élip bérilidu, her on yilda bir qétim qanun yéngilinidu, her yigirme yilda bir qétim derslikler özgertilidu, nechche onmingdane gezit jornal, radio, televezor heriket qilidu. Shundaq turuqluq haman chong kichik mesililerdin qutulalmaydu. Siz wetenning azatliqi üchün qaysi ishlarni qilip bélingiz chim bolup ketti, yüz digen reqem yézilghan bir waraq yirtiq pulingiz yaki hosh yaqmighandek bir qétimliq namayishqa qatnashqiningiz, we yaki yuyuqsiz qalghan ölüktek özingizge özingiz kapildap yürgenlikingiz wetenni azat qiliwitermu? Lékin éghizgha alghuchiliki yoq shu ishliringizmu Xitaygha aram bermeywatidu. Eger siz bu ishlarni shehsiy menpietingizni pilanlighandek pilanlap, hotun baliliringizgha köyengende köyünüp ishlisingiz, özingizni, milletni, Allahni aldimisingiz Xitay wetinimizdin amalsiz waz kéchishke mejbur bolidu. Bu ishta Xitay küchlük emes, siz iradisizlik qiliwatisiz.

58) Öz xelqingizni hotun baliliringizni söygendek söyelemsiz? Millet üchün jan pida qiliwatqanlargha, yarimasliqimiz sewebidin éghir künge qéliwatqanlargha mehpiy yaki ochuq ashkare, birliship yaki topliship ige chiqing. Imkaniyitingiz turup xelqingizge éghirchiliq salmang, éghir künge qalsingiz ulardin yardem telep qiling. Xelq qobul qilalmaydighan dérijidiki ishqa hem zorlimang, her kimning alahedilikige asasen bir nerse telep qiling, qilalmighanni mejburlimang. Kolliktip qizghinliqni qözghitishqa ehmiyet béring. Milliy qérindashliringiz bilen her waqit bir türliksaghlam muamilide bolung. Qilghan yahshiliqingizni minnet qilmang, élishingiz bardek renjiywrmeng, tegi pes ademlerdek bir qacha ashni, azghine pulni sürüshte qilip ketmeng. Özingizge béqip sözleng, bashqilarni chüshinishke mahir bolung. Söz toshumang, arini buzmang,yahshiliq qilmisingizmu qilmang, ziyankeshlik qilmang.

59) Adem bir kitapqa ohshaydu, uni özi waraqlaydu, bashqilar oquydu. Bu kitapni milletchilik mezmunliri bilen bezep turung. Bashqilar baha yazsun.

60) Xelqimiz milliy menpietimizning aldida altundin yasalghan türlik mulazimilerge ohshaydu. Hemmisining nöwiti kelgende paydisibar, bashqilargha özingizge baqqan közliringizde qarang. Ulargha ishining, halmung bolung, terbiye qiling, milliy adetlirimizning qélipigha özingizni sélip turung we bashqilarni bu ishqa dewet qiling.

61) Öz topidin ayrilip cheellerde yashawatqan Uygurlarda bir türlük pissihik késellik bayqiliwatidu. Bu bedende wetamin yétishmigendekla bir ish. Ayrilip qalghan nersiler yéqin alaqe arqiliq, bir meqsette heriket qilish arqiliq, reyalliqni étirap qilish arqiliq toluqlinidu, özingiz üchün, baliliringiz üchün, xelqingiz üchün rohyi we jismaniy salametlikingizni asrang.

62) Weten millet ishi yekke yegane birqanche adem bilen pütmeydu. Esingizde bolsun, uninggha izdep sorap, qurbingizning yétishiche yéqin turung.

63) Xelqimiz ichide diniy ilim jehette Misirda we Pakistanda, Pennni ilimde Amerika we Yawropada oqup yétishken yüzlerche dokturimiz bar. Ular … derdimizni anglatsa… dep aghzini tatliq etiwatidu. Haraqkeshlik Misirdin, satqunluq Yawropadin, sahtapezlik Amerikidin kelse qandaqmu qilarmiz. Xelqimizning qandaq bir hüjeyridin tüzülgenlikini bilmey, bir az eqilliq atalghanlirimiz bir chümsek u tereptin bir chümsek bu tereptin chiqishlirimiz bar téxi. Elhayet, tebiet, senet, tehnika we pelesepe bilimlirige xelqimizning ehtiyaji bar, uni Uygur hezim qilalaydighan, milliy menpietimizge xizmet qilalaydighan shekilde pishiqlap ishleng. Hem bu bilimlerni élishqa aldirang.

64) Bashqilargha qarap meshirilik hejaymang,külkige qalisiz,bügün bashqilarning behitsizlikidin rahetlinidighan bolup qalghan bolsingiz erte düshmenliringizning toyi bolidu. Bashqilarni yighlatmang, sizni yighlitidighan birsi chiqip qalmisun.

65) Bezi atalmish milletchilerning xelqning qoralliq inqilap qilmighanliqini bahane qilip, bezillirining melum teshkilat rehberlirining iqtidarsizliqini bahane qilip, bezillirining Xitayning teshkilatlarning ichide adimi barken digenni bahane qilip,bezillirining teshkilattiki bir adem bilen alaqisining yahshi emeslikini bahane qilip, bezillirining qilghan ishlirimizning ünümlik bolmaywatqanliqini bahane qilip, weten millet dawasidin özini qachuriwatqanliqini, yanabezillirining dawaning béshigha chiqiwelip, birini pakarken, birininakarken, irini oruqken, birini semizken digendek bahaniler bilen toplanghan ademlerni chéchiwatqanliqini, bezillirining teshkilat ezalirigha kötirelmeydighan dérijide wezipe yüklep bu ishtin aptomatik yiraqlashturush üchün heriket qiliwatqanliqini, bezillirining gheywethorluq qilip, milletning ichkiy ömlükini buzushqa yol bashlap bériwatqanliqini, bezillirining Xitayning tomurining soqushigha qarap bir wehshiy sodigha teyyarliq qiliwatqanliqini, bezillirining aqmas paranglarni qilip, dunyagha Uygur weten millet dawasini burmilap anglitiwatqanliqini, bezillirining milletchi qiyapitige kiriwelip, bashqa bir gorohtiki Xitaylar üchün xizmet qiliwatqanliqini xelqimiz bilip turiwatidu. Ular weten millet dawasimizni arqigha sörep, xelqimizni koldurlutup yürgechke hemme balagha biguna xelqimiz qéliwatidu.
(dawami bar)

31/12/2004  Gérmaniye

The world’s languages, in 7 maps and charts


These seven maps and charts, visualized by The Washington Post, will help you understand how diverse other parts of the world are in terms of languages.

1. Some continents have more languages than others

Not all continents are equally diverse in the number of spoken languages. Whereas Asia leads the statistics with 2,301 languages, Africa follows closely with 2,138.

There are about 1,300 languages in the Pacific, and 1,064 in South and North America. Europe, despite its many nation-states, is at the bottom of the pack with just 286.

2. These are some of the languages with the most native speakers

Chinese has more native speakers than any other language, followed by Hindi and Urdu, which have the same linguistic origins in northern India. English comes next with 527 million native speakers. Arabic is used by nearly 100 million more native speakers than Spanish.

The numbers are fascinating because they reflect the fact that two-thirds of the world’s population share only 12 native languages. Those numbers were recently published by the University of Düsseldorf’s Ulrich Ammon, who conducted a 15-year-long study.

His numbers are surprising, compared with the ones featured in the CIA’s Factbook. According to the CIA, Spanish is spoken by 4.85 percent of the world’s population and its use is even more widespread than English, which is spoken by 4.83 percent. However, the CIA numbers include only first native languages. Many people are bilingual, and whereas Spanish might be their first native language, English could be their second one. Ammon counts both first and second native language speakers.

The number for Portuguese is smaller than other sources suggest because not all Brazilians are native speakers. Some might also be surprised that Korean or Punjabi do not show up on the list: Indeed, both are nearly as widely spoken as Italian.

3. This map shows the countries with the most and least diversity of languages 

http://www.washingtonpost.com/graphics/world/world-languages/index.html?template=iframe&fetch=count-languages

As our visualization of Greenberg’s diversity index shows, the United States is not as linguistically diverse as many other nations.

If you randomly select two people in Cameroon, for instance, there is a 97 percent likelihood that they will have different mother tongues. In the United States, there is only a 33 percent likelihood that this is going to happen. You can click on the various countries shown in the map above to find out how the United States compares with other countries.

4. Many popular languages are spoken in more than just one country

The reason why English, French and Spanish are among the world’s most widespread languages has its roots in the imperial past of the nations where they originate.

5. English is widely used as an official language

http://www.washingtonpost.com/graphics/world/world-languages/index.html?template=iframe&fetch=english-speakers

However, whether a country has English as its official language says little about how its citizens really communicate with one another. In some of the nations highlighted above, only a tiny minority learned English as a native language.

6. Nevertheless, most languages are spoken only by a handful of people. That’s why about half of the world’s languages will disappear by the end of the century

About 3 percent of the world’s population accounts for 96 percent of all languages spoken today. Out of all languages in the world, 2,000 have fewer than 1,000 native speakers.

Hence, according to UNESCO estimates, which we visualized in the map above, about half of the world’s spoken languages will disappear by the end of the century. You can click on the map to enlarge it.

Linguistic extinction will hit some countries and regions harder than others. In the United States, endangered languages are primarily located along the West coast, as well as in reservations of indigenous people in theMidwest.

Globally,the Amazon rain forest, sub-Saharan Africa, Oceania, Australia and Southeast Asia are about to lose the most languages.

7. This chart shows how many people learn a language all over the world

Whereas English lags behind in the number of native speakers, it is by far the world’s most commonly studied language. Overall, more people learn English than French, Spanish, Italian, Japanese, German and Chinese combined.

Some languages have only recently gained attention: The number of U.S. colleges that teach Chinese has risen by 110 percent between 1990 and 2013, making the language more accessible. During the same time, the number of offered Russian college courses decreased by 30 percent.

Some language skills could be more rewarding than others. If you are able to speak German, Americans could earn $128,000 extra throughout their career, according to MIT scientist Albert Saiz. At least financially, German is worth twice as much as French and nearly three times as much as Spanish, for instance.

Other posts on WorldViews: 

An ultra-nationalist Russian biker gang is invading Europe

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These maps show world’s least religious countries

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Other visualizations you might be interested in: 

The second most spoken languages around the world (Olivet Nazarene University/ Digital Third Coast)

http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2015/04/23/the-worlds-languages-in-7-maps-and-charts/

Ageing: The girls who never grow older


A handful of girls seem to defy one of the biggest certainties in life: ageing. Virginia Hughes reports on the families wrestling with a condition they can’t explain, and the scientist who believes that these children could hold the key to immortality.

Richard Walker has been trying to conquer ageing since he was a 26-year-old free-loving hippie. It was the 1960s, an era marked by youth: Vietnam War protests, psychedelic drugs, sexual revolutions. The young Walker relished the culture of exultation, of joie de vivre, and yet was also acutely aware of its passing. He was haunted by the knowledge that ageing would eventually steal away his vitality – that with each passing day his body was slightly less robust, slightly more decayed. One evening he went for a drive in his convertible and vowed that by his 40th birthday, he would find a cure for ageing.

Walker became a scientist to understand why he was mortal. “Certainly it wasn’t due to original sin and punishment by God, as I was taught by nuns in catechism,” he says. “No, it was the result of a biological process, and therefore is controlled by a mechanism that we can understand.”

Scientists have published several hundred theories of ageing, and have tied it to a wide variety of biological processes. But no one yet understands how to integrate all of this disparate information.

Walker, now 74, believes that the key to ending ageing may lie in a rare disease that doesn’t even have a real name, “Syndrome X”. He has identified four girls with this condition, marked by what seems to be a permanent state of infancy, a dramatic developmental arrest. He suspects that the disease is caused by a glitch somewhere in the girls’ DNA. His quest for immortality depends on finding it.

(Thinkstock)

(Thinkstock)

It’s the end of another busy week and MaryMargret Williams is shuttling her brood home from school. She drives an enormous SUV, but her six children and their coats and bags and snacks manage to fill every inch. The three big kids are bouncing in the very back. Sophia, 10, with a mouth of new braces, is complaining about a boy-crazy friend. She sits next to Anthony, seven, and Aleena, five, who are glued to something on their mother’s iPhone. The three little kids squirm in three car seats across the middle row. Myah, two, is mining a cherry slushy, and Luke, one, is pawing a bag of fresh crickets bought for the family gecko.

Finally there’s Gabrielle, who’s the smallest child, and the second oldest, at nine years old. She has long, skinny legs and a long, skinny ponytail, both of which spill out over the edges of her car seat. While her siblings giggle and squeal, Gabby’s dusty-blue eyes roll up towards the ceiling. By the calendar, she’s almost an adolescent. But she has the buttery skin, tightly clenched fingers and hazy awareness of a newborn.

Back in 2004, when MaryMargret and her husband, John, went to the hospital to deliver Gabby, they had no idea anything was wrong. They knew from an ultrasound that she would have clubbed feet, but so had their other daughter, Sophia, who was otherwise healthy. And because MaryMargret was a week early, they knew Gabby would be small, but not abnormally so. “So it was such a shock to us when she was born,” MaryMargret says.

Gabby came out purple and limp. Doctors stabilised her in the neonatal intensive care unit and then began a battery of tests. Within days the Williamses knew their new baby had lost the genetic lottery. Her brain’s frontal lobe was smooth, lacking the folds and grooves that allow neurons to pack in tightly. Her optic nerve, which runs between the eyes and the brain, was atrophied, which would probably leave her blind. She had two heart defects. Her tiny fists couldn’t be pried open. She had a cleft palate and an abnormal swallowing reflex, which meant she had to be fed through a tube in her nose. “They started trying to prepare us that she probably wouldn’t come home with us,” John says. Their family priest came by to baptise her.

Baby (SPL)

Unlike typical babies, Gabby Williams was born with a smooth frontal lobe in her brain, along with a number of other developmental defects (SPL)

Day after day, MaryMargret and John shuttled between Gabby in the hospital and 13-month-old Sophia at home. The doctors tested for a few known genetic syndromes, but they all came back negative. Nobody had a clue what was in store for her. Her strong Catholic family put their faith in God. “MaryMargret just kept saying, ‘She’s coming home, she’s coming home’,” recalls her sister, Jennie Hansen. And after 40 days, she did.

Gabby cried a lot, loved to be held, and ate every three hours, just like any other newborn. But of course she wasn’t. Her arms would stiffen and fly up to her ears, in a pose that the family nicknamed her “Harley-Davidson”. At four months old she started having seizures. Most puzzling and problematic, she still wasn’t growing. John and MaryMargret took her to specialist after specialist: a cardiologist, a gastroenterologist, a geneticist, a neurologist, an ophthalmologist and an orthopaedist. “You almost get your hopes up a little – ’This is exciting! We’re going to the gastro doctor, and maybe he’ll have some answers’,” MaryMargret says. But the experts always said the same thing: nothing could be done.

The first few years with Gabby were stressful. When she was one and Sophia two, the Williamses drove from their home in Billings, Montana, to MaryMargret’s brother’s home outside of St Paul, Minnesota. For nearly all of those 850 miles, Gabby cried and screamed. This continued for months until doctors realised she had a run-of-the-mill bladder infection. Around the same period, she acquired a severe respiratory infection that left her struggling to breathe. John and MaryMargret tried to prepare Sophia for the worst, and even planned which readings and songs to use at Gabby’s funeral. But the tiny toddler toughed it out.

While Gabby’s hair and nails grew, her body wasn’t getting bigger. She was developing in subtle ways, but at her own pace. MaryMargret vividly remembers a day at work when she was pushing Gabby’s stroller down a hallway with skylights in the ceiling. She looked down at Gabby and was shocked to see her eyes reacting to the sunlight. “I thought, ‘Well, you’re seeing that light!’” MaryMargret says. Gabby wasn’t blind, after all.

Despite the hardships, the couple decided they wanted more children. In 2007 MaryMargret had Anthony, and the following year she had Aleena. By this time, the Williamses had stopped trudging to specialists, accepting that Gabby was never going to be fixed. “At some point we just decided,” John recalls, “it’s time to make our peace.”

Mortal questions

When Walker began his scientific career, he focused on the female reproductive system as a model of “pure ageing”: a woman’s ovaries, even in the absence of any disease, slowly but inevitably slide into the throes of menopause. His studies investigated how food, light, hormones and brain chemicals influence fertility in rats. But academic science is slow. He hadn’t cured ageing by his 40th birthday, nor by his 50th or 60th. His life’s work was tangential, at best, to answering the question of why we’re mortal, and he wasn’t happy about it. He was running out of time.

So he went back to the drawing board. As he describes in his book, Why We Age, Walker began a series of thought experiments to reflect on what was known and not known about ageing.

Ageing is usually defined as the slow accumulation of damage in our cells, organs and tissues, ultimately causing the physical transformations that we all recognise in elderly people. Jaws shrink and gums recede. Skin slacks. Bones brittle, cartilage thins and joints swell. Arteries stiffen and clog. Hair greys. Vision dims. Memory fades. The notion that ageing is a natural, inevitable part of life is so fixed in our culture that we rarely question it. But biologists have been questioning it for a long time.

DNA (SPL)

Our DNA mechanics become less effective with age (SPL)

It’s a harsh world out there, and even young cells are vulnerable. It’s like buying a new car: the engine runs perfectly but is still at risk of getting smashed on the highway. Our young cells survive only because they have a slew of trusty mechanics on call. Take DNA, which provides the all-important instructions for making proteins. Every time a cell divides, it makes a near-perfect copy of its three-billion-letter code. Copying mistakes happen frequently along the way, but we have specialised repair enzymes to fix them, like an automatic spellcheck. Proteins, too, are ever vulnerable. If it gets too hot, they twist into deviant shapes that keep them from working. But here again, we have a fixer: so-called ‘heat shock proteins’ that rush to the aid of their misfolded brethren. Our bodies are also regularly exposed to environmental poisons, such as the reactive and unstable ‘free radical’ molecules that come from the oxidisation of the air we breathe. Happily, our tissues are stocked with antioxidants and vitamins that neutralise this chemical damage. Time and time again, our cellular mechanics come to the rescue.

Which leads to the biologists’ longstanding conundrum: if our bodies are so well tuned, why, then, does everything eventually go to hell?

One theory is that it all boils down to the pressures of evolution. Humans reproduce early in life, well before ageing rears its ugly head. All of the repair mechanisms that are important in youth – the DNA editors, the heat shock proteins, the antioxidants – help the young survive until reproduction, and are therefore passed down to future generations. But problems that show up after we’re done reproducing cannot be weeded out by evolution. Hence, ageing.

Most scientists say that ageing is not caused by any one culprit but by the breakdown of many systems at once. Our sturdy DNA mechanics become less effective with age, meaning that our genetic code sees a gradual increase in mutations. Telomeres, the sequences of DNA that act as protective caps on the ends of our chromosomes, get shorter every year. Epigenetic messages, which help turn genes on and off, get corrupted with time. Heat shock proteins run down, leading to tangled protein clumps that muck up the smooth workings of a cell. Faced with all of this damage, our cells try to adjust by changing the way they metabolise nutrients and store energy. To ward off cancer, they even know how to shut themselves down. But eventually cells stop dividing and stop communicating with each other, triggering the decline we see from the outside.

The telomeres that protect our chromosomes get progressively shorter as we age (SPL)

The telomeres that protect our chromosomes get progressively shorter as we age (SPL)

Scientists trying to slow the ageing process tend to focus on one of these interconnected pathways at a time. Some researchers have shown, for example, that mice on restricted-calorie diets live longer than normal. Other labs have reported that giving mice rapamycin, a drug that targets an important cell-growth pathway, boosts their lifespan. Still other groups are investigating substances that restore telomeres, DNA repair enzymes and heat shock proteins.

During his thought experiments, Walker wondered whether all of these scientists were fixating on the wrong thing. What if all of these various types of cellular damages were the consequences of ageing, but not the root cause of it? He came up with an alternative theory: that ageing is the unavoidable fallout of our development.

The idea sat on the back burner of Walker’s mind until the evening of 23 October 2005. He was working in his home office when his wife called out to him to join her in the family room. She knew he would want to see what was on TV: an episode of Dateline about a young girl who seemed to be “frozen in time”. Walker watched the show and couldn’t believe what he was seeing. Brooke Greenberg was 12 years old, but just 13 pounds (6kg) and 27 inches (69cm) long. Her doctors had never seen anything like her condition, and suspected the cause was a random genetic mutation. “She literally is the Fountain of Youth,” her father, Howard Greenberg, said.

Walker was immediately intrigued. He had heard of other genetic diseases, such as progeria and Werner syndrome, which cause premature ageing in children and adults respectively. But this girl seemed to be different. She had a genetic disease that stopped her development and with it, Walker suspected, the ageing process. Brooke Greenberg, in other words, could help him test his theory.

Uneven growth

Brooke was born a few weeks premature, with many birth defects. Her paediatrician labeled her with Syndrome X, not knowing what else to call it.

After watching the show, Walker tracked down Howard Greenberg’s address. Two weeks went by before Walker heard back, and after much discussion he was allowed to test Brooke. He was sent Brooke’s medical records as well as blood samples for genetic testing. In 2009, his team published a brief report describing her case.

Walker’s analysis found that Brooke’s organs and tissues were developing at different rates. Her mental age, according to standardised tests, was between one and eight months. Her teeth appeared to be eight years old; her bones, 10 years. She had lost all of her baby fat, and her hair and nails grew normally, but she had not reached puberty. Her telomeres were considerably shorter than those of healthy teenagers, suggesting that her cells were ageing at an accelerated rate.

All of this was evidence of what Walker dubbed “developmental disorganisation”. Brooke’s body seemed to be developing not as a coordinated unit, he wrote, but rather as a collection of individual, out-of-sync parts. “She is not simply ‘frozen in time’,” Walker wrote. “Her development is continuing, albeit in a disorganised fashion.”

(SPL)

(SPL)

The big question remained: why was Brooke developmentally disorganised? It wasn’t nutritional and it wasn’t hormonal. The answer had to be in her genes. Walker suspected that she carried a glitch in a gene (or a set of genes, or some kind of complex genetic programme) that directed healthy development. There must be some mechanism, after all, that allows us to develop from a single cell to a system of trillions of cells. This genetic programme, Walker reasoned, would have two main functions: it would initiate and drive dramatic changes throughout the organism, and it would also coordinate these changes into a cohesive unit.

Ageing, he thought, comes about because this developmental programme, this constant change, never turns off. From birth until puberty, change is crucial: we need it to grow and mature. After we’ve matured, however, our adult bodies don’t need change, but rather maintenance. “If you’ve built the perfect house, you would want to stop adding bricks at a certain point,” Walker says. “When you’ve built a perfect body, you’d want to stop screwing around with it. But that’s not how evolution works.” Because natural selection cannot influence traits that show up after we have passed on our genes, we never evolved a “stop switch” for development, Walker says. So we keep adding bricks to the house. At first this doesn’t cause much damage – a sagging roof here, a broken window there. But eventually the foundation can’t sustain the additions, and the house topples. This, Walker says, is ageing.

Brooke was special because she seemed to have been born with a stop switch. But finding the genetic culprit turned out to be difficult. Walker would need to sequence Brooke’s entire genome, letter by letter.

That never happened. Much to Walker’s chagrin, Howard Greenberg abruptly severed their relationship. The Greenbergs have not publicly explained why they ended their collaboration with Walker, and declined to comment for this article.

Second chance

In August 2009, MaryMargret Williams saw a photo of Brooke on the cover of People magazine, just below the headline “Heartbreaking mystery: The 16-year-old baby”. She thought Brooke sounded a lot like Gabby, so contacted Walker.

After reviewing Gabby’s details, Walker filled her in on his theory. Testing Gabby’s genes, he said, could help him in his mission to end age-related disease – and maybe even ageing itself.

This didn’t sit well with the Williamses. John, who works for the Montana Department of Corrections, often interacts with people facing the reality of our finite time on Earth. “If you’re spending the rest of your life in prison, you know, it makes you think about the mortality of life,” he says. What’s important is not how long you live, but rather what you do with the life you’re given. MaryMargret feels the same way. For years she has worked in a local dermatology office. She knows all too well the cultural pressures to stay young, and wishes more people would embrace the inevitability of getting older. “You get wrinkles, you get old, that’s part of the process,” she says.

Botox, a solution for some who wish to stave off the signs of ageing (SPL)

Botox, a solution for some who wish to stave off the signs of ageing (SPL)

But Walker’s research also had its upside. First and foremost, it could reveal whether the other Williams children were at risk of passing on Gabby’s condition.

For several months, John and MaryMargret hashed out the pros and cons. They were under no illusion that the fruits of Walker’s research would change Gabby’s condition, nor would they want it to. But they did want to know why. “What happened, genetically, to make her who she is?” John says. And more importantly: “Is there a bigger meaning for it?”

John and MaryMargret firmly believe that God gave them Gabby for a reason. Walker’s research offered them a comforting one: to help treat Alzheimer’s and other age-related diseases. “Is there a small piece that Gabby could present to help people solve these awful diseases?” John asks. “Thinking about it, it’s like, no, that’s for other people, that’s not for us.” But then he thinks back to the day Gabby was born. “I was in that delivery room, thinking the same thing – this happens to other people, not us.”

Still not entirely certain, the Williamses went ahead with the research.

Amassing evidence

Walker published his theory in 2011, but he’s only the latest of many researchers to think along the same lines. “Theories relating developmental processes to ageing have been around for a very long time, but have been somewhat under the radar for most researchers,” says Joao Pedro de Magalhaes, a biologist at the University of Liverpool. In 1932, for example, English zoologist George Parker Bidder suggested that mammals have some kind of biological “regulator” that stops growth after the animal reaches a specific size. Ageing, Bidder thought, was the continued action of this regulator after growth was done.

Subsequent studies showed that Bidder wasn’t quite right; there are lots of marine organisms, for example, that never stop growing but age anyway. Still, his fundamental idea of a developmental programme leading to ageing has persisted.

For several years, Stuart Kim’s group at Stanford University has been comparing which genes are expressed in young and old nematode worms. It turns out that some genes involved in ageing also help drive development in youth.

Kim suggested that the root cause of ageing is the “drift”, or mistiming, of developmental pathways during the ageing process, rather than an accumulation of cellular damage.

Mice on restricted diets live longer (SPL)

Mice on restricted diets live longer (SPL)

Other groups have since found similar patterns in mice and primates. One study, for example, found that many genes turned on in the brains of old monkeys and humans are the same as those expressed in young brains, suggesting that ageing and development are controlled by some of the same gene networks.

Perhaps most provocative of all, some studies of worms have shown that shutting down essential development genes in adults significantly prolongs life. “We’ve found quite a lot of genes in which this happened – several dozen,” de Magalhaes says.

Nobody knows whether the same sort of developmental-programme genes exist in people. But say that they do exist. If someone was born with a mutation that completely destroyed this programme, Walker reasoned, that person would undoubtedly die. But if a mutation only partially destroyed it, it might lead to a condition like what he saw in Brooke Greenberg or Gabby Williams. So if Walker could identify the genetic cause of Syndrome X, then he might also have a driver of the ageing process in the rest of us.

And if he found that, then could it lead to treatments that slow – or even end – ageing? “There’s no doubt about it,” he says.

Public stage

After agreeing to participate in Walker’s research, the Williamses, just like the Greenbergs before them, became famous. In January 2011, when Gabby was six, the television channel TLC featured her on a one-hour documentary. The Williams family also appeared on Japanese television and in dozens of newspaper and magazine articles.

Other than becoming a local celebrity, though, Gabby’s everyday life hasn’t changed much since getting involved in Walker’s research. She spends her days surrounded by her large family. She’ll usually lie on the floor, or in one of several cushions designed to keep her spine from twisting into a C shape. She makes noises that would make an outsider worry: grunting, gasping for air, grinding her teeth. Her siblings think nothing of it. They play boisterously in the same room, somehow always careful not to crash into her. Once a week, a teacher comes to the house to work with Gabby. She uses sounds and shapes on an iPad to try to teach cause and effect. When Gabby turned nine, last October, the family made her a birthday cake and had a party, just as they always do. Most of her gifts were blankets, stuffed animals and clothes, just as they are every year. Her aunt Jennie gave her make-up.

Walker teamed up with geneticists at Duke University and screened the genomes of Gabby, John and MaryMargret. This test looked at the exome, the 2% of the genome that codes for proteins. From this comparison, the researchers could tell that Gabby did not inherit any exome mutations from her parents – meaning that it wasn’t likely that her siblings would be able to pass on the condition to their kids. “It was a huge relief – huge,” MaryMargret says.

Still, the exome screening didn’t give any clues as to what was behind Gabby’s disease. Gabby carries several mutations in her exome, but none in a gene that would make sense of her condition. All of us have mutations littering our genomes. So it’s impossible to know, in any single individual, whether a particular mutation is harmful or benign – unless you can compare two people with the same condition.

All girls

Luckily for him, Walker’s continued presence in the media has led him to two other young girls who he believes have the same syndrome. One of them, Mackenzee Wittke, of Alberta, Canada, is now five years old, with has long and skinny limbs, just like Gabby. “We have basically been stuck in a time warp,” says her mother, Kim Wittke. The fact that all of these possible Syndrome X cases are girls is intriguing – it could mean that the crucial mutation is on their X chromosome. Or it could just be a coincidence.

Walker is working with a commercial outfit in California to compare all three girls’ entire genome sequences – the exome plus the other 98% of DNA code, which is thought to be responsible for regulating the expression of protein-coding genes.

For his theory, Walker says, “this is do or die – we’re going to do every single bit of DNA in these girls. If we find a mutation that’s common to them all, that would be very exciting.”

But that seems like a very big if.

(Brain Smithson/Flickr)

(Brain Smithson/Flickr)

Most researchers agree that finding out the genes behind Syndrome X is a worthwhile scientific endeavour, as these genes will no doubt be relevant to our understanding of development. They’re far less convinced, though, that the girls’ condition has anything to do with ageing. “It’s a tenuous interpretation to think that this is going to be relevant to ageing,” says David Gems, a geneticist at University College London. It’s not likely that these girls will even make it to adulthood, he says, let alone old age.

It’s also not at all clear that these girls have the same condition. Even if they do, and even if Walker and his collaborators discover the genetic cause, there would still be a steep hill to climb. The researchers would need to silence the same gene or genes in laboratory mice, which typically have a lifespan of two or three years. “If that animal lives to be 10, then we’ll know we’re on the right track,” Walker says. Then they’d have to find a way to achieve the same genetic silencing in people, whether with a drug or some kind of gene therapy. And then they’d have to begin long and expensive clinical trials to make sure that the treatment was safe and effective. Science is often too slow, and life too fast.

End of life

On 24 October 2013, Brooke passed away. She was 20 years old. MaryMargret heard about it when a friend called after reading it in a magazine. The news hit her hard. “Even though we’ve never met the family, they’ve just been such a part of our world,” she says.

MaryMargret doesn’t see Brooke as a template for Gabby – it’s not as if she now believes that she only has 11 years left with her daughter. But she can empathise with the pain the Greenbergs must be feeling. “It just makes me feel so sad for them, knowing that there’s a lot that goes into a child like that,” she says. “You’re prepared for them to die, but when it finally happens, you can just imagine the hurt.”

Today Gabby is doing well. MaryMargret and John are no longer planning her funeral. Instead, they’re beginning to think about what would happen if Gabby outlives them. (Sophia has offered to take care of her sister.) John turned 50 this year, and MaryMargret will be 41. If there were a pill to end ageing, they say they’d have no interest in it. Quite the contrary: they look forward to getting older, because it means experiencing the new joys, new pains and new ways to grow that come along with that stage of life.

Richard Walker, of course, has a fundamentally different view of growing old. When asked why he’s so tormented by it, he says it stems from childhood, when he watched his grandparents physically and psychologically deteriorate. “There was nothing charming to me about sedentary old people, rocking chairs, hot houses with Victorian trappings,” he says. At his grandparents’ funerals, he couldn’t help but notice that they didn’t look much different in death than they did at the end of life. And that was heartbreaking. “To say I love life is an understatement,” he says. “Life is the most beautiful and magic of all things.”

If his hypothesis is correct – who knows? – it might one day help prevent disease and modestly extend life for millions of people. Walker is all too aware, though, that it would come too late for him. As he writes in his book: “I feel a bit like Moses who, after wandering in the desert for most years of his life, was allowed to gaze upon the Promised Land but not granted entrance into it.”

This is an edited version of an article originally published by Mosaic, and is reproduced under a Creative Commons licence. For more Mosaicarticles click here.

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http://www.bbc.com/future/story/20140520-the-girls-who-never-age?ocid=fbfut

Melike Amannisaxanning Hayati we Ijadiyetliri Toghrisida


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xelqimizge özining istidati we öchmes töhpiliri bilen tunushluq bolghan meshhur muqamshunas , Shaire melike amannisaxan texminen miladiye 1523-yili dulan tiznap deryasi boyidiki ghazköl yëza qomushluq mehellisi kembeghel bir utunchi ailiside dunyagha kelgen , Amannisa toghruluq tepsiliy hem ishenchlik melumatlar bizge molla ismetulla binni molla nimetulla möjizining «tewarixi musiqiyun» (muzikantlar tarixi) namliq qimmetlik esiri arqiliq yëtip kelgen bolup , U özining bu esiride amannisaxan toghruluq töwendikilerni yazidu : _
on yettinchi piri melike amannisaxan xënim idi , Bu xënim sultan abdureshidxanning xanishi idi , U öz dewrining yigane shairesi bolup , «diwan nefisi» namliq shërin bir kitap yazghanidi , Xettatliqta üstün maharetke ige idi ,Muzika ilimidimu shundaq kamalet igisi idiki ,Sultan uninggha taqetsiz ashiq we ixtiyarsiz sheyda bolghanidi .sultan öz wezir-emir we leshkerliri bilen paytexit yerkendin atlinip chiqip ,Tarim deryasini boylap ,Teklimakan deshtige shikargha yüzlendi we birnechche kün shu etrapta boldi .sultanning kichiliri puqrache yasinip ,Qunuchi musapir süpitide sehra yaqisidiki öylerde ghëribane qonidighan we shu yol bilen emeldarlarning reiyege zulum-setem qilghan-qilmighanliqini tekshüridighan aditi bar idi .bir küni shu yusunda ekrem atliq bir mehrimi bilen xarabi bir öyge qonuchi süpitide kirdi ,Bu öy mehmud atliq otunchining öyi idi ,Bu melike bolsa shu mehmud ning qizi idi ,Sultan öyning bolungida turghan bir temburni körüp qëlip ,Mehmudtin tembur chëlip birishni telep qildi ,Mehmud :«men tembur chëlishni bilmeymen ,Mushu qizimiz manga tembur ëlip ber dep xapa qilip aldurghan, Qizim chalidu » dep jawap berdi ,Sultan :«emse qizingiz chëlip bersun » didi .mehmud qizigha emir qildi ,Qiz temburni ëlip penjigah muqamigha shindaq chaldiki ,Sultan heyran qaldi ,Bulupmu qiz özi yazghan bir shiirni muqamgha sëlip oqughanda ,Sultan qizning muhabbitide küyüp bihush bolup ketti ,Shiirning bashlanmi bëyiti mundaq idi :
senga yüz shükür yarep bizge adil padishah qilding ,
feqir-miskin’ghe abdureshidxanni penah qilding .
bu ghezelning chüshürge bëyiti mundaq baghlan’ghanidi
nefisi kiche –kündüz qil dua tengri teqdisige ,
ki shahing heqqide qilmay dua qattiq gunah qilding .
ghezel tamam bolushigha sultan aldirap :«nefisi dëgen shair kim ?siz bu ghezelni nedin ögen’gen ?» dep sorighanidi .
<<xeqning ghezilinimu yad ëlip oqumdiken ? men nawaiy ,Fuzuliy , Zelilining shiërliridin bashqini oqumaymen ,Bu ghezel özümning , Nefisi dëgen mëning texellusum >> dep jawap berdi , Sultan uning qanche yashqa kirgenlikini sorighanidi , Atisi << 13 yashqa kirdi >> dep jawap berdi , Sultan tëximu heyran boldi . angghiche amannisa xënim qupup , Özi yazghan birnechche shiërlarni ekilip körsetti , Xëtining hösni özining hösni bilen beslishetti , Padishah bu xetni shunche kichik naresidening yazghanliqigha ishenmey :<< qëni emse ,Men qarap turay ,Bir shiir yëzip bëqing >> dëgenidi ,Qiz düwet-qelem we qeghez ëlip këlip töwendiki bëyitni yazdi :
yareb bu bende qildi ejep suizen menga ,
guya bu öyge ündi bu axsham tiken menga .

sultan küldi , Ishendim ,Manga hejwi qilmisila dëdi we mehmud bilen tashqirigha chiqip << biz hëli këlimiz >> dep këtip qaldi . u leshkergahigha bërip , Wezir-emirlerge bolghan ehwalni bayan qildi , Bëshigha taj kiyip , Üstige dewaj yapti , Derhal on qoy we etlesler teyyarlandi , Tün yërimda qiriq kishi mehmudning öyige këlip meqsedni bayan qildi , Padishah üzini ashkare qilip , Toy qilip qizni nikahigha aldi . xudayitaallah bu qizgha shundq eqil paraset ata qilghan idiki buni teriplep olturushning hajiti yoq , «diwan nefisi» ni yazdi , Xutun –qizlargha nesihet qilish mezmunidiki <<exlaqi jemile >> (güzel exlaq) namliq bir kitap yazdi . <<shoruhulqulub>> (qelibler sherhi) namliq bir risale yazdi , Shairliq we neghmichilik we xettatliq toghrisida bundaq menilik kitablar az ,<<ishret en’giz>> (shadliq qozghighuchi) namliq muqamnimu bu melike ijad qilghanidi , Küchlük reshik tüpeylidin sultan buni öz namida qiliwalghan hem shu buyiche neghmichilerge ögitilgen , Bu melike 34 yëshida tughutta wapat bolghan dëyilidu , Melike alemdin ötkendin këyin , Sultan özini öltürüwalghudek  halgha yëtip  , Sewdayiliq kësilige muptila boldi , Sultan axiri yighlap alemdin ötti dëyilidu .
amannisa heqqide yene molla salih kashgherining <<chinggizname>> dëgen esiride <<…xan axiri bir reif lulini aldiler ,Chüchük xanim serzenish (tapa-tene) qildi << : sen lulini alding dep ,Xan bu robaiyni tosattin ëyttiler :
<< mehbub eger köngül qebuli bolse ,
shirin hereket ,Xush usuli bolse .
jan otrasida aningki yoli bolse ,
ni eyib aning eslisi luli bolse ,
xanim hem güzeshit (kechürüsh) qildiler. >>
dep yëzilip amannisaxandin bisharet bërilgen .
bu yerdiki << luli >> sözi eyni waqittiki tarim wadisidiki dolan diyarida yashap kelgen senetxumar mekit xelqige qaritilghan bolup , Ular fiudal muteessip ishanlar teripidin kemsitilip <<luli>> dep atalghanidi . bu amannisaxanning naxsha –ussulgha mahir , Addi  senetkar xelqning perzenti ikenlikini chüshendürüp bëridu .
yuqiriqi tarixi matëryallardin shuni biliwëlishqa boliduki  , Melike emannisaxan bir addi , Kembeghel utunchi ailiside dunyagha kelgen , Özining güzel latapiti we bilimi bilen sultanning yaqturishigha ëriship,  uning bilen toy qilghan .
melike amannisaxan ordigha kirgendin këyin sultan abdureshidxanning heqiqiy söygüsige ërishken , El arisigha bërip muqamni qëzish , Toplash , Retlesh ,Yürüshleshtürüshtin ibaret büyük ishta uning qollishigha hem himaye qilishigha ërishken bolsimu  , Ordidiki bir qisim muteessip wezir –wuzuralar we diniy hoquqni qolgha ëliwalghan xoja-ishanlar birliship uninggha ökte qopqan . ular<< ordini muqamchilar igilep ketti , Qollirigha saz tutushiwalghan zidi pes tijimeller xalighanche kirip ordini qelenderxanigha aylandurup qoydi , Xanliqning ghezinisidin nurghun aqchilar bihude xejlinip ketti , Xanish amannsa xënim ashu tijimel muqamchilargha mubarek jamalini uchuq-ashkara körsitip bille saz chëliship , Muqeddes diniy islamimizgha muxalip këlidighan gunahliq ishlarni qiliwatidu >> dëgendek bednamlarni chaplap muqamdin ibaret bu büyük meniwiy roh ghezinisini yoqitiwetmekchi bolushqan .
melike amannisa xënim ene shundaq chetke qëqish , Yushurun ahanet qilishlargha chidap ,  muqam retlesh , Shiir yëzish ishlirini bir künmu toxtitip qoymighan , Qidirxan yerkendidek meshhur muqam ustazliri uninggha herjehettin yardemde bolghan , Sultan abdureshidxanmu qetiy niyetke këlip uni qollighan . amannisaxan sultanning muhebbitidin we adaletlikidin süyünüp uninggha atap mundaq bir parche shiër yazghan , Bu shiër hem hazirghiche muqam tëkistliri bilen bille zamanimizgiche yëtip kelgen :
kishi keldi jahan’gha kördi tengsizlik balasini ,
xudawende qubul qilghin feqirler iltijasini .
adalet birle dunyagha höküm sürse ulugh xislet ,
shunga el bashpanah derler diyarim padishahini .
chimende gül ëchilghanda qilur bulbul nichük taqet ,
shu chagh bulbul turalamdu jaranglatmay nawasini .
heqiqet we adaletning ulugh serdarini yadlap ,
nefise chaldi shukrane qilip bu penjigahini .

biraq zaman chaqi tetür chögilep, Ayallararisidin chiqqan bu latapetlik ,Bilimlik ,Qeyser muqam xanishi texminen miladiye 1557-yili ordida tughut üstide wapat bolghan . u wapat bolushning aldida wesiyet qilip mundaq digen :«men bu alemdin këtimen ,Elning meripiti üchün bir ömür tirishtim ,Buningdin bashqa sermayem ,Yaxshi xislet ,Pezilitimmu yoq . öz hayatimda yëzip chiqqan meniwi ümüdüm –ghezinemni baqiy alemge ëlip këtey .qumush qelemlirimning qërindisi bilen su issitip mëni yuyunglar ,Melike raziyening yaqut yëziqi bilen yëzilghan meshep shiripni tëxi küchürüp bolalmighanidim ,Qizlarning biri axirni yëzip elge teqdim qilsun ,Patime binni ehmedning xush xetni bilen qebremge xatire yëzinglar……
( amannisaxanning tughulghan hem wapat bolghan waqti ëniq emes ,Shundaq bolsimu tewarixi musqiyunda ëytilghan ,Melikining 34 yëshida alemdin ötkenliki ,Sultan abdureshidxanning melikining ülümidin kiyin sewdayiliq kisilige giriptar bolup alemdin ötkenlqki toghrisidiki bayanlargha asasen melike amannisaxanni hijriye 930-yillarning bashliri yeni miladiye 1520-yillarning otturliri dunyagha këlip hijriye 930-yillarning otturliri yeni miladiye 1550-yillarning axirliri alemdin ötken dep qarash mümkin ).
shundaq qilip uyghur xelqining bibaha gühiri bolghan on ikki muqamni retlesh , Yürüshleshtürüsh  , El arisigha tarqitish ishlirigha nahayiti zor töhpilerni qoshqan ,Xelqning medeniyet ,  edebiyat –senet ishlirining rawajlinishi üchün yürek qënini serp qilghan bu yalqunluq yürek suqushtin bimehel toxtighan bolsimu ,  lëkin uning shu öchmes töhpilirining sheripitige xelqimiz uni taki hazirghiche qelbining chongqur qëtida saqlap , Namini yadlap, Uning xatirisi üchün abidilerni qaturup ,  rohini tawap qilip kelmekte hem kelgüsidimu uning mubarek muqam xanishliq nami ewladlar qelbide menggü ornighusi .

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Elshir Newa’i Dastanliridiki Tiragédiylik Roh we Istétik Yükseklik


Alshir Nawayi
Tiragédiye eng deslep grik yunanda peyda bolghanda, u peqet tiyatirning bir türi dep qaralghanidi. Yunan peylasopi aristotél qedimki grik yunanning yazghuchiliri sofokl we isxlning dangliq tragédiylirini tehlil qilish asasida tunji qétim tragédiysi istétik katégiriye da’irisde tehlil qilghan hem tiyatir dep qarighanidi. Shuningdin tartip istétika tarixida tragédiye omumen keng we tar da’iride chüshinip kélin’gen. Omumen insanning tasadipiy yaki muqerrerlikke ige amilliri keltürüp chiqarghan azab-oqubet, bexitsizlik, külpet we ölüm qismetlirini kishiler tragéidiylik aqiwet, dep qarighan. Tar da’irdin alghanda tragédiye istétik yükseklikning merkezleshken ipadisi dep qaralghan. Sen’ettiki tragédiye bolsa ré’alliqtiki tarixiy, ijtima’iy tragédiye amillirini asas qilsimu, lékin bularning hemmisi tragédiylik bolmastin, belki edebiyat-sen’et ijadiytidiki tragédilik ré’al hadisilerning edib-sen’etkarning azabi, tragédiysi ichide yüksek istétik tipikleshtürüsh, oylinish we meniwi halqishning ipadiisi. Sen’etkarning azab, bexitsizlik ichidin bext, shadliq we erkinlikning menzilini kishige körsitip bérishidur. Insanning kishlik hayat we teqdir heqqidiki oylinish musapisi bilen emeliyet musapisining özi bir tragédiyilik jeryan. Shunglashqa, tragédiyilik ang meyli shexiste bolsun yaki bir millette omumyüzlük jehette bolsun, u aldi bilen shexisning sobiyéktip rohida küchiyip baridu. Hayat we ölüm, baqiliq we ötkünchilik, ghaye we ré’alliq, hésisyat we eqil arisida insan qelbi her chagh azabliq ziddiyetke tolghan bolidu. Insan qelbidiki bu toqunush tarixtiki barliq tragédiyning, sen’ettiki tragédiylik asasini teshkil qilidu. Shunga, tragédiye tar menide tiyatirning bir türini yaki istétik katégoriyning sheklini hemde yükseklikning eng merkezlik ipadilinish halitini körsetse, edebiyat-sen’et ijadiytide hayat riyazitining, jarahetlik qelibning ghéribsinish, ghezeb-chuqani, shundaqla yazghuchi-sha’irning chongqur qelb qatlimidiki istétik éngi süpitide nahayti keng ipadilindu. Tragédiylik ang yaki roh qandaqtur gherb tragédiye chüshenchisidiki ölüm bilenla belgilinip qalmay, belki insanning azab, musheqqet we teqdirge qarshi turup hayatqa qizghin kirishish, töhpe qoshush, öz qedir-qimmitini yaritishqa chaqirishtin ibaret yüksek istétik angdin terkib tapqan bolidu.
Tragédiye chüshenchisi we uning istétik ölchemliridin qarighanda, u gherb edebiyatigha mensup istétik katégoriye. Shunga, uyghur edebiyat tarixida gherb edebiyatigha oxshash heqiqiy menidiki tragédiye nezeryisi yorutulghan eser bolmisimu, lékin, azab, muhebbet we ölüm bilen birliship ipadilen’gen küchlük tragédiylik ang- uyghur medeniyet pisxkisidiki qedimki izchil we gewdilik istétik ang bolup, u klassklirimizning ijadiyet pisxikisigha chongqur singgen. Öz xelqi, turmushi, kishlik hayat we insan teqdiri meslilirige qeder chétilghan azab we tragédiye hésisiyati « oghuzname», «shiraq», « tumaris» riwayetliri, menggü tash yadikarliqliri, quchu dewridiki « ikkin tigin hékayisi»,« chistani ilik beg » qisisisi, « diwani hékmet » qatarliq klassik eserlerde chongqur otturigha qoyulghan.
Uyghur klassik edebiyatidiki tragédiye dep qaraliwatqan eserler asasen lirik yaki ipik dastanlar bolup, uni gherb tragédiylirige oxshash heqiqiy menidiki tragédiye déyish qiyin, emma héchbolmighandimu tragédiylik xususiyetke hem anggha ige eserler ikenlikide shek yoq. Bizning tragédiylik eserler hem tragédiylik ang dégende közde tutqinimiz, beziler uyghur tragédiyliri, dep atawatqan sanaqliq eserlerla emes, belki bu , azab, muhebbet, bextsizlik, ölüm hem teqdirge qarshiliq rohi ipadilen’gen tragéidiylik rohqa ige edebiy eserlerning hemmisige qaritilidu. Ottura esirde uyghur klassik ijadiytidiki tragédiyilik ang shöbihsizki, klassiklar ijadiytide yüksek derijide ipadilen’gen. Newa’ining tragédiyilik éngini téximu merkezlik ekis ettürüp bergen eserler « xemise» dastanliri terkibidiki « perhad-shérin»,« leyli-mejnun» din ibaret ikki tragédiyilik dastanidur. Newa’i lirikilirini tehlil qilghanda, uning yashighan dewrini alahide tilgha élip ötüshke erziydu. Albuki, elshir newa’i hüseyin bayqara hakimyitining murekkep ziddiyetke tolghan muhitida yashidi. Gerche bu hirat medeniyti güllen’gen bir mezgil bolsimu, emma u hökümranlar bilen puqralar, ilim ehilliri bilen ölimalar we ilim igilirining munasiwiti murekkepleshken, fé’odalliq siyasiy, ijtima’iy munasiwet bilen türlük idé’ologiye gireleshken, mez’hepler bilen pikir éqimilirning körishi ichide yashap, jem’iyet we ademlerni chüshen’gen, shunga u bextsizlerning qayghusi, heqqaniy küchlerning tragédiysi hem uning hayati küchning néme ilkenlikini öz dewrige qarita biwaste sélishturma qilip qoydi. Newa’i zamanisi üchün eng ré’al mesle bolghan insanning bext sa’aditi, güzel turmushi hem erkin muhebbet turmushi, barawerlik hoquqi idi. Newa’i fé’odalliq chirik munasiwet, exlaq qa’idiler élip kelgen tragédiyilerni qiz-yigitlerning muhebbet, nikah we exlaq paji’esige merkezleshtürüp, bu hayat paji’esining tarixiy ijtima’iy yiltizini ichip berdi, bu paji’ege teng qayghurdi . Sha’irning « leyli-mejnun» dastanida sherq xeliqliri arisigha keng tarqalghan hem ottura asiya edebiyatining seyyare siyuzhitigha aylan’ghan leyli bilen mejnunning bille oqup, bir-birige köngül tashlighan qiz-yigitning fé’odalliq tebiqe tüzümi we qa’idilirning bésim hem tosqunluqi bilen wisalgha yételmey, bir-birining ishqi piraqida hesret ichide dunyadin ketkenlikini yazidu. « perhad-shérin» dastanida newa’i xoten shahzadisi perhad bilen ermen melikisi shérinning en’eniwi ishqi siyuzhitini asas qilip, xeliqning bext-sa’aditi, parawanliqi üchün tirishqan, wapadar, süygüsige sadiq qiz-yigitning chin muhebbet, heqqaniyet üchün küriship axir arman’gha yételmey alemdin ötkenliki teswirleydu. Bu dastanigha newa’i özining wetenperwerlik, xeliqchiliqtin ibaret yuqiri ijtima’iy exlaqi hem istétik qarishini mujessemligen. Her ikki dastanning siyuzhiti we ziddiyet toqununishi sha’ir tolimu egri-toqay we inchike layihlen’gen. Bedi’iy qehirmanning yarqin, aliyjanab, yüksek simasini küchlük ziddiyet toqunushi ichide keskin küreshte ilgiri sürüp, tragédiyilik axirlashturghan. Newa’i bu tragédiyilik aqiwetni alijanab, heqqaniy küchlerning yaxshiliq, güzellik wekillirning tragédiysi qilip orunlashturghanda, uni ajizliq emes, belki ilghar heqqaniy küchlerning waqitliq meghlubiyiti hemde öz dewrige bolghan qarshiliqning bir xil ipadisige aylandurup, istétik yükseklikini yaritidu.
Yaxshiliq, yamanliq, ilgharliq bilen qatlamliq küchliridin ibaret ikki xil siyasiy, ijtima’iy hem exlaqiy küchning keskin ziddiyet toqunushi we kürishi, tragédiiyilik, istétik yükseklikining asasi. Bu jehettin alghanda, newa’i tragédiyiliri istétik yükseklikini namayen qilalighan.
Qedimki girik yunan tragédiyiliridin bashlap, gheribning tragédiyiliri asasen dégüdek padishah, ilahlar, xan jemeti, ésilzadiler, yuqiri tebiqe kishlirining turmushini asas qilip, ularning bextsizlik, paj’esi we ölümini tragédiye dep qarap kelgen. Shuning bilen bille, tragédiye bash qehirmanlirining ölümi we paj’elik aqwetke duchar bolushini eng axir xiristi’an dini ilahyetchilikige we teqdirge yüklep qoyghan. Uning üstüge gheribning tragédiyliride tragédiyilik aqiwet köpinche shexisning sobiktipchanliqi, shexsiyetchilik bilen biwaste munasiwetlik bolup, könglide tehdit, endishe hem ishenchini yoqitish qatarliq pisxik keypiyatlar köprek gewdilendürülgen.
Emma, newa’ining yuqirqi tragédiyilik eserlirini öz ichige alghan uyghur edebiyatidiki « gül we bulbul», « mehzun-gülnisa», « rabiye-se’idin», « nozughum» gha oxshash tragédiyilik eserlerning siyuzhit weqeliki menb’iy xeliq arisida tarqalghan epsane-riwayet yaki xeliq hékayiliri bolsa, qehirimanliri dégüdek adettiki kishiler, uning ichide el-yurt, weten üchün jan pida qilghan milliy qehirimanlarmu, özining pak, semimiy muhebbitige sadiq ashiq-meshuqlarmu bar. Uyghur tragédiyilik eserlerdiki qehirimanlarning héssiyat pisxikisi, pozitsiysi jehettin insanperwer hésslargha bay merdane, jasaretlik, öz itiqadigha sadiq, ümidwar, kolléktipchanliqi küchlük, tragédiyilik qehirimanlarning ölüm yaki paj’elik teqdirini kütüwélish arqiliq rezillikke qarshi turush qandaqtur rohiy ghalibiyetchilik bilen paniy dunyada rahet körüsh idiysidin emes, belki özining ulughwar, isyatkar keskin pozitsiysi, köz qarishi hem xarektérining ipadisi qilin’ghan. Bolupmu, ashundaq kishiler kem bolghan we bu rohqa teshna bolghan zamanda sha’ir edibning mundaq ulughwar, yüksek, alijanab kishiler hem rohning tiklinishini arzu qilghanliqi bolsa, yene bir tereptin sha’ir edibning mundaq tragédiyilik yüksek alijanab qehirimanlarning ölgisi, öz dewridiki kishilerge tewsiye qilish, bu ülgiler arqiliq dewridiki bir qisim kishilerge tesir körsitish üchün idi. Shunga, meyli « perhad-shérin» ning tragédiysi yaki « leyli-mejnun» ning tragédiysi bolsun, tégi-tektidin éyitqanda, uningdiki tragédiyilik ang öz dewrining ré’al mesliliri bilen baghlinidu. Sha’ir öz dewrining ré’al mesliliri bilen baghlinidu. Sha’ir özining küchlük tragédiyilik éngini bu dastanlargha singdürgende, qehirmanlirining tragédiyliridin hesret chékidu. Ularning paj’esige yash tökidu. Sha’ir « leyli-mejnun» dastanining axirida héssiyatini mundaq iz’har qilidu:
Yüz shükri ki bu fasaneni derd,
Herlefzide yüz nishani derd.
Jan perdelirin ewraq,
Jandin bérip ol waraqni oshshaq.
Yazghanda midadi köz qarasi,
Yazghan qara qayghu majirasi…
Söngin néche kim uzattim axir,
Yighlay-yighlay tügettim axir.
Newa’i « leyli –mejnun» we « perhad-shérin» dastanida muhebbetni bash téma qilip, fé’odalliq dewrdiki qiz-yigitlerning söygü-muhebbet paj’elirini teswirlep, ishiq yolidiki sadaqmen, wapadarliqning küch-qudritini hem u ashiq-meshuqlarning muhebbet témisigha ularning muhebbet, nikah erkinliki, barawerlik üchün küresh qilip, fé’odalliq qa’idilerge qarshi küreshtin ibaret qehirmaniliq, alijanabliq rohini singdürgen. Newa’i « perhad-shérin» dastanida nizami, genjubiwi we xisraw dihlewilerning bu témidiki ijadiyet en’enisidin bashqiche yol tutup, öz esiride shérin yaki xisrawni bash qehiriman qilmay, belki riwayetlerdiki xoten shahzadisi perhadni bash qehirman qilip, uni ilim-pen, eqil-paraset, hüner-maharette kamaletke yetken qilip teswirleydu. Perhad el-yurtining tinch parawanliqi, bexti üchün pak semimiy étqadi bilen özini béghishlaydu. Uning wujudigha yüksek wetenperwerlik, insanperwerlik xisletliri mujessemlen’gen. Newa’i shérin obrazini uning perhadqa bolghan söygü-muhebbettiki pak eqidisi we wapadarliq janlandurup, uning bu yoldiki ölümini tallash arqiliq tragédiyilik yükseklikini yaratqan.
Bu arqiliq newa’i herqandaq kishige bolghan söygü ishqini emes, belki heqiqiy chin insan’gha bolghan ishqini medhiyileydu. Shunglashqa, shérin jan üzüsh aldida perhadqa yazghan xétide özining muhebbettiki yüksek exlaqi, qimmet qarishini, pak héssiyatini insan qelbini titiritidighan halda ipadilep,hayatini axirlashturidu. Yalghuz uyghur tragédiyilik eserliridila emes, belki tragédiyilik ang ipadilen’gen eserlerning omumyüzlük bir muhim alahidiliki- bu xil eserlerde tashqi we ichki ziddiyet toqunushi keskin, pérsunazhlar obrazining xarektérida bir xil chongqur ichki qarshiliq, isyankarliq, sadiqliq, alijanab, merdaniliq rohi gewdilinip turidu.
Hüseyin bayqara dewrining siyasiy, ijtima’iy we medeniy shara’itida sha’ir elshir pütkül hayatida hem barliq ijadiytide pighanliq, hesretlik, munglan’ghan meslilerning nigizi insan we uning teqdiri meslisini otturigha qoydi. Meyli newa’ining tebi’et we bilish nezeriysi qarashliri bolsun yaki ijtima’iy exlaq qarashliri bolsun, insanning tebi’et, jem’iyettiki orni, teqdiri, qimmet meslisini yadro qilip, insan, ka’inat, tengri we teqdirning birdekliki asasida insanning musteqil ijadchanliqi, erkinlik hoquqi, güzellikini medhiyilidi. Newa’i özining bir yürüsh gumanistik idiye sistémisini öz hayatida sherq-gherb tepekkur idiye tarixini ijadiy özleshtürüp, dewr ré’alliqini hemde özining heqiqiy hayat paj’eliri, kechmishliridiki tejiribe xulasiliri bilen zich birleshtürüp yaratqanidi. Newa’i özining pelsepiwi istétik idiysini, dölet, xelq heqqidiki iqtima’iy barawerlik, adalet, heqqaniyet, ilim-pen qarishini « heyretul obraz», « seddi iskender» qatarliqlar dastanlirida yorutqan bolsa, hayat, muhebbet, güzellik, exlaq we bext-sa’adet heqqidiki istétik qarashlirini, insanning muhebbet we ijtima’iy tragédiyiliri bilen uninggha bolghan ghezep hssiiyatini « perhad-shérin»,« leyli-mejnun»,« mehbubul qulup» qatarliq eserliride otturigha qoydi. Sha’ir ömrining axirida bolsa « lisanutteyri» (qush tili ) namliq dastanida eyni chaghda ottura asiyada xelq rohiytige singgen sofizmning terkibdunyachiliq, zahidliq qarashlirigha qarshi turup, insanning tebi’et we tengri aldidiki orni we qimmitining tengdashsiz büyüklikini, insanning özini mahiyetlik tonushini tewsiye qildi.
Newa’i ijadiytide bir tereptin kéyinki ottura esirde uyghur fé’odalizm jem’iytining diniy, sinpiy küchlirning balayi’apiti, kishilerning tragédiysini tipikleshtürüp, xelqning bext-sa’adetlik, erkin hayatqa intilishi ekis ettürdi. Bolupmu newa’i xuddi özidin ilgirki uyghur klassikliridek, ademlerni yaxshi-yaman dégen ölchem boyche qarap, bilim, exlaq arqiliq insanning qedir-qimmet tépip, bext-sa’adetke yétishini ümid qildi. Kishilerni exlaqiy we bilim-meripet arqiliq adaletke, insabqa, xelqchiliqqa chaqirdi. U , iskender shah, behram shah, perhad qatarliq obrazlarning simasi arqiliq öz dewridiki hökümranlargha tesir qilip, ularni özgertishni oylighanidi. Emma, bu newa’i yashighan dewrning siyasiy muhiti, sinpiy ziddiytidin alghanda ishqa ashmayitti. Chünki, ottura esir jemi’ytining siyasiy tarixy müshküllüki bu xil tragédiyining muqerrer dawamlishidighanliqini we küchiyip baridighanliqidin bisharet béretti. Emeliyettimu, yéqinqi zaman uyghur jemi’ytide bu xil tragéydiye rohi yenimu küchiyip bardi.
Paydilan’ghan matériyallar:
(1) «gherp istétika tarixi» xelq edebiyati neshriyati, 1987-yil.
(2) ju guangchen: «tragédiye pisxologiysi», shangxey xelq neshriyati neshiri.
(3) sh.ömer: «uyghurlarda klassik edebiyat», 416,-417-betler.
(4) elshir newa’i: «leyli-mejnun», shinjang yashlar neshriyati, 1999-yil neshri.
«qeshqer» zhurnili 2006-yilliq 1-sandin élindi
Aptor: Iqbal Tursun- Uyghuristan pédagogika uniwérsitéti edebiyat inistitutining proféssori, filologiye penliri dokturi.

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Uyghur Edebiyati Tarixi’ning Tetqiqat Témiliri


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Abdushükür Memtimin

Söz Béshi

Uyghur xelqi köp milletlik wetinimizning qedimqi medeniyetlik milletlirining biri. Uyghur edebiyati uyghur medeniyitining muhim bir tarmiqi, uyghur xelqining köp esirlik medeniyet tarixini, jümlidin ghayet mol edebiyat tarixini négilizimliq asasta inkar qilish, burmilash we kemsitish lin biyaw, jiyang ching gorohi féodal fashisitliq medeniyet hakim mutleqliq jinayitining bir terkiwiy qismi. Uyghur edebiyati tarixini markisizimliq tarixiy matériyalizimliq köz qarash we usulda her tereplime tetqiq qilish we qézish, junggo her millet xelqliri edebiyat – senet, pelsepe we idiologiye tarixini tetqiq qilish we qézishtiki muhim bir ilmiy sahe.

Bu sahediki xizmet ayrimiliqtin omumiyliqqa qarap, bashqiche éytqanda ayrim xas témilardin bir pütün uyghur edebiyati tarixi heqqidiki bir yaki bir qanche kitabqa qarap élip bérilghini bir qeder eqilge muwapiq, u köpchilikning aktipchanliqini qozghashqa, ilmiy paaliyetni bir qeder keng qanat yaydurushqa, her qaysi témilar boyiche chongqulap ichkirileshke paydiliq. Elwette, bu birdin – bir usulmu emes.

“Uyghur Edebiyati Tarixi” tetqiqat témiliri” bir quruq jaza, shundaqtimu ata – bowilirimizning minglighan yillar ichidiki japaliq bediiy tepekküri we edebiy ijadiyiti asasidiki bir quruq jaza, bundaq quruq jazining yoqluqi bilen barliqi bir – birige sélishturulsila uning ehmiyiti, paydisi we zörüriyiti nahayiti éniq ayan bolidu, bu izlinish tereplirini belgileshke we ishlinish qizghinliqini ashurushqa, matériyallarni köprek tépish we tetqiqatni bir qeder keng yolgha qoyushqa melum payda yetküzidu, héch bolmighanda bu témilar uyghur edebiyatning tarixiy tématik sistémisi heqqidiki köz qarashni tiklesh we roshenleshtürüshke paydiliq.
Jamaetchilikke semimiy éhtiram bilen:

Abdushükür Memtimin

(muqeddime, 1- qisim, 2- qisimning aldidin bashlap yoqalghan.

Orxun – Ron Yéziqi

Budda uyghur edebiyati, koshan (qoshxan) xaqani kadpis ötküzgen budda yéghinigha béghishlan’ghan widayasila (Vidayasila) ning budda zepernamisi “Buddha Storadhasatka” qesidisi, budda dirammisi “Matterya Samitka”.
Budda hékayilirining ortaqliqi we milliy alahidiligi mesilisi, din we senet ortaqliqi we alahidiligi. Budda qaidilirining mehelliwélishishi we milliylashturulushi. Xotende “mebut yötkesh”; budda chöchekliri.
Xotenlik melike sémira (Semira) ning yurt séghinish lirikisi.
Zara ostira dini we uyghur edebiyati; pal kitabi; tébbiy kitabtiki we yuruqluq, qarangghuluq hem yek (jin) lar heqqidiki bediiy tesewwurlar.
Hindistan dastani “Maxapxarata” we “Ramayana” din “Maxapxarata” ning, isos chöcheklirining turpanda tépilghan terjime nusxisi; jinlar we balayi – apetke qarshi ezimet ilikbég heqqidiki “Chistani Ilikbég” dastani.
Uyghurlarda budda tashchiliq – neqqashchiliq seniti; uyghurlarda eng iptidaiy ghar hayati söretliri; budda dinining heykeltarashliq we shéiriyet bilen bézeklendürülüshi we obrazlashturulushi; dandan öylük; kucha ming öy, qumtur, bézeklik we dungxuang oyma neqqashliri we tam söretliri; yépek yoli we karwan yoli teswiri söriti; kuchar orkistiri we naxsha – usul teswiri; Waysa Irasen’ga we uning dadisi Wisa Bochinaning pétinqi – köpünki (sétroluq) usulidiki söretchilik muweppeqiyetliri; Qanqil Satu, Qanqil Shé’iri, Selizjunda we Bomi qatarliqlarning ressamliq utuqliri.
“Xu” nezmiliri we uyghur küyshunasliqi; chalghu we ahang. naxsha we muzika. Muzika we qoshaq. Xotende tépilghan Istrit Sujup we uning “12 Témpéramintologiyilik Küyshunasliq Qanuni” we uning ehmiyiti. Manda Aqari, budda rahipliri uyghur – shinjang medeniyiti we seniti heqqide.
Orxun – ronche uyghur yéziqi nemuniliri. Xotende we orxunda tépilghan yaghluqar qalu we yaghliqarlarning ronche yéziqliri. Tashpütük we tezkiriler “Köl Tékin” abidisi, “Bilge Qaghan” abidisi, “Tunyuquq Abidisi”. ularning tarixiy, ijtimaiy, bediiy amilliri we qimmiti.
Kona uyghur mani yéziqi nemuniliri. “Chuq Art Tékin Tezkirisi” diki riwayetler. “Shuenzangning Tezkirisi” we uning “Ulugh Tang Dewride Gherbke Sayahetname” kitabidiki medeniy hayatqa ait xatiriler. “Töbe Duasi”, “Altun Yaruq”, “Etildan we Nadanname” (Ikki Tékin Hékayisi) we bashqilar.

Uchinchi Qisim

Islamiyettin ilgiriki ottura esir uyghur edebiyati
Omumiy obzor. Islamiyetning peyda bolushidin uyghurlar islamiyetni qobul qilghiche bolghan dewrdiki uyghur medeniyiti we edebiyati “Xotende Gül Seylisi” shéiri. “Uyghur Neghmisi” shéiri we qoghursu altunning “Tura Naxshisi” shéiri.
Yaghliqar bashchiliqidiki orxun uyghurlirining köchüshi. Sériq uyghur medeniyiti we éghiz edebiyati mesililiri. Dirammichiliq we arslanxanning muzikiliq ziyapiti xatirisi 9 chawuplar.

Tötinchi Qisim

Islamiyettin mongghul istilasighiche uyghur edebiyati (10-, 12- esirler)
Omumi obzor. Ottura asiyada islam we baghdad xelipiliklirining sir deryaning jenubiy qismigha tesirini kirgüzüshi. Qarluq we oghuzlarning sir daerya boyidiki baghdad islam xelipilikige qarshi liniyisi. Yaghma – qarluq qatarliq uyghur qebilirining qaraxanilar hakimiyiti, onga yaghliqar qatarliq orxun qebilirining qoshulushi. Exmet Samanining saman sulalisini qurushi. Idiqut, qaraxan we genju sériq uyghur hakimiyetliri, gheznewiler. Manu Chighraning türkiy shéirliri. “Shahname” ning meydan’gha kélishi. Samanilar we qaraxanilar otturisidiki ziddiyet we sir derya boyidiki samanilar sépili. Sir derya shimalining islamlishishi. “Gor Oghli” dastani. Qaraxanilar uyghurlirining islam dinini qobul qilishi. Uyghurche quran nusxisi.
Ottura esir aditnotili ebunesir farabi (950-870). Islamiyettin kéyinki uyghur – qarluq medeniyitining tunji namayendisi. Islamiyettin kéyinki ottura asiya rohi atmusfirasidiki bir qanche alametler. Farabining medeniyet, til we senet heqqidiki köz qarashliri. Farabi obrazliq tepekkür we mentiqiliq tepekkur heqqide. Farabining edebiyatning tonush roli we zoqlinish roli, terbiyiwi roli heqqidiki istitik köz qarashliri. Farabi chinliq we güzellik toghrisida, farabining istitik bilish nezeriyisi. Farabi rétim – témpa, garmuniye, qapiye wezin hem shéiriy uslublar toghrisida, farabining hazirghiche melum bolghan pelsepiwi shéirliri, farabining muzikishunasliq sahesidiki ghayet zor töhpiliri. Farabi istitik köz qarashlirining ilghar tarixiy ehmiyiti we tesiri.
Oüsüp Xas Hajip we uning “Qutadghubilik” dastani. Dastanning meydan’gha kélishi we shairning hayati. Sha’irning dastanda ilgiri sürgen asasiy idiyiliri. Dastanning tüzülmisi we asasiy mezmun. Sha’irning ijtimaiy – pelsepiwi we istitik köz qarashliri. Farabi telimatlirining shairgha tesiri. Yüsüp Xas Hajip teshebbusidiki ilmiy paaliyetler we “Sajiye” jamasining (aliy mektiwining) qurulushi we oqutush mezmunliri.
Mehmut Qeshqiri we “Diwan Lughetit Türk”. Lughetning edebiy we istitik qimmiti. Diwanda yazma we éghiz edebiyati, temsil, wezin mesililiri. Diwanning uyghur edebiyat tarixini yurutushtiki ehmiyiti.
Exmet Yükneki we “Hibbetul Heqayiq” dastani. Dastanning meydan’gha kélish muhiti, qaraxanilar hakimiyitining chüshkünlishish alametlirining dastandiki ipadisi. Dastanning mezmuni we exlaqiy, pelsepiwi we bediiy qimmiti.
Muhemmet Xarezimi we “Muhebbetname”. Rabghuzi we “Qissetul Enbiya”. Bu ikki eserning til teleppuz mesililiri we bediiy mezmuni.
Qoshumche: Exmet Yesewiy “Diwan Hékmet” shéiriyitining til mesilisi we pelsepiwi mezmunliri. Exmet Yesewidiki xelqperwerlikning rohaniyetchilik bilen birliship kétish xahishi mesilisi. Exmet Yesewi shéiriyet yolining kéyinki tarixiy tesiri we edebiyatta idiologiyilik küreshning ewj élishi. Eyni zaman meniwi hayatigha béghishlan’ghan nesri edebiyat nemuniliri.
“Terkirei Sultan Sutuq Bughraxan Ghazi”, “Tezkiri Ebu Nesir Samani”, Ubul Fotuq Hüseyin El Amayning yoqalghan esiri:”Qeshqer Tarixi”. Xotenlik Molla Niyazning kéyinki zamanda yazghan “Tezkiri Yette Imam” dastanidiki shu dewrge ait bediiy teswir.
Qoshumche: Obulqasim Firdewsning “Shahname”. Sheyx Sa’idining “Gülistan” dastanida uyghurlar heqqide. Omer Hayyam rubailirining idiyiwi we bediiy tesiri. Ereb sayahetchiliri qaraxanilar dewri medeniyiti toghrisida. Qaraxanilar dewiridiki kuchar, qara sheher, turpan, beshbaliq, almiliq, iwirghul (qumul) we qalqalu, machin (xoten) medeniyiti.
Nayman – küchlük we kiran – gorxan dewridiki uyghur seniti. Riwayetler. Xiristiyan medeniyiti tesiri. Yette su, sir derya we ferghanidiki uyghur medeniyiti.

Beshinchi Qisim

Mongghul – (qublay) dewridiki uyghur edebiyati
Omumiy obzor. Mongghullar we uyghur til – edebiyati we senet – medeniyiti.
Qoshumche: Zemeqseri (1143- yili wapat qilghan) ning “Muqeddimetul Edep” lughiti. Muhemmed Imin Qeysi Qanqilining “Türki Lughet” kitawi we edebiy til mesililiri.

Altinchi Qisim

Mongghul – chaghatay dewridiki uyghur edebiyati
Omumiy obzor. Uyghur eneniwi shéiriyitining yéngi dewri. Seddi Qeshqiri we uyghur – türkiy shéiriyet mesilisi.
Chaghatay dewri. Uyghur shéiriyitining asaschisi Mewlane Ebeydulla Lutfi. (1465-1360)
“Diwan Lutfi”, “Gül we Newruz” dastani. Lutfining terjimichilighi “Zepername”, “Hashiyeti Metaliol Enwar” (nur menbelirining sherhi). Lutfining pelsepiwi we istitik qarashliri. Lutfi shéiriyitining bediiy xususiyetliri.
Yüsüp Sekkaki we uning shéiriyiti. (14- esirning axiri)
Atayi shéiriyiti. (15- esirning aldinqi yérimi)
Ottura esir türk – uyghur shéiriyitining yüksek ülgisi – Elishir Nawaiy. Nawaiy dewri we hayat – paaliyiti. Nawaiy eserlirining tili we uning milliy fonitikiliq xususiyetliri. Nawaiy mesilisi. Nawaiyning ilmiy we didaktik eserliri. Nawaiyning pelsepiwi, ijtimaiy, pidagogikiliq we istitik köz qarashliri. Nawaiy shéiri tilining bediiy xususiyetliri. Nawaiy lughiti. Nawaiyning “Xemse” dastanlirining sidiq xwashah Yerkendi teripidin nesirleshtürülüshi – “Nesiri Xemse Nawaiy”. Nawaiyshunasliq mesililiri.
Xelq éghiz edebiyat mesililiri. “Chin Tömür Batur”, “Oktölmishning Sergüzeshtiliti”. “Nesiriddin Ependi Letipiliri”. “Yüsüp Exmet we Bozoghlan”.
Qoshumche. Seljuqlar shéiriyiti. Xisraw Déhliwi we uning “Char Derwish” esiri. “Char Derwish” ning yetkentlik mulla sidiq teripidin qilin’ghan uyghurche terjimisi. Nizami Genjiwi shéiriyitining tesiri. Jami eserlirining tesiri. Babur we “Baburname”. Babur shéiriyitining tili we seniti.

Yettinchi Qisim

17- esir (seidiye) uyghur edebiyati
Omumiy obzor. Mongghul dewrining axirlishishi.
Se’idi, Reshidi, Mewlana Xulqi, Ayazi ghezelliri. Sha’ire Nefisi, Nefisi (Amannisaxan) heqqidiki xatiriler. “Diwan Nefisi”, “Sorulqulub” (Qelibler Söhbiti), “Exlaqi Jemile”.
Qidiri we “Diwan Qidiri”. 12 muqamning retlinishi.
Se’idiye dewridiki turpan – qumul uyghur edebiyati.
Molla Yüsüp Ibin Qadir Hajining “Ghérip – Senem” dastani. Dastanning mezmuni we keng tarqilishi. Dastannning kéyinki zamanda opéralashturulushi.
Nesiri edebiyat. Mirza Heyder Korganning “Tarixiy Reshidi” kitabi. Mexmut Jurasning “Tarixiy Reshidi” kitabi. Muhemmed Eli Muhemmet Yerkendining “Hepte Muhemmedan” namliq kitabi. (Ababekri Mirza, Sultan Se’idxan, Abdureshitxan, Xoja Muhemmet Shirip, Ablimit Sultan qatarliqlar heqqidiki 366 betlik lirik esiri). “Tezkiri Uweyis”.

Sekkizinchi Qisim

18- esir (xojilar dewri) uyghur edebiyati
Omumiy obzor. Ijtimaiy muhit we dini hem dunyawi (gumatizimliq) edebiyat arisidiki küresh. Xelq edebiyati we orda edebiyati. Sopizim we dehirlik éqimi. Exmet Yesewi telimlirining tesiri. Yesewiychilik we nexshiwendichilik éqimi. Sopi Allayar we Xoja Nezer Huwayda heqqide. Aq tagh – qaratagh kürishi. Edebiy til mesilisi.
Muhemmet Imin Xojam Quli Xirqiti (1724- yili wapat bolghan) we uning “Muhebbetname – Méhnetkam” (1670- yil) dastani.
Réhim Baba Meshrep we uning hayati hem eserliri. Meshrepning yashighan we terbiye körgen jayliri. “Mubdei Nur” we “Diwan Meshrep”. Meshrep ghezelliride ipadilen’gen idiologiyilik mesililer. Meshrep shéiriyitinng uslubi, tili we ahangdarliqi.
Muhemmed Sidiq Zelili (Fiqiri). “Gülliyat Diwan Zelili” (hijiriyiining 1147-, 1155- yilliri), miladining 1734-, 1942- yilliri yézilghan “Sepername” (1718- yili) dastani. “Imam Sadiq Jepperi” dastani. Zelili shéiriyitining tématikisi we bediiy mahariti.
“Diwan Nöbiti”. Nöbitining Abdiraxman Xelpet teripidin 1797- yili köchürülgen liriklirining bediiy xususiyiti. Nöbitining wetenperwerlik we güzellikini medhiylesh témisidiki ghezelliri.
“Diwan Mejlisi” (1979-)
Omer baqi (18- esir) we uning “Perhat – Shérin”, “Leyli – Mejnun” dastani.
Muhemmet Sidiq Bershidi (18- esir) we “Sidiqname”.
Namelum aptorlar we eserler.
– Gumnam we uning shéirliri.
– Seyyadi we “Tahir – Zöhre” dastani.
– Sabir Seyqeli we “Qisse Seyqeli”, “Behrem we Gülendem”.
– Endelib we “Leyli – Mejnun” dastani.
– Samai we “Diwan Sama’i”
– Riza’i we uning “Xurshid we Melike Dillam” dastani.

Nesiri we terjime edebiyatlar

Meshhur edebiy terjimishunas Xamush Molla Yerkendi we uning “Shahname Türkiy”, “Kelile Dimane Türkiy” terjime we nesirleshtürgen esiri. Xamush Mollining nesirleshtürüsh we terjime qilish mahariti.
– Muhemmed Sadiq Qeshqiri we “Tezkiri Xojikan (Ezizan)”, “Zubeyde Tul Masa’il”, “Es’habul Kep” qatarliq nesri eserliri.

Toqquzinchi Qisim

19- esir uyghur edebiyati (1)

Molla Shakir we uning “Zepername” dastani. (1890-1802- yillar) üchturpanda yashighan.
19- esir meshhur uyghur shair Abduréhim Nizari. Omür bayani we ijadiy paaliyiti. “Xemse Nizari”, “Darilhad”, nizari eserlirining idiologiyilik we hékayetlik mezmuni. Nizarining tili we nizari shéiriyitining bediiy xususiyetliri.
“Diwan Zohuri” we telqin.
Ziyai “Mehzunul Wa’izi” (Qayghuluq Nutuqlar) esiri. Noruz Axun Katip Zohiridin Hékim Beg dewride yazghan 2400 misraliq shéiriy eser.
Turdush Axun Ghéribi we “Kitab Ghéribi”. (1841- yili) yazghan. “Kesipler Musabiqisi”.
Imin Xojayar ibn Muhemmed Shehyari “Ishtiyaqname” esiri. (bu shairmu ghérip texellusini ishletken).
Molla Elem Shehyari we lirik dastan “Gül we Bulbul”.
Emir Hüsüyün Suburi (qeshqerlik). Suburi Nawaiy eserlirining warisi we nawaiyshunas süpitide, Nawaiyning “Mentiqi Tehir” (Qushlar Tili) esirini sherhilep yazghan. “Maqalet Sherhi Menteqi Tehir”, “Dastan Iskender Termuwaiz”.
Bir qatar shairlar we ularning eserliri.
– Molla Réhim (18- esir) “Muhebbetname” esiri. 1807- yili Mulla Yunus Yerkendi Köchürgen.
– Molla Sidiq Yerkendi “Nesri Muhemmed Hüsüyün Beg” (18-, 19- esir)
– Ershi we “Diwan Ershi” (18-, 19- esir)
– Abdukérim Ziyai shéir – dastanliri.
– “Diwan Sadai” (18-, 19- esir)
– “Diwan Qelender”
– Mutriban Qeshqiri ijadiyiti
– “Diwan Naqs”. muhebbet we meripet témisi.
– Sabir Axun qolyazmisi, “Gülzarbinish”.
Nesri we terjime edebiyatlar
– Mulla Muhemmed Tömür Qariqash “Terkirshul Rishat” (1818- yil)
– Nimitulla bin Ismitulla (Möjiri) “Tarix Musqiyun”.
– Qasimi “Tezkiri Arslan”
– Qazi Quzzat Exmet Tömür Aqsuyi (Molla Mewlane Nuchixri Hikim) terjime qilghan “Iskendername”.
– Molla Niyaz “Tezkiri Imam Zebihulla” dastani.
– Molla Abdul Ghappar: “Zepername Shah Bahadirxan”
– Yerkentlik Mulla Sidiq we uning xisraw déhliwi dastani “Char Derwish” ni tejime qilish.

Oninchi Qisim

19- esir uyghur edebiyati (2)

19- esir xelq éghiz edebiyati we edebiyat oqutush mesililiri.
Nuzugum – xelq shairesi. Nuzuk qoshaqliri.
– “Gülemxan”, ili uyghurliri qoshaqliri. Yette su uyghur qoshaqliri.
– Xelq shairi Sadir Pelwan we uning qoshaqliri.
– Siyit Nochi qoshaq – dastani
– Bashqa tarixiy qoshaqlar.
– Edebiyat oqutushi. Dastankeshlik, meddahliq, hékayetchilik, seyli qoshaqliri.
Molla Bilal Binni Mulla Yüsüp (1899-1823). “Ghezeliyat”, “Kitab Ghazat Dermülki Chin”, “Nuzugum”, “Changmuza Yüsüpxan”. Mulla Bilalning ijtimaiy köz qarashliridiki ziddiyetler. Molla Bilal shéiriyitining bediiy xususiyetliri.
Siyit Muhemmed Héyit Muhemmed Qashi (1909-1858). “Sherhi Shikeste”.
Purqet toghrisida (1909-1858- yillar). uning 57 yilliq hayatining 32 yili Ottura asiyada, 5 yili chette, yétilgen 14 yili (1909-1896) xoten – Yerkentte ötken. Purqetning bu dewrdiki shéirliri.
Ayal shairlar. Mutribe, Muzeyyene, Sikine, Ajizi.
Bir qatar shairlar we ularning eserliri.
– Muhemmet Omeri “Diwan Omeri” (1850)
– Abduxalq Shehyari we uning shéiriy diwani.
– Exmetsha Qariqash we uning satirik shéiriyiti: “At”. “Miwiler Munazirisi”.
– Mexmut Hikim Beg (Mexmudi), Hoshur Qazi, Siyit Artushi, Niyaz Shéirliri.
– Fazili.
Dini – mistik edebiyat ülgiliri.
– “Diwan Sama’i”
– “Diwan Sayrami”
– “Diwan Binshan” (1842- yilqi peyghember tejimihali dastani)
– “Hejname”. Chiriyide Toxtisun Xoteni yazghan sayahet dastani.
Nesri edebiyat
– Molla Musa Sayrami. “Tarixiy Eminiye”, “Tarixiy Hemidiye”.
– “Ming Bir Kéche” ning Sirajidin Mexmud terjime nusxisi.
Qutluq Shewqi we uning oghli Imir Hesen Qazi. Ularning shéiri utuqliri. Imir Hesen Qazining “Shawaz Qari we Qizilchi Xénim” hékayisi.
Tejelli we “Berqi Tejelli” toplimi. Tejallining ghezelliri we “Qara Qesidisi”.
Abduqadir Damulla we uning eserliri. Kona démukratik metbuatchiliq we “Ang Mejmuesi”, heptilik “Nesihet Amma” gézitchisi. Abduqadir Damullamgha zamandash edipler.
Kona démukratik edebiyat namayendiliri. Abduxalq Uyghur, Exmet Ziya’i we 20-, 30- yillar arisidiki edebiyat..el ichi altun boshok.

Uigurisches Wörterbuch İsim Cildi Yayımlandı


01 UW-1

İlk fasikülü 1977’de yayımlanan ve Eski Uygurcanın neredeyse Thesaurus’u niteliğinde olan Uigurisches Wörterbuch 1998’de yayımlanan 6. ve son fasikülüyle yeni bir proje çerçevesinde, farklı bir sistemle yayımlanmak üzere yayımını durdurdu. İlk altı fasikülde 446 sayfa içerisinde aile başlayan Eski Uygurca kelimelerin tamamı ile ä – ärŋäk arasındaki kelimeler yer verilmişti: Klaus Röhrborn1977-1998: Uigurisches Wörterbuch. Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien, 1-6, Wiesbaden. (1. resim)

Uygurca Sözlük, 2010 yılında, yeni bir sistemle, yeni yayınları, çalışmaları da ele alarak, sadece a ve ä ile başlayan fiilleri kapsayacak şekilde yayımlandı. 214 sayfalık sözlükte (+ CIV giriş ve kaynakça) yaklaşık olarak 180 kelime ele alınmıştır: Röhrborn, Klaus 2010a: Uigurisches Wörterbuch.     Neubearbeitung. I. Verben. Bd. 1: ab- – äzüglä-. Stuttgart (2. resim)

2010 yılında çıkan fiiller cildinde yer alan maddelere çevrimiçi olarak ulaşılabilir:

03 UW isim-1http://www.uwb.uni-trier.de/

Klaus Röhrborn, Uigurisches Wörterbuch. Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien. II: Nomina – Pronomina – Partikeln. Teil 1: a – asvık. Neubearbeitung. Stuttgart, 2015.   XXVI, 307 S.  Kartoniert ISBN 978-3-515-11006-8. (2. resim)

Bu ayın ortasında (Eski) Uygurca Sözlük’ün “isimler” cildinin ilk bölümü de yayımlandı. Daha evvel “fiiller” cildinin ilk bölümü yayımlanmıştı (2010). Tabii bu yayınlar 1997’de başlayıp 1998’de sonlanan altı fasiküllük Uygurca Sözlük’ün fiil ve isim olarak ikiye ayrılmış, yenilenmiş şeklidir. Bu son iki yayın, maddebaşlarının Almanca karşılıklarının yanı sıra Türkçe karşılıklarını da içerir. Bu ay ortasında, yeni çıkmış olan isim cildinde a’dan asure’ye kadar 555 maddebaşı ele alınır. Bundan başka yanlış okunmuş ya da başka maddelerle birleştirilen şekiller de vardır.

Yeni çıkan isim cildi için şu adreslere bakılabilir:

http://www.steiner-verlag.de/programm/fachbuch/orientalistik/einzeltitel-orientalistik/view/titel/60413.html

http://www.steiner-verlag.de/uploads/tx_crondavtitel/datei-datei/9783515110068_i.pdf

http://www.steiner-verlag.de/uploads/tx_crondavtitel/datei-datei/9783515110068_p.pdf

İSTİKLAL MARŞI


Awtori Mehmet Akif Ersoy

Korkma! Sönmez bu şafaklarda yüzen al sancak,
Sönmeden yurdumun üstünde tüten en son ocak.
O benim milletimin yıldızıdır, parlayacak;
O benimdir, o benim milletimindir ancak.

Çatma, kurban olayım, çehreni ey nazlı hilal!
Kahraman ırkıma bir gül; ne bu şiddet, bu celal?
Sana olmaz dökülen kanlarımız sonra helal…
Hakkıdır, Hakk’a tapan milletimin istiklal.

Ben ezelden beridir hür yaşadım, hür yaşarım,
Hangi çılgın bana zincir vuracakmış? Şaşarım.
Kükremiş sel gibiyim, bendimi çiğner, aşarım,
Yırtarım dağları, enginlere sığmam, taşarım.

Garbın afakını sarmışsa çelik zırhlı duvar,
Benim iman dolu göğsüm gibi serhaddim var.
Ulusun, korkma! Nasıl böyle bir imanı boğar,
“Medeniyet” dediğin tek dişi kalmış canavar?

Arkadaş! Yurduma alçakları uğratma sakın,
Siper et gövdeni, dursun bu hayâsızca akın.
Doğacaktır sana vadettiği günler Hakk’ın,
Kim bilir, belki yarın belki yarından da yakın.

Bastığın yerleri “toprak” diyerek geçme, tanı,
Düşün altındaki binlerce kefensiz yatanı.
Sen şehit oğlusun, incitme, yazıktır atanı,
Verme, dünyaları alsan da bu cennet vatanı.

Kim bu cennet vatanın uğruna olmaz ki feda?
Şüheda fışkıracak, toprağı sıksan şüheda.
Canı, cananı, bütün varımı alsın da Hüda,
Etmesin tek vatanımdan beni dünyada cüda.

Ruhumun senden İlahî, şudur ancak emeli:
Değmesin mabedimin göğsüne namahrem eli.
Bu ezanlar, ki şehadetleri dinin temeli,
Ebedî, yurdumun üstünde benim inlemeli.

O zaman vecdile bin secde eder, varsa taşım,
Her cerihamdan, İlahî, boşanıp kanlı yaşım,
Fışkırır ruhumücerret gibi yerden naaşım,
O zaman yükselerek arşa değer belki başım.

Dalgalan sen de şafaklar gibi ey şanlı hilal!
Olsun artık dökülen kanlarımın hepsi helal.
Ebediyen sana yok, ırkıma yok izmihlal.
Hakkıdır, hür yaşamış bayrağımın hürriyet;
Hakkıdır, Hakk’a tapan milletimin istiklal.

                                                 http://tdk.gov.tr/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=1

Artistic change is never more accelerated than when people are trying to stop it


Thomas Crow reflects on the difficulties of political and artistic restoration

by THOMAS CROW  |  17 April 2015
‘Artistic change is never more accelerated than when people are trying to stop it’

Théodore Géricault’s The Raft of the Medusa (1818-19)
This year’s A.W. Mellon Lectures at the National Gallery of Art in Washington, DC, which are being delivered by the art historian Thomas Crow, focus on European art after the fall of Napoleon. The six talks, which are bundled together with the title “Restoration as Event and Idea: Art in Europe 1814-1820,” trace the work of artists like Jacques-Louis David, Francisco Goya, and Théodore Géricault following France’s ruinous invasion of Russia in 1812 and Napoleon’s subsequent ouster as the Emperor of France.

“There are periods where you can see change clearly because a set of arrangements has been unsettled by an external force, so that existing conventions are scrambled,” Crow says. “But they can never go back together again as they were, so that nothing is completely restored.”

The below excerpt is adapted from Crow’s third lecture, “Cut Loose, 1815-1817: Napoleon returns, David Crosses Borders, and Géricault Wanders Outcast Rome,” which was delivered on 29 March.

A livestream of the final two talks, which will be delivered at 2PM on 19 and 26 April, can be found here. Audio and video of Crow’s previous four talks are also available.

Plate 67 from Antoine-Jean-Baptiste Thomas’s, One year in Rome and its surroundings: collection of lithographic drawings representing the dress, the customs and the civil and religious ceremonies of the Roman estates and generally all the remarkable things one sees there over the course of a year (1823). Image: Getty Research Institute

Re-installing the old regime

It is 1816, the year after the Battle of Waterloo, and the restored Bourbon monarchy of Louis XVII has set about effacing, as far as possible, the changes wrought by the French Revolution and Empire. In the fine arts, a prime instrument for instilling established norms had traditionally been the annual student competition for the Grand Prix. Its winner was awarded three years of study at the French Academy in Rome, and the competition that year, at a time of political regression, came with an extra measure of normative discipline. As was customary, the finalists took a single subject into their solitary chambers to produce their finished paintings in just seventy-one days. The story chosen for 1816—Oenone Refusing Aid to Paris, an episode from the saga of the Trojan War, but from an esoteric, non-Homeric source—featured a main actor wearing a Phrygian cap (a symbol of Republican radicalism) fatally punished for past betrayals. In this account of the city’s fall, the mortally wounded Paris is forced to turn for aid to his spurned first wife, the nymph Oenone of Mount Ida—which she indignantly refuses.

In the eyes of posterity, far and away the best-known entrant into the competition was Théodore Géricault. But the wayward former cavalryman enjoyed no influential senior sponsor or record of dutiful apprenticeship and was duly eliminated in an early round. The winner anointed to carry the great tradition forward was Antoine-Jean Baptiste Thomas. The fact that Thomas is now lost to the annals of French painting, while Géricault shines as one of its brightest lights, carries a lesson: the surest way to accelerate artistic change is the official attempt to stop it.

Géricault had staked a claim to possessing everything he needed to gain the Grand Prix. In September 1816, he took himself off to Rome on his own account, something the wealth of his Norman family permitted him to do. He threw himself into recording the exemplars of classical sculpture and architecture that an academic prizewinner was expected to master.

Thomas, on the other hand, promptly went his own way in Rome, minimally observant of expected training protocols. He aimed, instead, to thoroughly chronicle the local colour of the city for a travelogue-style set of documentary prints depicting the dress and customs of Roman estates. Taking the liberty of leaving Rome for Paris after only one year of his allotted three, he began labouring on his ambitious compendium, which was finally published in 1823.

Given that Thomas was the first winner of the Grand Prix under the restored monarchy, one could say that his impudent indifference to high-minded, disinterested ideals signaled the first un-making of re-established norms. Géricault came from relative wealth; by the habits of polite society and an officer’s temperament, he would have given little thought to Thomas’s expedient calculation. While residual bad feeling from the Grand Prix competition might also have distanced him from Thomas in the years after 1816, the opposite appears to have been the case: Géricault followed Thomas’s sketches with parallel studies of his own—scores of them—depicting many of the same street scenes, characters, and events that Thomas came to include in his 1823 album.

The parallels are at times so strong that one envisions the artists working in tandem at least some of time. In his compendium, Thomas included scenes of herdsmen from the campagna in Rome driving their maddened cattle though the storied Porta del Popolo, the main northern entrance into the city and the central thoroughfare of the Via del Corso. He also recorded the nearby bullfights, then held inside the Mausoleum of Augustus. One powerfully-imagined vignette in a bullfight print by Thomas records a bullfighter single-handedly wrestling a beast to the ground, a spectacle later transmuted by Géricault into perhaps the most astonishing and consummate works of his Roman sojourn: Homme nu terrassant un taureau, 1817.

Two ways to see Théodore Géricault’s drawing Homme nu terrassant un taureau (1817)

Géricault’s all-but-invisible work 

Géricault’s ink drawing channels ancient representations of the Persian cult deity Mithras slaying a bull, a sacrificial effigy-type imported to ancient Rome by returning soldiers. But contemporary life is just as present. The entire sheet overlays antiquity with the animal torments of both the market slaughterhouse and the bullfighting arena through an internal system of transformations in scale, orientation, and position. But it is only when the viewer engages with the drawing physically as well as visually that these intricacies reveal themselves.

Turning the sheet upside-down brings into focus two vignettes that transform the great central man-animal emblem into the middle point of a temporal sequence: to the left, the athlete first sizes the horn of the beast; to the right, he pins its head to the earth. Despite the 180-degree reversal in orientation, there is a strong arc that launches from the bull’s turned head at the lower left through the large central motif, then falls, like the defeated animal, to the ground in the lower right.

Perhaps last to come into view, at bottom center, rendered in distinctly and intentionally fainter lines, is a purely animal combat between two bulls—the flourish of the tail to the right could never be surpassed. That passage links the bolder vignettes into a complete cycle whereby the human conquest begins and ends in the animal drive for domination.

The nudity of the main figure—for it is plainly the same actor in each image—combined with a placeless background renders the scene abstract and apparently timeless. But turning the sheet back to its upright orientation reveals that the ground beneath the struggling man and animal is not so solid. Underneath a series of summary horizontal lines, an orderly, even stately linear procession proceeds from right to left, one that is distinct from the agonistic combat above. Herdsmen with their pikes and broad-brimmed hats take the lead and the rear of their placid steers. The coordination between this lower band and the forms above is subtle and comprehensive: it seals a circular pact between ancient and modern prototypes.

The sheet is thus no exercise in improvisation. It represents the consummate realization of a profound artistic idea: any painting that the artist might have made later would have been a compromised dilution of the clarity and complexity achieved by this tour-de-force constellation of motifs. It was here, for a brief moment in 1817, that the classical legacy, entrusted in error by the Grand Prix jury to the brash Thomas, could still generate great art. In the confused and contradictory circumstances of the conservative Bourbon Restoration, however, the intelligence of Géricault’s drawing—with its ingenious internal strategies of orientation and its combination of ancient and modern motifs—remained all but invisible.

Günter Wilhelm Grass und Europäischer Literature


Günter_Grass_auf_dem_Blauen_Sofa

  Herzischlichen beileid für die wellt dem Leterature!  

Günter Wilhelm Grass[1][2] (* 16. Oktober 1927 in DanzigLangfuhr, Freie Stadt Danzig, als Günter Wilhelm Graß; †13. April 2015 in Lübeck) war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Grass war seit 1957 Mitglied derGruppe 47 und wurde mit seinem Romandebüt Die Blechtrommel 1959 mit einem Schlag zu einem zentralen und international berühmten Autor der deutschen Nachkriegsliteratur. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Im Jahr 1999 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Herkunft und Familie

Günter Grass war der Sohn eines protestantischen Lebensmittelhändlers und einer Katholikin kaschubischer Abstammung und verbrachte seine Kindheit in Danzig in einfachen Verhältnissen. Die Eltern betrieben ein Kolonialwarengeschäft im Danziger Stadtteil Langfuhr (heute: Wrzeszcz). Die kleine Zweizimmerwohnung hatte kein eigenes Bad.

Durch seine katholische Mutter geprägt, war Grass als Jugendlicher unter anderem als Messdiener tätig. Später geriet er unter den Einfluss der NS-Ideologie, obwohl er nach eigenen Angaben von der Hitlerjugend nicht begeistert war.[3]

Kindheit und Jugend

Ein Teil von Günter Grass’ Kriegsgefangenenakte

Im Zweiten Weltkrieg meldete er sich mit 15 Jahren – nach eigenen Angaben, um aus der familiären Enge zu entkommen – freiwillig zur Wehrmacht.[4][5] Nach dem Einsatz als Luftwaffenhelfer und der Ableistung des Reichsarbeitsdienstes wurde er am 10. November 1944 im Alter von 17 Jahren zur 10. SS-Panzer-Division „Frundsberg“ der Waffen-SS einberufen.[6]

Nach einer Verwundung am 20. April 1945 bei Spremberg wurde Grass am 8. Mai 1945 bei Marienbad gefangen genommen und war bis zum 24. April 1946 in US-amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Grass behauptete, als Gefangener in Bad Aibling Joseph Ratzinger getroffen zu haben.[7][8][9][10] Grass gab sich bei seiner Gefangennahme den Amerikanern gegenüber als Angehöriger der Waffen-SS zu erkennen, verschwieg dies jedoch in seinen bis 2006 veröffentlichten Biografien. Dort hieß es stets, er sei 1944 Flakhelfer geworden und danach als Panzersoldat in die Wehrmacht einberufen worden. In seinem autobiografischen Werk Beim Häuten der Zwiebel aus dem Jahr 2006 gab Grass bekannt, dass er sich freiwillig zur Wehrmacht gemeldet und daraufhin im Alter von 17 Jahren zur Waffen-SS eingezogen worden sei.[11][12]

Seit Oktober 2014 zeigt das Lübecker Günter-Grass-Haus ein neues Dauerausstellungsmodul: „Grass als Soldat“. In einer Multimedia-Installation lassen sich unter anderem die Marschroute jener SS-Panzerdivision, der Grass angehörte, abrufen sowie seine Kriegsgefangenenakte und Fotografien des Jugendlichen 1944 in Uniform des Reichsarbeitsdienstes. Eine Vitrine zeigt Seiten des Originalmanuskripts von Beim Häuten der Zwiebel, sie verdeutlichen den Schreibprozess. Tagebuchnotizen von Klaus Wagenbach aus dem Jahr 1963 belegen, dass Grass ihm damals von seiner Mitgliedschaft in der Waffen-SS erzählt hatte.[13]

Ausbildung und Beziehungen

In den Jahren 1947/1948 absolvierte er ein Praktikum bei einem Steinmetz in Düsseldorf. Danach studierte er von 1948 bis 1952 an der Kunstakademie DüsseldorfGrafik und Bildhauerei. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zusammen mit dem später bekannt gewordenen Maler Herbert Zangs als Türsteher im Lokal Csikós auf der Andreasstraße in der Düsseldorfer Altstadt. Später verewigte er Herbert Zangs, der wie Grass im Krieg Soldat war, als eigenwilligen Maler Lankes in der Blechtrommel. Das Studium setzte er von 1953 bis 1956 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin als Schüler des Bildhauers Karl Hartung fort. Danach lebte er bis 1959 in Paris. 1960 zog er erneut nach Berlin-Friedenau, wo er bis 1972 wohnte. Von 1972 bis 1987 lebte er in Wewelsfleth in Schleswig-Holstein.

1954 heiratete Grass die Schweizer Ballettstudentin Anna Margareta Schwarz, aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Die Zeit von Anfang 1956 bis Anfang 1960 verbrachte er mit Anna Schwarz in Paris und zeitweise auch in Wettingen[14] in der Schweiz, wo auch das Manuskript für Die Blechtrommel entstand. 1957 wurden dort die Zwillinge Franz und Raoul geboren. 1961, nach der Rückkehr nach Berlin, folgte die Tochter Laura, 1965 wurde der Sohn Bruno geboren. 1972 trennten sich Günter und Anna Grass. Die Schauspielerin Helene Grass, geboren 1974, ist die gemeinsame Tochter mit der Architektin und Malerin Veronika Schröter (1939-2012), mit der Grass in den 1970er-Jahren eine mehrjährige Beziehung hatte. 1979 wurde Nele Krüger, Grass’ Tochter mit der Lektorin Ingrid Krüger, geboren. Im selben Jahr heiratete er in zweiter Ehe die Organistin Ute Grunert, die selbst zwei Söhne in die Ehe mitbrachte. In dem autobiographischen RomanDie Box lässt Grass seine sechs leiblichen Kinder und die Söhne von Ute Grunert als „seine acht Kinder“ auftreten.[15][16]

Von August 1986 bis Januar 1987 lebte Günter Grass zusammen mit Ute Grunert in Indien, meist in Kalkutta.

Schaffenszeit und politische Aktivitäten

In den Jahren 1956/57 begann Grass neben ersten Ausstellungen von Plastiken und Graphiken in Stuttgart und Berlin schriftstellerisch tätig zu werden. 1956 debütierte er als Lyriker, 1957 als Dramatiker und Librettist von Balletten.[17] Bis 1958 entstanden vor allem Kurzprosa, Gedichte und Theaterstücke, die Grass dem poetischen oder absurden Theater zuordnet.

Mit seinem ersten Roman Die Blechtrommel gelang 1959 dem damals 31-jährigen der literarische Durchbruch. Der Entwicklungsroman, der später auch von Regisseur Volker Schlöndorff erfolgreich verfilmt wurde, repräsentiert ein Stück deutscher Zeitgeschichte: er umspannt die fünf Jahrzehnte von 1899 bis in die Anfänge der Bundesrepublik. In seinem Werk thematisiert er auch die kollektive Verdrängung der Zeit während des Dritten Reiches durch die deutsche Bevölkerung. Grass ging es dabei auch um eine Kritik an der mangelnden Aufarbeitung dieser Zeit.[18]

In der Wohnung von Grass’ Nachbarn und Freund Uwe Johnson in Berlin-Friedenau, der sich zu jener Zeit in New York aufhielt, zogen am 19. Februar 1967 die Mitglieder der zum Jahresanfang gegründeten Kommune I ein. Es war Johnsons West-Berliner Atelier- und Arbeitswohnung, die er neben seiner eigentlichen Wohnung in der Stierstraße 3 unterhielt und während seines Auslandsaufenthaltes an Ulrich Enzensberger untervermietet hatte. Johnson erfuhr davon erst aus der Zeitung. In der Wohnung wurde das „Pudding-Attentat“ auf US-Vizepräsident Hubert H. Humphrey geplant. Es flog auf, führte aber zu ausführlicher Medienberichterstattung. Auf Bitte Johnsons, der zu der Zeit nicht in Deutschland weilte, ließ Günter Grass die Wohnung von der Polizei räumen.

Nach einer Lesung von Grass auf dem Evangelischen Kirchentag 1969 in Stuttgart nahm sich ein ehemaliges SS-Mitglied mit Zyankali das Leben. Den Vater der späteren Journalistin und Politologin Ute Scheub hat Grass im Tagebuch einer Schnecke in der Figur des „Manfred Augst“ geschildert.[19][20]

Im November 1971 nahm Grass an einer Woche der Deutschen Kultur in Tel Aviv teil und wurde von der israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir zu einem Gespräch empfangen.[21]

Grass, Bundeskanzler Willy Brandtund dessen Frau Rut, 1970

Grass unterstützte oft die SPD in den Wahlkämpfen und wurde 1982 deren Mitglied.

1965 veröffentlichte er das Taschenbuch dich singe ich demokratie – loblied auf willy;[22] Willy Brandt hatte er 1961 kennengelernt. Dann rief er mit anderen das „Wahlkontor deutscher Schriftsteller“ ins Leben.[23] Er war enttäuscht, als Willy Brandt ihn nach seinem Wahlsieg nicht mit einer Aufgabe betraute.[24]

1974 trat Grass aus Protest gegen die Haltung der Bischöfe in der Frage des Abtreibungsrechts und der geforderten Abschaffung des § 218 aus der Kirche aus.[25]

Mit seinen Ansichten eckte er unter anderem innerhalb der SPD oftmals an. So sprach er sich im Februar 1990 gegen dieDeutsche Wiedervereinigung und für eine Konföderation beider deutscher Staaten aus, um dem Osten die Möglichkeit zu geben, „sich wirtschaftlich und demokratisch [zu] festigen“.[26] 1992 kündigte Grass aus Protest gegen denAsylkompromiss[27] seine SPD-Mitgliedschaft wieder auf. Gleichwohl war er auch danach politisch tätig und setzte sich für die Ideen der Sozialdemokraten ein: 2005 unterstützte er die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis in ihrem Wahlkampf und warb für die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer für Besserverdienende.

Als Mitgründer des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS), heute in ver.di, gehörte Grass zu den Kritikern der Verbandspolitik, die seiner Meinung nach unter Vorsitz von Bernt Engelmann gegen osteuropäische Diktaturen oft allzu duldsam war. Auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Hamburg (24. bis 26. September 1987) ließ er sich in den Bundesvorstand wählen, trat aber auf dem Kongress in Stuttgart 1988 mit dem gesamten Vorstand zurück, weil eine Diskussion über Alternativen zum Beitritt des Verbandes in die IG Medien – Grass hatte eine eigene Autorengewerkschaft unter dem Dach des DGB vorgeschlagen – ausblieb. Mit ihm verließen die VS-Bundesvorsitzende Anna Jonas und rund 50 weitere Autorinnen und Autoren den Verband.[28][29]

Seit 1968 war Grass Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland, dessen Ehrenpräsident er seit 2009 war.

Eine Zusammenarbeit mit dem Jazzmusiker Günter Sommer ab 1985 brachte mehrere Tonträger hervor, auf denen der Schriftsteller zu Perkussionsmusik von Sommer aus seinen Werken liest.

Tadeusz Różewicz und Grass, 2006

Günter Grass war offizieller Unterstützer der Aktion 1:1. des LSVD, die sich für gleiche Rechte und Pflichten bei einerLebenspartnerschaft einsetzt.[30]

1997 gründete Grass die Otto-Pankok-Stiftung zu Ehren seines ehemaligen Lehrers und als Engagement zu Gunsten derSinti und Roma.

Grass war 1996 Mitunterzeichner der Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform. Auch in neueren Werken verwendete Grass weiterhin die traditionelle Rechtschreibung. 1999 erhielt Günter Grass im Alter von 72 Jahren den Nobelpreis für Literatur für sein Lebenswerk. 2005 gründete er den Autorenzirkel Lübeck 05.

Grass engagierte sich außerdem gegen Atomkraft, z. B. bei einer Lesung vor dem Kernkraftwerk Krümmel im April 2011.[31]

Günter Grass lebte bis zu seinem Tod in Behlendorf im Kreis Herzogtum Lauenburg in der Nähe der Kreisstadt Ratzeburgund etwa 25 Kilometer südlich von Lübeck. In Lübeck befindet sich das Günter-Grass-Haus mit dem überwiegenden Teil seiner literarischen und künstlerischen Originalwerke.

Grass starb am 13. April 2015 im Alter von 87 Jahren in einem Lübecker Krankenhaus an den Folgen einer Infektion.[32][33]

Schreiben gegen das Vergessen

Als Intention der Werke Grass’ ist das „Schreiben gegen das Vergessen“ auszumachen. Seine Werke thematisieren den Nationalsozialismus bzw. handeln vor dessen Hintergrund. Auch die Werke Grass’, die in der Nachkriegszeit spielen (beispielsweise Im Krebsgang, 2002), behandeln die Thematik des Vergessens und die der Schuld. Laut Begründungsschrift des Komitees für seinen Nobelpreis wurde er dafür geehrt, dass er „in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat.“[34]

Erzählende Werke

Der Roman Die Blechtrommel (1959) ist in einer sehr bildlichen Sprache geschrieben. Er handelt von dem infantilen Sonderling Oskar Matzerath, der von seiner „Kinderperspektive“ aus die Erwachsenenwelt beschreibt und dank seiner Blechtrommel auch über Ereignisse berichten kann, an denen er nicht unmittelbar beteiligt war, wie zum Beispiel die Geburt seiner Mutter. Mit der Blechtrommel, in der Grass erstmals historische Ereignisse mit seiner surreal-grotesken Bildersprache konfrontierte, hatte er seinen Stil gefunden. Als einer der ersten deutschsprachigen Schriftsteller stellte er sich den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges und entschied sich bewusst für die gegenständliche Beschreibung des historischen Zusammenhangs. Auch die Kaschubei fand durch dieses Werk Aufnahme in die Weltliteratur.

Für den Roman erhielt Grass, nach Lesung aus dem noch unveröffentlichten Manuskript, 1958 den Preis der Gruppe 47, deren Mitglied er seit 1957 war. 1960 wollte die Jury des Bremer Literaturpreises Grass für die Blechtrommel prämieren, was aber vom Bremer Senat verhindert wurde. In diesem und dem folgenden Jahr wurde der Preis nicht verliehen. Die Blechtrommel wurde 1979 von Volker Schlöndorff verfilmt.

Sein ebenfalls im Danzig des Zweiten Weltkrieges spielendes zweites Buch Katz und Maus, in dem er die Geschichte des Jungen Joachim Mahlke erzählt, wurde dagegen zunächst Anlass eines Skandals. Hauptsächlich wegen einer „Onanierszene“ beantragte der hessische Minister für Arbeit, Volkswohlfahrt und Gesundheitswesen 1961 bei der Bundesprüfstelle, die Novelle wegen unsittlichen Inhalts zu indizieren. Auf Protest der Öffentlichkeit und anderer Schriftsteller wurde der Antrag allerdings wieder zurückgezogen. Zwei Jahre später erschien Hundejahre, das letzte Werk der Danziger Trilogie.

Mit Die Plebejer proben den Aufstand erschien 1966 ein weiteres Drama von Grass, das sein bekanntestes Theaterstück wurde. Es thematisiert den Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR und die Rolle der marxistischen Intellektuellen. Die Hauptfigur des „Chefs“ ist mit zahlreichen Zügen von Bertolt Brecht ausgestattet. Gegen eine Deutung, die das Drama auf ein Anti-Brecht-Stück reduziert, hat sich Grass jedoch stets verwahrt. 1968 veröffentlichte Grass das Buch Briefe über die Grenze, ein Dialog zwischen dem tschechischen Schriftsteller Pavel Kohout und Grass zum Thema „Prager Frühling“.

1969 erschien Grass’ Roman örtlich betäubt. Hierin verteilte der Autor seine eigene (anarchistische und sozialdemokratische) politische Einstellung auf verschiedene Personen, im Mittelpunkt ein Zahnarzt, die sich mit aktuellen Problemen auseinandersetzen. Es war das erste Mal, dass Grass über ein aktuelles Thema schrieb (Studentenbewegung). Andere Bücher hatten immer einen starken Vergangenheitsbezug. In den USA wurde das Buch euphorisch aufgenommen, während sich in Deutschland die Kritiker eher zurückhielten.[35] Nach dem Erscheinen der Erzählung Aus dem Tagebuch einer Schnecke (1972), welche den Bundestagswahlkampf 1969 beschreibt, zog Grass sich vorübergehend aus dem politischen Leben zurück.

1977 wurde Grass’ Roman Der Butt veröffentlicht, der seinen internationalen Ruf als Epiker untermauerte. Zwei Jahre später brachte Grass die Erzählung Das Treffen in Telgte heraus. Einige Poeten der Barockzeit treffen sich dort im Jahr 1647 während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden. Das Treffen verläuft weitgehend nach den Gepflogenheiten der 300 Jahre später von Hans Werner Richter ins Leben gerufenen Gruppe 47. Die Erzählung ist Richter gewidmet. Der erste Satz von Der Butt („Ilsebill salzte nach.“) wurde 2007 von einer Prominenten-Jury zum schönsten ersten Satz der deutschsprachigen Literatur gewählt.

Eine Asienreise inspirierte Grass 1980 zu Kopfgeburten oder Die Deutschen sterben aus, einem erzählenden Werk, welches unter anderem damalige politische Ereignisse behandelt. Acht Jahre später folgte das Prosawerk Die Rättin, das 1997 verfilmt wurde und ein apokalyptisches Feature über den Selbstmord der Menschheit zeichnet. 1992 erschien die Erzählung Unkenrufe, die Grass’ Bemühen um die Versöhnung der Deutschen mit sich und den östlichen Nachbarn zeigt.

Sein bisher letzter Roman, Ein weites Feld, erschien 1995. Er spielt in Berlin zwischen Mauerbau und Wiedervereinigung und ist ein Panorama deutscher Geschichte von der Revolution von 1848 bis zur Gegenwart. Eine bis heute nicht nachlassende Langzeitwirkung entfaltete der Roman durch den zum geflügelten Wort gewordenen Satz über die DDR: „Wir lebten in einer kommoden Diktatur“. Für dieses heftig umstrittene, politisch orientierte Buch erhielt Grass den Hans-Fallada-Preis. Der Protagonist des Romans, Fonty, ist an das Alter Ego von Theodor Fontane angelehnt und schlägt so den Bogen vom 19. Jahrhundert bis heute. Das Buch wurde in der Öffentlichkeit stark diskutiert, was unter anderem dazu führte, dass bereits nach acht Wochen die fünfte Auflage in Druck ging.

2002 erschien die Novelle Im Krebsgang, die den Untergang des mit Flüchtlingen besetzten Schiffs Wilhelm Gustloff am Ende des Zweiten Weltkrieges behandelt. Ein Jahr später erschien Letzte Tänze, eine Sammlung vorwiegend erotisch geprägter Gedichte und Zeichnungen.

Beim Häuten der Zwiebel, ein autobiografisch geprägtes Buch ohne explizite Gattungsbezeichnung, erschien im August 2006. In diesem Erinnerungsbuch „häutete“ sich der Autor, indem er Schichten seiner Jugenderinnerungen freilegte. Beim Freilegen einer dieser „Häute“ sorgte Grass damit für Aufsehen, dass er nach über 60 Jahren bekannt gab, im Herbst 1944 als 17-jähriger zur Waffen-SS eingezogen worden zu sein.[36] Dieser Umstand wurde der Öffentlichkeit jedoch schon kurz vor Erscheinen des Buches durch ein Interview bekannt, das Grass der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gab.[37][4]

Lyrische Werke

Neben seinen Romanen schrieb Grass auch einige Gedichtbände, die er mit eigenen Bildern und Zeichnungen ergänzte. Später erklärte er, am meisten liege ihm die Lyrik, von der er eigentlich komme. Sie erschien ihm als die Form des Schreibens, die am klarsten und deutlichsten sei und mit der er sich selber am besten in Frage stellen und ausmessen könne. Sein literarischer Werdegang begann im Frühjahr 1955, als er Gedichte an einen Lyrikwettbewerb des Süddeutschen Rundfunks schickte und dort auf Anhieb den dritten Preis gewann. Von der Preisverleihung zurückgekehrt, fand er ein Telegramm von Hans Werner Richter vor, mit dem er zur Tagung der Gruppe 47 in Berlin eingeladen wurde. Seine Lesung weckte das Interesse Walter Höllerers. In der Folge veröffentlichte der Luchterhand-Verlag 1956 sein erstes Buch.[38]

Die Vorzüge der Windhühner verkaufte sich in den ersten Jahren zwar nur 700 mal, doch beurteilten Kritiker das Buch recht positiv als einen „Weg zur realistischen Darstellung des Alltags“.

Im 1960 erschienenen Gleisdreieck geht er auf die damals gerade erschienene Blechtrommel ein. Neben große und düstere Kohlezeichnungen gesellen sich 55 Gedichte, die sehr stark die Wirklichkeit einbeziehen oder Gegenstände beschreiben. Er erzählt von Berlin.

Im nächsten Lyrikband, Ausgefragt von 1967, bezieht sich Grass besonders auf zwei Dinge: Biographisches und Politisches. Er dichtet über persönliche Erfahrungen und verarbeitet den 1965er Wahlkampf, in dem er für die SPD und Willy Brandt eintrat.

Neben einigen weniger eminenten Werken (zum Beispiel Liebe geprüft) und einigen Sammelbänden, erschien 1983 Ach Butt, dein Märchen geht böse aus. In diesem Werk wurden überwiegend die Gedichte aus den Romanen Der Butt und Die Rättin zusammengetragen. Inhaltlich beschreiben sie zum Teil detailliert Nahrungsmittel oder den Kot (als menschliches Endprodukt).

Grass’ Gedichte sind realistisch geprägt, aber oft mit typisch scharfer Ironie gewürzt, wie auch sein kürzestes Gedicht Glück:

Ein leerer Autobus
stürzt durch die ausgesternte Nacht.
Vielleicht singt sein Chauffeur
und ist glücklich dabei.

(Ironisches Schlüsselwort des Gedichtes ist das Wort Vielleicht. In dem Verbinden eines sinnlosen Geschehens mit einem Glücksgefühl des an diesem Geschehen Beteiligten verweist es auf religiöse, metaphysische Spekulationen, bei welchen trotz eines sinnlosen Erdendaseins auf ein jenseitiges Glück spekuliert wird.[39])

Im Jahr 2012 veröffentlichte Grass in verschiedenen Tageszeitungen die politischen Gedichte Was gesagt werden muss und Europas Schande.[40][41]

Günter Grass erhielt im Jahr 1999 den Nobelpreis für Literatur, weil er – so die Begründung der Jury – „in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“ (“[he is the author] whose frolicsome black fables portray the forgotten face of history”). Darüber hinaus hat Grass noch etliche Auszeichnungen erhalten, von denen im Folgenden einige genannt werden.

1958 erhielt Grass den Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.,[87] 1965 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen, „für sein Werk in Lyrik und Prosa, worin er kühn, weitausgreifend und kritisch das Leben unserer Zeit darstellt und gestaltet.“ 1967 wurde er mit der Carl-von-Ossietzky-Medaille ausgezeichnet, 1968 mit dem Fontane-Preis. 1969 erhielt er den Theodor-Heuss-Preis. 1994 verlieh ihm die Bayerische Akademie der Schönen Künste ihrenGroßen Literaturpreis. 1995 wurde Grass mit der Hermann-Kesten-Medaille ausgezeichnet, im Jahr darauf mit demThomas-Mann-Preis der Stadt Lübeck, dem Samuel-Bogumil-Linde-Preis und 1996 auch mit dem Hans-Fallada-Preis. 1999 ehrte ihn Spanien mit dem Prinz-von-Asturien-Preis für Geisteswissenschaften und Literatur.

Günter Grass ist Ehrendoktor des Kenyon College (1965), der Harvard University (1976), der Adam-Mickiewicz-Universität Posen (1990), der Universität Danzig (1993), der Universität Lübeck (2003)[88] und der Freien Universität Berlin (2005).

2006 wurde ihm der Internationale Brückepreis verliehen, dessen Annahme er jedoch ablehnte, weil CDU-Kommunalpolitiker die Entscheidung der unabhängigen deutsch-polnischen Jury infrage stellten. Auch die Annahme des Antonio-Feltrinelli-Preises 1982 hatte er abgelehnt.

Grass ist seit 1993 Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Danzig und Ehrendoktor der dortigen Universität. 2007 erhielt er den Ernst-Toller-Preis.

Die 1960 vorgesehene Ehrung mit dem Bremer Literaturpreis scheiterte am Widerspruch des Bremer Senats. Im selben Jahr erhielt er jedoch den Deutschen Kritikerpreis.

Der deutsche Astronom Freimut Börngen schlug für seinen 1989 entdeckten Asteroid den Namen (11496) Grass vor.

2009 wurde in seiner Geburtsstadt Danzig ein Günter-Grass-Museum eröffnet.

2012 wurde Grass von der dänischen Europäischen Bewegung (Europabevægelsen) mit dem Ehrentitel „Europäer des Jahres 2012“ ausgezeichnet. Gewürdigt wurden unter anderem seine europapolitischen Debattenbeiträge.[89]

2013 erhielt Günter Grass gemeinsam mit seiner Ehefrau Ute die Auszeichnung „Schleswig-Holsteinischer Meilenstein“ des Verbandes Deutscher Sinti und Roma e. V. – Landesverband Schleswig-Holstein für sein jahrelanges Engagement für die Minderheit der Sinti und Roma.[90]

Laut eigener Aussage sollte Grass in den 1970er-Jahren das Bundesverdienstkreuz erhalten. Er lehnte jedoch mit dem Hinweis ab, dass er Bürger einerHansestadt sei. Der wahre Grund sei jedoch gewesen, dass auch viele ehemalige Nationalsozialisten den Orden bekommen hatten.[91]

Romane, Novellen und Erzählungen

Günter Grass’ Unterschrift

Dramen

  • Die bösen Köche. Ein Drama. 1956.
  • Hochwasser. Ein Stück in zwei Akten. 1957.
  • Onkel, Onkel. Ein Spiel in vier Akten. 1958.
  • Noch zehn Minuten bis Buffalo. Ein Spiel in einem Akt. 1958.
  • Die Plebejer proben den Aufstand. Ein deutsches Trauerspiel. 1966.

Lyrik

Grafik, Skulpturen, Plastiken

Der Butt, Plastik von Günter Grass

  • Der Butt. Plastik im Hafen von Sonderburg, Dänemark.
  • Zeichnungen und Schreiben. Das bildnerische Werk des Schriftstellers Günter Grass. Band I: Zeichnungen und Texte 1954–1977. Hrsg. von Anselm Dreher. Darmstadt/Neuwied 1982
  • Zeichnungen und Schreiben II. Radierungen und Texte 1972–1982. Hrsg. von Anselm Dreher. Darmstadt/Neuwied 1984.
  • In Kupfer, auf Stein. Die Radierungen und Lithographien 1972–1986. Göttingen 1986.
  • Graphik und Plastik. Bearbeitet von Werner Timm. Regensburg 1987 (Ausstellungskatalog).
  • Hundert Zeichnungen 1955–1987. Ausstellungskatalog der Kunsthalle Kiel. Hrsg. von Jens Christian Jensen. Kiel 1987.

Sonstiges

  • „O Susanna“. Ein Jazzbilderbuch. Blues, Balladen, Spirituals, Jazz. Bilder: Horst Geldmacher. Deutsche Texte: Günter Grass. Musikarbeit: Herman Wilson. Mit einem Nachwort von Joachim-Ernst Berendt. Köln und Berlin: Kiepenheuer & Witsch 1959.
  • (mit Pavel Kohout) Briefe über die Grenze. Versuch eines Ost-West-Dialogs. (1968)
  • Über das Selbstverständliche. Reden – Aufsätze – Offene Briefe – Kommentare. (1968)
  • Die Vogelscheuchen. Ballettlibretto (UA 1970)
  • Der Bürger und seine Stimme. Reden Aufsätze Kommentare. (1974)
  • Denkzettel. Politische Reden und Aufsätze 1965–1976. (1978)
  • Widerstand lernen. Politische Gegenreden 1980–1983. (1984)
  • Zunge zeigen. Ein Tagebuch in Zeichnungen. (1988)
  • Rede vom Verlust. Über den Niedergang der politischen Kultur im geeinten Deutschland. (1992)
  • Ein Schnäppchen namens DDR. Letzte Reden vorm Glockengeleut. (1993)
  • Günter Grass, Ōe Kenzaburō: Gestern vor 50 Jahren. Ein deutsch-japanischer Briefwechsel. 1. Auflage. Steidl Verlag, Göttingen 1995, ISBN 3-88243-386-8, S. 108.
  • Rede über den Standort (1997)
  • Zeit, sich einzumischen. Die Kontroverse um Günter Grass und die Laudatio auf Yasar Kemal in der Paulskirche (1998)
  • Vom Abenteuer der Aufklärung. Werkstattgespräche mit Harro Zimmermann. (1999)
  • Günter Grass – Helen Wolff. Briefe 1959–1994. (2003).
  • Hans Christian Andersens Märchen – gesehen von Günter Grass (2005).
  • Uwe Johnson – Anna Grass – Günter Grass. Der Briefwechsel 1961–1984. (2007).
  • Martin Kölbel (Hrsg.): Willy Brandt und Günter Grass – Der Briefwechsel. Steidl Verlag, Göttingen 2013, ISBN 978-3-86930-610-0.

Hörbücher

  • Günter Grass: Es steht zur Wahl. Rede im Bundestagswahlkampf 1965. Schallplatte. Produktion Hermann Luchterhand Verlag o. J. [1965]
  • Günter Grass …liest, …in Bremen, …antwortet, …zur Person. CD-ROM. Redaktion Jörg-Dieter Kogel u. Kai Schlüter. Produktion Radio Bremen/Steidl Verlag 1998.
  • Günter Grass liest „Mein Jahrhundert“. 6 CD. Redaktion Jörg-Dieter Kogel u. Kai Schlüter. Produktion Radio Bremen/Steidl Verlag/Deutsche Grammophon 1999.
  • Heinrich Böll/Günter Grass: Reden anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Literatur 1972 und 1999. 2 CD. Redaktion Kai Schlüter. Produktion Radio Bremen/Deutsche Grammophon 2000.
  • Günter Grass: „Als ich 32 Jahre alt war, wurde ich berühmt.“ Eine akustische Collage aus Originaltönen. Von Gabriele Intemann, Dorothee Schmitz-Köster u. Walter Weber. Produktion Radio Bremen/Der Audio Verlag 2001.
  • Günter Grass/Günter „Baby“ Sommer: Mein Jahrhundert. Eine Text- und Toncollage. 2 CD. Redaktion Jörg-Dieter Kogel. Produktion Radio Bremen/Steidl Verlag 2001.
  • Günter Grass liest “Im Krebsgang”. 9 CD. Produktion Der Hörverlag 2002.
  • Günter Grass liest “Lyrische Beute”. 140 Gedichte aus fünfzig Jahren. 3 CD. Produktion Steidl Verlag 2004.
  • Günter Grass/Helene Grass/Stephan Meier: Des Knaben Wunderhorn oder Die andere Wahrheit. Ein literarisch-musikalischer Abend. 2 CD. Produktion Steidl Verlag 2004.
  • Günter Grass liest “Ein weites Feld”. 24 CD. Redaktion Jörg-Dieter Kogel, Kai Schlüter u. Harro Zimmermann. Produktion Radio Bremen/Steidl Verlag 2006.
  • Günter Grass/Hermann Kant: “Ich mache Sie mitverantwortlich…”. Das Streitgespräch zur DDR-Vergangenheit am 21. März 2010 im Berliner Ensemble. Redaktion Kai Schlüter u. Ralph Schock. Produktion Saarländischer Rundfunk/Radio Bremen 2010 (SR2 Edition No. 05).
  • Günter Grass liest “Grimms Wörter. Eine Liebeserklärung”. 11 CD. Produktion NDR/Steidl Verlag 2010.
  • Günter Grass liest “Der Butt”. 24 CD. Redaktion Jörg-Dieter Kogel u. Harro Zimmermann. Produktion Radio Bremen/Steidl Verlag 2011.
  • Günter Grass: “Ich klage an”. Die Cloppenburger Wahlkampfrede. 14. September 1965. Hg. v. Kai Schlüter. Produktion Radio Bremen/Ch. Links Verlag 2011.
  • mit Martin Walser:

Akrepler ve Akreplerin Hayati


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Mit-1: “Akrepleri ateş ile kıstıracak olursanız kendi iğnesiyle kendisini sokarak intihar eder.”

Mit-2: “Akreplere alkol verecek olursanız kafası karışarak kendisini sokar ve ölür.”

Mit-3: “Akrepler kendilerinden çok güçlü bir rakiple karşılaştıklarında veya korktuklarında kendilerini sokarak intihar ederler.”

Gerçek: Ateş çemberine sarılmış bir akrebin kendini sokuyor gibi gözükmesi bir algı yanılgısıdır. Hiçbir akrep kendisini sokarak intihar edemez, zira her akrebin kendi zehrine karşı bağışıklığı bulunmaktadır. Dolayısıyla akrep intihar etmeyi denese bile bunu asla başaramayacaktır.

Bilgi-1: Akrepler (Scorpiones), Araknidler Sınıfı içerisindeki, Dromopoda alt sınıfı dahilindeki bir takımdır. Antarktikta hariç tüm kıtalarda yaygın olarak bulunurlar. 9 milimetreden 21 santimetreye kadar birçok farklı büyüklükte rastlanabilirler. Günümüzde tam olarak 1752 türü tanımlanmıştır ve bunlar 13 aile altında toplanırlar. Akrepler, zehirli iğneleriyle nam salmışlardır ve 25 farklı türünün insanı dahi öldürecek kadar zehirli olduğu bilinmektedir. Akrepler bu zehirlerini düşmanlarından korunmak ve avlarını öldürmek için kullanırlar. Kimi zaman çiftleşme öncesinde erkekler arasındaki mücadelede de kullanılırlar.

Bilgi-2: Akrepler, zehirlerini iki salgı bezi sayesinde üretirler. Bu salgı bezlerinin genetik yapısındaki farklılıklar, zehrin kimyasının farklı olmasına neden olmaktadır. Bu sebeple her akrep türünün zehri birbirinden farklı toksisite (zehirleyicilik) değerindedir. Üstelik, genetik farklılıklardan ötürü tek bir tür içerisindeki farklı akrep bireylerinin zehirleri de birbirinden farklı zehirleyicilikte olabilir. Zehrin yapısına 60 ila 70 arasında aminoasidin bir araya gelmesiyle oluşan proteinler katılır. Bu proteinler, sinir sistemini etkilerler ve “nörotoksin” olarak anılırlar. Protein, akrebin vücudundan çıkıp, yabancı vücuda girdiği anda sinir sistemini felç eder ve hızlı bir şekilde ölümü getirir. Nörotoksinlerin protein yapısı sebebiyle, genetik farklılıklar farklı nitelikte zehirler yaratabilir. Bu yüzden her akrep kendi zehrine karşı bağışıklığa sahiptir ve bu genetik yapıyla belirlenir.

Bilgi-3: Akreplerin ateş çemberi, alkol, rakip korkusu gibi baskılar altında kaldıklarında intihar ettiklerine dair yaygın inanış, çok eskilere kadar dayanmaktadır ve bilim insanlarının da ilgisini çekmektedir. Öyle ki 21 Nisan 1887 tarihliNature dergisinde “Akrepler İntihar Eder Mi?” başlıklı bir makale yayınlanmış ve farklı bilim insanlarının görüşlerine yer verilmiştir. Makalenin özet paragrafının ilk cümlesi şöyledir:

“Yaptığı deneyler sonucunda Bay Bourne tarafından yapılan çıkarım, akreplerin intihar etmediği ve ölüm sebebinin ateşin yaydığı sıcaklık olduğudur.”

Bilgi-4: Vücudun tanıdığı kimyasallar, vücuda zarar veremez. Bu sebeple aslında yabancı canlılar (bakteriler, virüsler, parazitler, vb.) için son derece ölümcül olan savunma sistemimiz, kendimize zarar vermez. Ancak genetik yapımız değişecek olursa (mutasyonlar, transpozonal sıçramalar, vs.) “oto-immün” denen hastalıklara yakalanabiliriz ve kendi savunma sistemimiz kendimizi yok etmeye başlayabilir. Benzer bir şekilde, akreplerin de kendi sinir sistemleri, kendi zehirlerinden etkilenmez (hastalıklar haricinde). Bu sebeple hiçbir akrep kendisini sokarak öldüremez. 1998 yılındaThe Journal of Experimental Biologydergisinde yayımlanan bir araştırma, buna net bir nokta koymuştur:

“Akreplerin kas ve sinir sistemleri, kendi zehirleri içerisinde bulunan moleküllerden etkilenmemektedir.”

Bilgi-5: Halk arasında bu tip bir mitin yayılmasının nedeni akreplerin soğukkanlı hayvanlar olmasından kaynaklanmaktadır. Akrepler soğukkanlı olduklarından, vücut sıcaklıklarını çevre sıcaklığı belirler. Normal şartlarda yaşayan bir akrebi aniden bir bardağa kapatıp ateşle ısıtacak olursanız, akrebin bütün metabolizması değişecek ve vücudu kramplarla kasılmaya başlayacaktır. İşte insanlar bu krampları akrebin kendisini sokmaya çalışmasına benzetmektedirler. Sonunda, eğer sıcaklık hemen düzelmezse akrep ölecektir. İşte konudan uzak halk, bunu “akrebin kendini sokarak öldürmesi” olarak tanımlar. Halbuki böyle bir durum söz konusu değildir ve muhtemelen asla da olamaz.

Bilgi-6: Hayvanlarda intihar durumu birçok sefer gündeme geldiyse de, bugüne kadar bilimsel olarak incelenebilecek kadar fazla örneğine veya güvenilir verilere asla ulaşılamamıştır. Dolayısıyla, aksi yöndeki bazı zayıf gözlemsel ve anektodal verilere rağmen, intihar halen sadece insanlara özgü bir davranış olarak varsayılmaktadır. Ancak genel kanı, bir canlı ne kadar yüksek zekaya sahipse, intihar etmeyi tercih edecek algıya o kadar yakın olacağı yönündedir. Bu sebeple sıklıkla denizlerin zeki canlıları yunuslar ile intihar konusu bir araya getirilse de, buradaki yazımızda çürüttüğümüz gibi, böyle bir durum söz konusu değildir.

Hazırlayan: ÇMB (Evrim Ağacı)

 
Kaynaklar ve İleri Okuma:

Chén`giz Aytmatovning „Aq Paraxot“ Romandin Tesiratlirim


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Awtori: Hebibulla Ablimit

Yazguchi Chéngiz Aytmatov(1928.12.12 – 2008.6.10) Qirghiz xelqining ataghliq yazghuchisi, dangliq Jornalis , Terjiman we meshhur Siyasetchisi idi.

Chén`giz Aytmatov yalghuz Qirghiz xelqiningla emes belki u pütün Türk we Islam dunyasining dangliq Edebiyatchidur.

Men bu muxterem yazghuchining „Aq Paraxot“ namliq romanini oqup chiqip, yazghuchi Chén`giz Aytmatovning bir ilahi küchke tolghan pak yurekke ige yazghuchi ikenligini téximu chongqur chushendim. Bu romanida bash qehriman 7 yashlardiki bir ösmur bala bolup,  balining saplighi,  pak yurekliki, ichki dunyasidiki hislirini  kelgusining Sumboli qilidu.

 

Yazghuchi bu romanda  Balining pak we sebi dunyasini teswirlesh arqiliq  hayatning achchiq we qip-yalaghach heqiqi mahiyitini otturgha chiqarghan. Yazghuchi Chén´giz Aytmatovning idiyiside ösmurluk bolsa kelgusidiki Insan xarektirining tuxumudur. Ösmurluk heqiqi ana tilni ügünushke we etraptiki Insanlargha, Tebietke we bolupmu öz medeniyetining alahidiliklirini his qilidighan bir mezgilldur.Romandiki ötmushning Sumboli bolghan Mumin boway bilen kelgusining Sumboli qolghan Bala optturisidiki dramatik bir munasiwet arqiliq insanning tuyghisi we chüshenchilirini özige xas bir uslup arqiliq nahayiti roshen yorutup bergen.Bu romandiki nurghun efsani hékayiler we mesellerni Mumin boway Baligha sözlep biridu. Men töwende bulardin ikkisini  siler bilen ortaqlashmaqchimen.

Burunqi zamanda bir Padishah bilen yene bir dewletning Padishahi urush qilip, urushta yenggen Padishah bolsa yéngilginini esirge aptu.Yengguchi Padishah bolsa esir Padishahqa mundaq deptu: „ eger xalisang mining Qulum bolup, yénimda yasha. Bundaq bolghanda öz ömrungning yitishiche uzun waqit yashalaysen. Eger bu tekliwimni qobul körmiseng, eng muhim arzuyingni manga éyt. Men bu arzyungni qandurghandin kiyin, kallaning alimen, hayating derhal axirlishidu.“

Esirge chushken Padishah mundaq jawap biriptu: “ Qul bolup bir ömur yashashni zinhar halimaymen. Mini xalighining boyiche öltur. Mining eng ulugh arzuyum shuki ana wetenimdin bir Padichini bu yerge kelturgin.“

-Yengguchi Padishah: „ Padichini nime qilisen? “

Esir Padishah: “ Ölushning aldida yurtumning xelq naxshiliridin birni Padichidin anglighim bar” deptu.Dimekki bu mikro Hékayidin shuni chushenduqqi, burunqi insanlar Qul bolup yashashtin,  öz yurtlirining bir ghezeli üchün issiq janlirini pida qilip, ölushni sherep dep bilgen.

Ach Böre toghrisidiki Mesel: Bir küni bir nahayiti échiqap ketken bir Böre yeydighan bir olja izdep            kitiwatsa aldigha bir tulum Chachqan uchrap qaptu. Böre, tolum Chachqan`gha humuyup turup:” közumge tola körunme, qosaqning achlighida bir yalmap yutéwetsem toyusen taza!” deptu.

Chachqan mundaq jawap biriptu: “ manga hergiz tekkuchi bolma, achközluging bishinggha chiqidu. Eger manga achközluk qilsang sini Ishtek qiliwitimen”Böre , Hah…hah…hah  qilip, kulup kitip: “ Börining bolsa Isht bolup qalghini elmisaqtin körulup baqqan emes. Bu sining edepsizliging üchün sini yeymen ! “ depla , tulum Chachqanni bir yalmap yutiwititu. Emma achköz  Böre rastinla shundin bashlap heqiqi Böridek yashashtin mehrum qaptu.Ne waqit Böre , bir Qoygha yaki bashqa bir oljigha wujum qilay dise. Qosiqidiki tulum Chachqan waqirap, jar silip : “ Ey Padichilar! uxlap qalmanglar, men ach köz Böre keldim. Men bolsam qara Böre! Qoyunglarni élip qachmaqchimen!! “ dep waqiraydiken.

Bundaq chaghda ach köz Böre nime qilarini bilmeydiken. U yer bu yerlirini chishlep, özini uya-buyaqqa étip, yerde yumulaydiken. Tulum Chachqan héch turmastin waqiraydiken.” Padichilar kilinglar, yoghan kaltekliringlar bilen mini urunglar, men ach köz Börining térisini tetur soyunglar!“. Padichilar bolsa kalteklirini qollirigha élip, Börini surup-toqay qiliwitidiken. Böre bolsa arqisigha qarimay beder qachidiken. Börining qosiqidin yene dawamliq shu waqirash awazliri anglinidiken. Bu exwalni körgen Padichilarmu nime ish bolghanlighini bilemey, hang-tang bolup, turup qalidiken.

Ach köz Böre bolsa saranglardek hem qachidiken hem waqiraydiken:” Mini tutunglar, ediwimni biringlar, jajamni biringlar! Ach közligimge toyghuzunglar!”. Padichilar bezide külup tiliqip, yerlerde yitip qalidiken. Bu waqitta Böre qichip qutulidiken. Emma ish buning bilen tugmeydiken. Böre nege barsa shu yerde ach közluk bilen yutiwetken  qosiqidiki tulum Chachqan shundaq awaz chiqiridiken. Bu sewep bilen Böre yeydighan olja bolamay, achliqtin bir tére bir ustixan bolup qalidiken. Axiri bu achliqqa chidimighan böre chishlirini chakilditip:“ Nime bu béshimgha kelgenler! Nime dert bu tugimeydighan! Buningdin jaq toydum!“ dep zarlinidiken. Emma tulum Chachqan héch turmay:“ palanchining Qoyliri bek sémiz, Istliri pang, qoylirigha wujum qil!, yaki palanchigha bar, u hazir qattiq uyquda“ dep bishini ilishturwitidiken. Ach Böre wujum qilay diyishige yene oxshashla waqiraydiken.

Axiri bu ishlargha chidimigha ach Böre: „ bundaq Böre bolup yashighandin biresining „Ishti“ bolup, „Ishtek“ yashay“ dep „Isht“ bolup yashaydiken.Insanlar eslide Insandek dunyagha kélidu we Insandek ghururluq yashaydu likin beziler ach közluk qilip, öz ghururini özi depsende qilip, bashqilargha baghlinip qalidu. Buning bilen shularning „Ishti” bolushqa mejbur bolidu.

Men Chén´giz Aytmatovning “Aq Paraxot” namliq romanini oqughandin kiyin yene bir heqiqetni chushendimki Insanning béshigha bext bilen yene dawamliq insannimng ruhé dunyasini hetta pütün hayatini astin-ustin qiliwitidighan bextsizlikler birge kélidu. Bezi insanlargha bu dunyada bext yoqtekla bilinidu. Özining hemme xoshalliqini, bextini kallisining ichidiki ruhé dunyasidinla tépip yashaydu….

2015.04.11. Germany

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