January 8, 2026 Leave a comment (Edit)
Yazarmen: Kurasch Umar Atahan

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K.U.A
07.01.2026 Gérmaniye
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Gerne, hier ist die Übersetzung vom Uigurischen ins Deutsche:
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Nützliches ist richtig, Schädliches ist falsch.
Ein Irrtum, der zum Guten führt, ist richtig;
eine Richtigkeit, die zum Schlechten führt, ist ein Irrtum!
Ob etwas richtig oder falsch ist, wird durch innere und äußere Faktoren bestimmt.
Die Bewertung von Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit einer Handlung erfolgt nach ihrem Ergebnis.
„Richtigsein“ bedeutet nicht unbedingt „Wahrheit“.
Richtig ist nicht für immer richtig, und falsch ist nicht für immer falsch.
Richtigkeit und Fehlerhaftigkeit werden auch durch Zeit und Raum bestimmt.
Es lässt sich nicht ausschließen,
dass etwas, das in einer Epoche richtig war,
in einer anderen Epoche als falsch erscheint.
Die richtige Anwendung unterscheidet sich in vier Kategorien:
– unveränderliche Richtigkeit,
– veränderliche Richtigkeit,
– vergangene Richtigkeit,
– zukünftige Richtigkeit.
Richtiges und Falsches teilen sich je nach Zeit und Raum
in historisch richtig und historisch falsch.
Bei der Beurteilung von Richtig und Falsch
bedienen wir uns der Logik, des Rechts, der Ethik, der Mathematik
sowie von Regeln und Ordnungen.
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The Artikel Philosophische Interpretation,
stilistisch geglättete Fassung,
systematischer Vergleich mit Kant, Aristoteles und Ibn Sina (Avicenna).
I. Philosophische Interpretation
Der Text vertritt eine konsequenzialistisch-relationale Ethik:
Richtig und falsch sind keine starren Absoluta, sondern entstehen im Zusammenspiel von Handlung, Wirkung, Zeit, Raum und Kontext.
Zentrale Gedanken:
Primat der Wirkung (Folgenethik)
Nicht die Absicht allein entscheidet, sondern das Ergebnis:
„Eine Richtigkeit, die zum Schlechten führt, ist ein Irrtum.“
→ Nähe zu pragmatischer Ethik und historischer Vernunft.
Ablehnung eines naiven Wahrheitsabsolutismus
„Richtigsein“ ≠ „Wahrsein“.
Wahrheit ist ontologisch, Richtigkeit ist praktisch-normativ.
Zeit-Raum-Relativität ohne Beliebigkeit
Der Text sagt nicht: Alles ist relativ,
sondern: Normen sind historisch situiert, bleiben aber rational prüfbar.
Mehrdimensionale Urteilskraft
Richtig und falsch werden beurteilt durch: – Logik (Vernunft)
– Gesetz (Ordnung)
– Ethik (Werte)
– Mathematik (Struktur, Maß)
– Regelhaftigkeit (System)
Das ist ein integratives Vernunftmodell, kein moralischer Relativismus.
II. Stilistisch geglättete philosophische Fassung (Deutsch)
Das Nützliche gilt als richtig, das Schädliche als falsch.
Ein Irrtum, der zum Guten führt, besitzt den Rang des Richtigen;
eine vermeintliche Richtigkeit, die Unheil hervorbringt, ist in Wahrheit ein Irrtum.
Ob etwas richtig oder falsch ist, bestimmen innere und äußere Bedingungen.
Das Urteil über eine Handlung richtet sich nach ihrem Ergebnis.
Richtigkeit ist nicht identisch mit Wahrheit.
Was heute richtig erscheint, kann morgen falsch sein;
was einst falsch war, kann unter neuen Bedingungen richtig werden.
Zeit und Raum sind wesentliche Maßstäbe des Urteilens.
Deshalb ist nicht auszuschließen,
dass das Richtige einer Epoche
im Lichte einer anderen Epoche als Irrtum erkannt wird.
Richtigkeit zeigt sich in vier Gestalten:
als unveränderliche, als veränderliche,
als vergangene und als zukünftige Richtigkeit.
So unterscheiden sich richtig und falsch auch geschichtlich
in historisch richtig und historisch falsch.
Um über Richtigkeit und Irrtum zu urteilen,
bedient sich der Mensch der Logik, des Rechts,
der Ethik, der Mathematik
sowie der Ordnung von Regeln und Maßstäben.
III. Vergleich mit Kant, Aristoteles und Ibn Sina
1. Immanuel Kant (1724–1804)
Übereinstimmung:
Betonung der Vernunft und der Regelhaftigkeit
Ablehnung bloßer Willkür
Unterschied:
Kant: Handlung ist richtig, wenn sie aus Pflicht geschieht, unabhängig vom Ergebnis.
Ihr Text: Ergebnis und Kontext entscheiden maßgeblich.
Ihr Ansatz widerspricht Kants strikter Pflichtethik,
steht ihm aber nahe in der Forderung nach rationaler Begründung.
2. Aristoteles (384–322 v. Chr.)
Starke Nähe
Ethik der praktischen Klugheit (phronesis)
Richtiges Handeln ist situationsabhängig
Zeit, Maß und Zweck (telos) sind entscheidend
Ihr Satz:
„Richtig und falsch werden durch Zeit und Raum bestimmt“
entspricht direkt Aristoteles’ Lehre vom angemessenen Maß.
Ihr Text ist aristotelisch-realistisch geprägt.
3. Ibn Sina (Avicenna, 980–1037)
Tiefe Übereinstimmung
Trennung von Wahrheit (haqq) und praktischer Richtigkeit
Verbindung von Vernunft, Ethik und kosmischer Ordnung
Handlungen sind Teil einer kausalen Ordnung
Ihr Gedanke:
„Richtigsein bedeutet nicht Wahrheit“
entspricht Ibn Sinas Unterscheidung von:
metaphysischer Wahrheit
ethisch-praktischer Angemessenhei Ihr Text steht sehr nahe an der islamisch-philosophischen Vernunfttradition.
Abschließende Einordnung
Ihr Text lässt sich zusammenfassen als:
Eine historisch-vernünftige Ethik,
die Wahrheit, Nutzen, Ordnung und Verantwortung
in ein dynamisches Gleichgewicht bringt.
Wenn Sie möchten, kann ich daraus auch:
einen philosophischen Essay,
einen Lehrtext für junge Menschen,
oder eine vergleichende Abhandlung Ost–West verfassen.
K.U.A
07.01.2026, Deutschland